IMCS beim 14. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Biomechanik in Hamburg

25 März 2026

Letzte Woche präsentierte Dr. Ratnadeep Pramanik seine Forschung auf dem 14. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Biomechanik / DGfB 2026 in Hamburg, wo er Fortschritte in der computergestützten Auslegung und Platzierung geflochtener endovaskulärer (Contour-)Devices zur Behandlung von Hirnaneurysmen vorstellte. Seine Arbeit führt ein Finite-Elemente-Modell ein, das physikalisch realistische Kontaktinteraktionen der geflochtenen Drähte abbildet, einschließlich echter Reibungskontakte sowohl zwischen den Drähten selbst als auch mit der Aneurysmawand. Die Studie zeigt, dass neben den Materialeigenschaften insbesondere die Reibung eine entscheidende Rolle für die Verankerung und die endgültige Positionierung der Implantate spielt. Dies unterstreicht ihre Bedeutung für prädiktive in-silico-Simulationen sowie für die zukünftige Optimierung solcher Devices. Insgesamt stellt die Arbeit einen wichtigen Beitrag zu zuverlässigeren und klinisch relevanteren Simulationsmodellen in der endovaskulären Biomechanik dar.

 

Ein besonderer Dank gilt seinen Kooperationspartnern und medizinischen Partnern, insbesondere Prof. Alexander Popp (UniBw München), PD Dr. Naomi Larsen (UKSH Kiel), Prof. Sylvia Saalfeld (UKSH Kiel), PD Dr. Philip Berg (OVGU Magdeburg) sowie Dr. Mariya Pravdivtseva (UKSH Kiel), für ihre wertvolle Unterstützung und Zusammenarbeit. Darüber hinaus danken wir der Deutschen Gesellschaft für Biomechanik (DGfB) für die Organisation dieser bedeutenden wissenschaftlichen Plattform sowie dem IDIR-Projekt, gefördert durch die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und das Helmholtz-Zentrum Hereon, für die Unterstützung dieser Forschung.