Termine/ Veröffentlichungen
Auf dem Historikertag 2023 in Leipzig hat Felix Berge in der Sektion „Unsicherheit und Handlungsmacht: Gerüchte als historische Ereignisse in Europa und Nordamerika“ einen Vortrag über „Funktionen und Folgen der ‚Gerüchtemacherei‘ in der nationalsozialistischen Mehrheitsgesellschaft im Zweiten Weltkrieg“ gehalten. Unter der Sektionsleitung von Sebastian Jobs Caroline Mezger nahmen auch Katrin Horn und Olaf Stieglitz teil. Die WELT berichtet über „Das Gerücht vom SS-Offizier, der eine Münchnerin im Café erschoss“, welches Gegenstand von Berges Vortrag war.
In einem von Karin Moser herausgegebenen Sammelband zu einer Tagung an der Universität Wien mit dem Titel „Hearing is Believing. Radio(-Programme) als strategisches Propagandainstrument“ ist ein Beitrag von Felix Berge erschienen: „Jenseits von ‚Tankenden‘ und ‚Getankten‘: Rundfunkpropaganda und „Gerüchtemacherei” in der deutschen Mehrheitsgesellschaft im Zweiten Weltkrieg“.
In Burghausen hat Felix Berge seine Erkenntnisse zur Amtszeit von August Fischer, Bürgermeister der Stadt von 1930 bis 1945, im Helmbrechtsaal der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Passauer Neue Presse berichtet über den Vortrag am 25. April 2024.
Auf einer von Annamária Fábián, Theo Jung, Torsten Leuschner, Armin Owzar, Melani Schroeter, Igor Trost, Stefanie Ullmann und Judith Visser an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg veranstalteten Tagung hat Felix Berge einen Vortrag gehalten. Gegenstand der Konferenz im Dezember 2024 war „Schweigen in der analogen und digitalen Kommunikation der westlichen Moderne. Interdisziplinäre Perspektiven auf Vielfalt und Wandel“. Berge referierte zum Nationalsozialismus: „You can interpret lies, but the great silence remains a mystery.” Reflections Toward a History of Silence and Society under National Socialism“.
Felix Berge hat seine Forschungsergebnisse zu August Fischer in einem umfangreichen biographischen Aufsatz über den einflussreichen Kommunalpolitiker und Präsidenten des Heimkehrerverbands in der ZBLG publiziert (Band 87, 2024, Nr. 2, S. 457–537: August Fischer und der Nationalsozialismus. Eine biografische Studie zur bayerischen Kommunualelite zwischen Weimar und Bonn).
Felix Berge hat die Erkenntnisse seiner Recherchen zur NS-Vergangenheit von Alt-Oberbürgermeister August Fischer bei einem Vortrag zum „Bewegten Donnerstag“ am 8. Mai 2025 im Kempten Museum der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Allgäuer Zeitung berichtet.
Zusammen mit Frank Bajohr hat Felix Berge einen Beitrag zu „Discourses, Knowledge, and Disbelief“ zu einer vierbändigen „Cambridge History of the Holocaust“-Reihe beigesteuert. Herausgegeben wurde der zweite Band „Perpetrating The Holocaust: Policies, Participants, Places“ von Mary Fulbrook und Jürgen Matthäus sowie Mark Roseman.
Die Dissertationsschrift von Felix Berge „Hören und Sprechen im Krieg. Informelle Kommunikation und Handlungsmacht in der Gesellschaft des Nationalsozialismus, 1939–1945“ ist als Band 152 der „Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte“ bei De Gruyter Oldenbourg erschienen.
Am 23. Juni 2026, 19:00 Uhr, wird Felix Berge im Berliner Dokumentationszentrum Topographie des Terrors sein Buch vorstellen. Die Kooperationsveranstaltung der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin und des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors moderiert Prof. Dr. Dierk Hoffmann, ein Kommentar kommt von Dr. Andrea Riedle. Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf www.topographie.de/livestream übertragen und ist danach 14 Tage abrufbar. Außerdem wird die Veranstaltung im Anschluss als Podcast zum Nachhören zur Verfügung gestellt.