Aktuelle Projekte

Derzeit am IMCS bearbeitete Forschungsprojekte

Projektname

Laufzeit
2026 – 2029
 

2025 – 2028

2025 – 2026
PICO – Physikalisch-Informiertes Maschinelles Lernen für Kontaktprobleme 2025 – 2026
2024 – 2027
Stabile Diskretisierungsverfahren und skalierbare Gleichungslöser für eingebettete Faser/Festkörper-Kopplung 2024 – 2027
Mehrskalen-Algorithmen und Simulation für die patientenspezifische Optimierung von endovaskulären Eingriffen bei zerebralen Aneurysmen 2021 – 2027
2021 – 2026
Nutzung der Eigenfrequenzen zur Identifikation von Rissen 2021 –
jetzt
Kombination von Daten- und Physik-basierten Methoden in hybriden digitalen Zwillinge 2021 – 2026

 


 

Leistungsportierbare Mehrgitterlöser für semi- und blockstrukturierte Gitter in der computergestützen Festkörpermechanik 

 

 

Fördergeber

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Laufzeit

2026 – 2029

Kurzbeschreibung

Mehrgitterverfahren sind in der computergestützten Festkörpermechanik etabliert und bieten für zahlreiche Anwendungen eine hohe Leistungsfähigkeit und gute Skalierbarkeit. Ziel dieses Projekts ist daher die Entwicklung spezialisierter Löser, effizienter Algorithmen und leistungsfähiger Softwareimplementierungen, um das volle Potenzial moderner Rechnerarchitekturen für Anwendungen der computergestützten Festkörpermechanik auszuschöpfen. Hierzu werden skalierbare und leistungsportierbare algebraische Mehrgitter-Vorkonditionierer entwickelt, wobei der Schwerpunkt auf der Nutzung von Gitterstrukturen in semi- oder blockstrukturierten Gittern liegt. Solche Strukturen treten beispielsweise in komplexen FEM-Netzen oder in Multi-Patch-IGA-Netzen auf, die aufgrund ihrer Tensorproduktstruktur besondere Eigenschaften aufweisen. Als Mehrgitter-Framework dient das Softwarepaket MueLu, das in die Open-Source-Bibliothek Trilinos integriert ist. Dadurch können verteilte parallele Berechnungen auf moderner Hochleistungsrechner-Hardware effizient realisiert werden.

Kontakt am IMCS PD Dr.-Ing. habil. Matthias MayrMark Fischer M.Sc.

 


 

InterPlaS – Modellierung der Interaktion von Elasto-Plastizität, Schaden und Delamination in Faserverbundwerkstoffen

Fördergeber Wehrwissenschaftliches Institut für Wertk- und Betriebsstoffe (WIWeB)
Laufzeit 2025 – 2028
Partner

Institut für Leichtbau, Universität der Bunderwehr München

Wehrwissenschaftliches Institut für Wertk- und Betriebsstoffe (WIWeB)

Kurzbeschreibung

Im Projekt InterPlaS wird untersucht, wie sich verschiedene Schädigungsmechanismen in faserverstärkten Verbundwerkstoffen - etwa Plastizität, Rissbildung und Delamination - gegenseitig beeinflussen und das Materialverhalten bis zum Bruch prägen. Dazu werden numerische Modelle auf der Mikro- und Makroskala entwickelt, die sowohl die physikalischen Prozesse in den Fasern und der Matrix erfassen als auch deren Zusammenspiel im Laminat beschreiben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Vorhersage von Delaminationen unter komplexen Belastungen sowie auf der Quantifizierung unvermeidbarer Unsicherheiten, die sich aus Materialstreuungen oder Fertigungstoleranzen ergeben. Hierfür werden moderne probabilistische Methoden eingesetzt, die eine realistischere Einschätzung der Modellgüte erlauben. Ziel des Projekts ist es, ein tiefes Verständnis für das mehrskalige Materialverhalten zu schaffen und zugleich rechnerische Verfahren bereitzustellen, die verlässliche Aussagen über die Sicherheit und Lebensdauer von Bauteilen aus Faserverbundwerkstoffen ermöglichen.

Kontakt am IMCS PD Dr.-Ing. habil. Matthias MayrDr.-Ing. Sebastian BrandstäterBenno Schönstein M.Sc.

