dtec.bw-Jahrestagung an der UniBw M zeigt Forschung mit Wirkung
18 September 2026
Rund 750 Gäste versammelten sich am 15. und 16. September 2026 zur dtec.bw-Jahrestagung auf dem Campus der Universität der Bundeswehr München. Forschende, Bundeswehr, Politik und Industrie zogen Bilanz aus sechs Jahren Digitalisierungs- und Technologieforschung und diskutierten, wie wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in praxistaugliche Anwendungen überführt werden können.
Forschung der Bundeswehruniversitäten in ihrer ganzen Breite
Mehr als 44 Aussteller machten sichtbar, welche Vielfalt sich im gemeinsamen Forschungszentrum der Universität der Bundeswehr München und der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg entwickelt hat. Die vorgestellten Arbeiten reichten von Digitalisierung und Satellitenkommunikation über Mobilität und Logistik bis zu neuen Lösungen für Sicherheit und Verteidigung.

Die Fachausstellung macht die Bandbreite der Forschung und bietet Gelegenheit für den direkten Austausch mit den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern (© Thomas Panzau)
Forschungs- und Technologie-Spotlights rückten unter anderem Projekte wie SeRANIS, (K)ISS, ELAPSED, MissionLab, SPARTA, CORE und Fab City in den Mittelpunkt. Im Science Forum präsentierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ihre Ergebnisse in kurzen Pitches und einer Posterausstellung.
Von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu konkreten Anwendungen
Ein Schwerpunkt der Tagung lag auf dem Transfer: Wie können Forschungsergebnisse schneller für Bundeswehr, Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar werden? Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Industrie und Bundeswehr diskutierten dazu notwendige Rahmenbedingungen – von der Weiterentwicklung technologischer Ideen bis zur Überführung in einsatzfähige Lösungen.

Generalleutnant Michael Vetter, Abteilungsleiter Innovation und Cyber im Bundesministerium der Verteidigung, ordnet dtec.bw in das Innovationsökosystem der Bundeswehr ein (© Thomas Panzau)
Angesichts des rasanten technologischen Wandels kommt es entscheidend darauf an, Innovationen zügig in militärisch nutzbare Fähigkeiten zu überführen und technologische Souveränität zu stärken.
Generalleutnant Michael Vetter
Die UniBw M gestaltet die nächste Phase mit
Die Jahrestagung markierte den Abschluss des ersten dtec.bw-Finanzierungszeitraums von 2020 bis 2026 – zugleich richtete sie den Blick nach vorn. Mit dtec.bw 2.0 soll die erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Bundeswehruniversitäten fortgeführt und die universitäre Digitalisierungs- und Technologieforschung weiterentwickelt werden.
Titelbild: Prof. Eva-Maria Kern, Präsidentin der Universität der Bundeswehr München, und Prof. Klaus Beckmann, Präsident der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, begrüßen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer (© Thomas Panzau)
dtec.bw
Das dtec.bw – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr – ist ein gemeinsam getragenes wissenschaftliches Zentrum der Universität der Bundeswehr München (UniBw M) und der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H). Mit der Aufnahme in den Deutschen Aufbau- und Resilienzplan wird dtec.bw von der EU – NextGenerationEU finanziert. Mit über 60 finanzierten Forschungsprojekten zu Schlüssel- und Zukunftstechnologien, rund 2.000 Publikationen, 300 Partnerschaften, knapp 70 entwickelten Technologien und Prototypen sowie mehreren Patenten und Start-ups stärkt das dtec.bw die technologische Resilienz Deutschlands und schafft Mehrwert für Gesellschaft und Bundeswehr.