Neue RISK.twin Website macht sechs Jahre Forschung sichtbar

26 Oktober 2026

Nach sechs Jahren Forschung zu digitalen Zwillingen und resilienten kritischen Infrastrukturen nähert sich das dtec.bw-Projekt RISK.twin, geleitet von Prof. Alexander Popp seinem Abschluss. Mit der neuen Website risk-twin.de erhält die Forschung des interdisziplinären Projektteams nun eine dauerhafte digitale Plattform. Sie bündelt zentrale Ergebnisse aus der Projektlaufzeit, stellt Methoden und Anwendungsfelder verständlich vor und gibt Einblicke in die entstandenen Versuchseinrichtungen und Forschungsarbeiten.

Offiziell vorgestellt wurde die neue Website am 14. September 2026 beim RISK.twin-Abschlussworkshop „Resiliente kritische Infrastrukturen: Forschung, Praxis und Digitale Zwillinge“ in Ottobrunn. Gemeinsam mit dem DLR-Institut für den Schutz terrestrischer Infrastrukturen lud das Projekt dazu ein, auf Erkenntnisse und Herausforderungen der vergangenen Jahre zurückzublicken und zugleich Perspektiven für die weitere Forschung zum Schutz kritischer Infrastrukturen zu diskutieren. Neben einem Impulsvortrag von Dr.-Ing. Tobias Koch des DLR Instituts für den Schutz terrestrischer Infrastrukturen standen insbesondere die Ergebnisse von RISK.twin und Highlight-Pitches der einzelnen Teilprojekte im Mittelpunkt. Eine Postersession bot anschließend Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung.

Auch auf der unmittelbar folgenden dritten dtec.bw Jahrestagung wurde die neue Website dem Forschungs- und Partnernetzwerk präsentiert. Damit beginnt zugleich eine neue Phase für RISK.twin: Die Förderung durch dtec.bw und das Forschungsprojekt in seiner heutigen Form enden zum 31. Dezember 2026. Die in sechs Jahren entstandenen Forschungsarbeiten, Versuchseinrichtungen und Kooperationen wirken jedoch über das Projektende hinaus.

Genau hier setzt risk-twin.de an. Die gemeinsam mit der Webagentur Isarnauten entwickelte Website ist deshalb mehr als eine klassische Projektwebsite. Als digitaler Abschlussbericht und Wissenschaftskommunikationsplattform dokumentiert sie die Arbeit von RISK.twin langfristig und bereitet zentrale Inhalte auch für Interessierte außerhalb der jeweiligen Fachdisziplinen auf. Dabei hilft auch der eigens für die neue Website produzierte Imagefilm:

Im Kern befasst sich RISK.twin mit der Frage, wie digitale Zwillinge dazu beitragen können, kritische Infrastrukturen besser zu verstehen und widerstandsfähiger zu gestalten. Die Website führt von den Grundlagen des digitalen Zwillings über Methoden wie Sensorik, Simulation, Machine Learning und Virtual Reality bis hin zu konkreten Anwendungen in Brückenbau, Hochbau sowie Wasser- und Energieinfrastrukturen. RISK.twin verbindet dabei physische Versuchseinrichtungen und reale Sensordaten mit digitalen Modellen und neuen Methoden der Simulation und Datenanalyse.

Neben den wissenschaftlichen Themen macht die Website auch sichtbar, was über die Projektlaufzeit hinaus bleibt: Forschungsinfrastrukturen und Reallabore, ein gewachsenes Netzwerk aus Wissenschaft und Praxis sowie die zahlreichen Ergebnisse der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Publikationen und weiterführende Inhalte ermöglichen es, einzelne Themen zu vertiefen.

Damit soll risk-twin.de auch nach dem formalen Abschluss von RISK.twin eine zentrale Anlaufstelle für die Forschung des Projekts bleiben – und dazu beitragen, Erkenntnisse aus sechs Jahren interdisziplinärer Forschung langfristig zugänglich zu machen.

 

Die neue RISK.twin-Website ist ab sofort unter risk-twin.de erreichbar.