 


 

Globale Sensitivitätsanalyse für Mehrgitter-Löser

Fördergeber Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr (dtec.bw)
Laufzeit 2025 – 2026
Kurzbeschreibung

In der numerischen Simulation komplexer physikalischer Prozesse entstehen häufig große lineare Gleichungssysteme, bei deren Lösung Mehrgitterverfahren eine zentrale Rolle als effiziente Vorkonditionierer für iterative lineare Löser spielen. Die Wahl geeigneter Löserparameter ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit des Gleichungslösers, stellt jedoch aufgrund des erforderlichen Expertenwissens in Mehrgittermethoden eine große Herausforderung dar. Zu diesem Zweck untersucht dieses Projekt die Anwendung globaler Sensitivitätsanalyse (GSA)-Methoden auf iterative lineare Gleichungslöser. Ziel ist es, die einflussreichsten und leistungsbestimmenden Parameter sowie jene mit geringerem Einfluss auf die Löser-Performance zu identifizieren, um Anwenderinnen und Anwender bei der Parametrisierung des Gleichungslösers zu unterstützen. Da direkte Sensitivitätsanalysen auf Basis rechenintensiver Simulationen (wie Fluid-Struktur-Interaktion oder Balken-Festkörper-Problemen) sehr aufwendig sind, wird der Einsatz und das Training von Ersatzmodellen untersucht. Diese Modelle ermöglichen eine effiziente Abschätzung der Parametersensitivitäten bei stark reduzierten Rechenkosten. Idealerweise liefern die Ergebnisse ein tieferes Verständnis der Parametereinflüsse und bilden die Grundlage für die automatische Optimierung der Löserparameter mithilfe von Methoden des maschinellen Lernens, wodurch die Robustheit und Effizienz moderner numerischer Löser verbessert werden soll.

Kontakt am IMCS PD Dr.-Ing. habil. Matthias MayrDr.-Ing. Sebastian Brandstäter, Regina Bühler M.Sc.

 


 

PICO – Physikinformiertes Maschinelles Lernen für Kontaktprobleme

Fördergeber Synopsis Inc.
Laufzeit 2025 – 2026
Kurzbeschreibung

Kontakt ist für zahlreiche ingenieurwissenschaftliche Anwendungen von zentraler Bedeutung und bestimmt die Kraftübertragung, Ablösung, Gleitung und Reibung zwischen interagierenden Körpern. Aufgrund seines nichtlinearen und nichtglatten Charakters ist die genaue Simulation von Kontakt insbesondere bei komplexen dreidimensionalen Modellen und großen Verformungen mit einem hohen Rechenaufwand verbunden.

Im PICO Projekt werden physikinformierte Methoden des maschinellen Lernens für die Kontaktmechanik untersucht. Ausgehend von Physics-Informed Neural Networks (PINNs) sollen energiebasierte PINNs (EPINNs) und variationelle Formulierungen erforscht werden, die eine engere Verbindung zu etablierten Finite-Elemente-Methoden ermöglichen. Die entwickelten Ansätze werden für zwei- und dreidimensionale Kontaktprobleme mit kleinen und großen Verformungen sowie für reibungsfreien und reibungsbehafteten Kontakt untersucht.

Ein zentrales Ziel besteht darin, die Flexibilität des maschinellen Lernens mit der Genauigkeit und Zuverlässigkeit klassischer numerischer Methoden zu verbinden. Trainierte physikinformierte Modelle werden daher nicht nur als eigenständige Löser untersucht, sondern auch als Komponenten hybrider Lösungsstrategien, in denen sie mit klassischen Finite-Elemente-Lösern kombiniert werden.

Kontakt am IMCS Dr.-Ing. Daniel Wolff, Simon Völkl M.Sc.

 


 

AutoStent - Ein autonomer Design-Assistent für die Behandlung von Aneurysmen

Fördergeber Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Laufzeit 2024 – 2027
Partner Institut für Leichtbau und Struktur-Biomechanik, TU Wien
Kurzbeschreibung

AutoStent ist ein Forschungsprojekt, das sich auf die Entwicklung eines autonomen Design-Assistenten für maßgeschneiderte Stentgrafts konzentriert, die bei der endovaskulären Aneurysmareparatur (EVAR) verwendet werden. Das Projekt kombiniert Deep Reinforcement Learning mit splinebasierter Geometrieerzeugung und Finite-Elemente-Simulation, um patientenindividuelle Stentgraft-Designs zu untersuchen und zu bewerten. Im Gegensatz zu herkömmlichen Ansätzen, die sich auf Standardgrafts und die Intuition von Experten stützen, zielt AutoStent darauf ab, den Designprozess durch algorithmische Unterstützung zu formalisieren und die Anpassungsfähigkeit von Stentgrafts an individuelle anatomische Gegebenheiten zu verbessern. Die daraus resultierenden Methoden und die Software sind so konzipiert, dass sie auf breiter Basis anwendbar sind, wobei Open-Source-Tools die weitere Forschung im Bereich des computergestützten Designs und der Biomechanik unterstützen.

Kontakt am IMCS Dr.-Ing. Ivo Steinbrecher, Dr.-Ing. Daniel Wolff

 


 

Stabile Diskretisierungsverfahren und skalierbare Gleichungslöser für eingebettete Faser/Festkörper-Kopplung

Fördergeber Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Laufzeit 2024 – 2027
Kurzbeschreibung

Dieses Projekt zielt auf die Entwicklung robuster und stabiler Diskretisierungstechniken und effizienter iterativer Gleichunslöser für gemischt-dimensionale Finite-Elemente-Modelle von faserverstärkten Kontinua ab. Dabei werden eindimensionale (1D) Fasern mit Balkenmodellen dargestellt, die in einen dreidimensionalen (3D) homogenen Festkörper eingebettet sind, um eine hohe Modellierungsgenauigkeit zu erreichen. Die Innovation liegt in der Aufbringung der Kopplungsbedingungen über ein Lagrange-Multiplikator-Feld, um die schlechte Konditionierung der bisher verwendeten Penalty-Methoden zu überwinden. Aus einem tiefen Verständnis des Zusammenspiels zwischen Lösungsalgorithmen und numerischen Modellen werden schnelle und effiziente Lösungsverfahren resultieren, die für Computerarchitekturen der nächsten Generation geeignet sind. Damit werden erstmals inf-sup stabile Lagrange-Multiplikatorräume in  der gemischt-dimensionalen Faser/Festkörper-Kopplung eingesetzt und die rechnerische Analyse ganzer faserverstärkter Komponenten und großer Systeme auf Supercomputern ermöglicht, ohne unter der schlechten Konditionierung und der fehlenden Diagonaldominanz von Penalty-Methoden zu leiden.

Kontakt am IMCS PD Dr.-Ing. habil. Matthias Mayr, Dr.-Ing. Ivo Steinbrecher, Dharini Balachandran M.Sc.

 


 

Steuerbare Metamaterialien und intelligente Strukturen

Fördergeber Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Laufzeit 2022 – 2026
Partner

Tschechische Akademie der Wissenschaften Prag

Westböhmische Universität Pilsen

Kurzbeschreibung

Ziel dieses Projekts ist die Erforschung der Metamaterialeigenschaften von lokal periodischen Strukturen, die aus herkömmlichen und intelligenten Materialien bestehen. Die Steuerbarkeit durch elektroaktive Komponenten und geometrische Anordnungen, die sowohl zeitlich als auch räumlich variieren, bieten neuartige Merkmale, die sich von herkömmlichen passiven Metamaterialien unterscheiden.

Neue Ansätze beruhen auf steuerbaren und anpassungsfähigen Strukturen, die mit eingebetteten Aktoren und Sensoren ausgestattet sind und ein höheres Maß an Multifunktionalität bieten, z. B. die Fähigkeit Schwingungen und Wellenausbreitung zu steuern, die Form zu verändern oder die Steifigkeit in Raum und Zeit zu modifizieren.

Die Forschungsarbeiten sind in ein internationales Konsortium eingebettet und werden in enger Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Partnern an der Tschechischen Akademie der Wissenschaften in Prag (Tschechische Republik) und an der Westböhmische Universität in Pilsen (Tschechische Republik) durchgeführt.

Kontakt am IMCS

Dr.-Ing. Sebastian Brandstäter, Moritz Frey M.Sc.

 


 

Mehrskalen-Algorithmen und Simulation für die patientenspezifische Optimierung von endovaskulären Eingriffen bei zerebralen Aneurysmen

Fördergeber DFG Schwerpunktprogramm 2311
Laufzeit 2021 – jetzt
Partner Lehrstuhl für Numerische Mathematik, TU München
Abteilung für Neuroradiologie, Klinikum rechts der Isar, TU München
Kurzbeschreibung
In diesem Projekt, das in das DFG-Schwerpunktprogramm 2311 eingebettet ist, wird ein kontinuumsmechanischer Ansatz für die Simulation der endovaskulären Intervention in Hirnaneurysmen durch Coiling, Woven EndoBridges (Web) oder Flow Diverter entwickelt. Er zielt auf die patientenindividuelle Verbesserung der Behandlung von Hirnaneurysmen durch prädiktive Simulation und Optimierung.
 
Das IMCS ist aktiv an der numerischen Modellierung der verschiedenen Medizinprodukte und der beteiligten biochemischen Prozesse der Blutgerinnung im Aneurysma beteiligt. In Zusammenarbeit mit den Projektpartnern werden die Implantat- und Gerinnungsmodelle mit einem Lattice-Boltzman-basierten arteriellen Modell des Blutflusses gekoppelt, um das langfristige Behandlungsergebnis vorherzusagen und die Erfolgschancen zu quantifizieren.
Kontakt am IMCS PD Dr. Ing. habil. Matthias Mayr, Martin Frank M.Sc.

 


 

Effiziente numerische Algorithmen für die Lösung linearer Gleichungssysteme

Fördergeber Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr (dtec.bw)
Laufzeit 2021 – 2026
Partner Institute im dtec.bw Project HPC.bw
Kurzbeschreibung Effiziente numerische Algorithmen spielen in moderner Simulationssoftware eine entscheidende Rolle bei der Lösung von Problemen aus Biomechanik, Maschinenbau und dem Bauingenieurwesen. Speziell die Lösung von linearen Gleichungssystemen im Kontext von Multiphysikproblemen stellt eine Herausforderung dar, bei der skalierbare Vorkonditionierer eine kritische Rolle spielen. Innerhalb des Forschungsprojektes werden einerseits Ansätze zur Behandlung der problemspezifischen Blockstruktur der zu Grunde liegenden Matrix als auch neuartige algebraische Mehrgitteransätze entwickelt. Dies umfasst unter anderem die Neu- und Weiterentwicklung von Block- sowie Einzelfeldglättern, als auch neue Methoden zur Grobgitterkorrektur. Als Softwarumgebung dient das Multigrid-Framework MueLu und die Blockvorkonditinierer basierend auf Teko. Beide Softwarepakete sind in die Open-Source Bibliothek Trilinos eingebettet, um verteilte parallele Rechnungen auf modernster Hardware zu realisieren. Anwendung finden die entwickelten Verfahren einerseits in der parallelen Simulationen von Balken-Festkörper Problemen und heterogenen Materialien, wie sie zum Beispiel bei der Interaktion von Beton und Bewehrungsstahl auftreten. Andererseits werden die neuen Methoden für die Berechnung von Fluid-Festkörper Interaktionen aus der Biomechanik eingesetzt.
Kontakt am IMCS

PD Dr.-Ing. habil. Matthias Mayr, Max Firmbach M.Sc.

 


 

Nutzung der Eigenfrequenzen zur Identifikation von Rissen

Laufzeit 2021 – jetzt
Kurzbeschreibung Im Mittelpunkt des Projekts steht die näherungsweise Berechnung von Eigenwerten verschiedener Differentialoperatoren auf Gebieten mit Rissen mithilfe isogeometrischer Analysis. Dabei sollen Methoden entwickelt werden, die es ermöglichen, dass die simulierten Eigenwerte möglichst genau die in der Praxis messbaren Eigenfrequenzen von Testobjekten mit Rissen darstellen und auch entsprechende Konvergenzergebnisse gezeigt werden. Anschließend sollen diese Eigenfrequenzen genutzt werden, um den Riss zu identifizieren, d.h., die Form des Risses zu bestimmen. Dieses inverse Problem soll mit einem neuronalen Netz gelöst werden, für dessen Training wir möglichst hochqualitative Simulationsdaten benötigen, um eine sinnvolle Anwendung in der Praxis garantieren zu können.
Kontakt am IMCS

Prof. Dr. Thomas Apel, Philipp Zilk M.Sc.

 


 

Kombination von Daten- und Physik-basierten Methoden in hybriden digitalen Zwillinge

Fördergeber Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr (dtec.bw)
Laufzeit 2021 – 2026
Partner Institute des dtec.bw Projekts RISK.twin im Rahmen des Forschungszentrums RISK
Kurzbeschreibung

In diesem Projekt werden Methoden für hybride digitale Zwillinge von kritischen Infrastrukturen untersucht und weiterentwickelt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Kombination von Physik-basierter Modellierung mit Finite-Elemente-Methoden (FEM) und datenbasierter Modellierung mit maschinellen Lernverfahren.

Der erste Anwendungsfall sind Stahlbetonbrücken. Auf der Seite der physikalischen Modellierung wird ein gemischt-dimensionales FEM-Modell für Stahlbetonbauteile entwickelt. Ergänzend dazu werden Varianten von neuronalen Netzen untersucht. Beide werden kombiniert, um das Materialmodell mit Messdaten zu verbessern und um ein Modell reduzierter Ordnung für das physikalische Systems abzuleiten. 

Dabei wird auf die Allgemeinheit und Anwendungsunabhängigkeit der Methoden geachtet, sodass die entwickelten Techniken auch von den Projektpartnern genutzt werden können. Neue Algorithmen werden in Form einer eigenen Softwarelösung implementiert. Eine zugehörige Hardwareplattform für Hochleistungsrechnen wird im Data Science & Computing Lab bereitgestellt.

Kontakt am IMCS Dr.-Ing. Daniel Wolff, Bishr Maradni M.Sc., Simon Völkl M.Sc.