Dr. Jonas Anderson

Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Neuere und Neueste Geschichte

Dr. Jonas Anderson

Forschungsschwerpunkte

Geschichte Nordamerikas von der Kolonialzeit bis ins 20. Jh.
Transatlantische Beziehungen
Empires und Kolonialisierungsprozesse
Aristokratie- und Elitengeschichte

Forschungsschwerpunkte

Lebenslauf

Jonas Anderson ist seit Mai 2020 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Neuere und Neueste Geschichte. Er studierte Amerikanische Kulturgeschichte, Neuere und Neueste Geschichte sowie katholische Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Université Paris VII - Denis Diderot. 2017 wurde er an der Ludwig-Maximilians-Universität im Fach Neuere und Neueste Geschichte promoviert.

Seine Dissertation Amerikanische Aristokraten: Die Van Rensselaer-Familie zwischen Kolonialzeit und Früher Republik, 1630-1857 wurde mit dem Edmund Spevack Award for Transatlantic Studies und dem Rolf-Kentner-Dissertationspreis ausgezeichnet.

Jonas Anderson arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Friedrich-Schiller-Universität Jena, zudem war er Post-Graduate Research Fellow der Bayerischen Amerika-Akademie an der Harvard University und Visiting Scholar an der New York State University in Albany.

Zur Person

Veröffentlichungen

Monographien

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Amerikanische Aristokraten
Die Van Rensselaer-Familie zwischen Kolonialzeit und früher Republik, 1630-1857
Bielefeld: transcript Verlag (2020)

 

 

Zeitschriftenartikel

  • „‘We cannot speak too highly of his Benevolence:‘ Stephen Van Rensselaer III, the Preservation of Social Order, and the Aristocratic Element of the Early Republic“, Amerikastudien / American Studies (in Vorbereitung).

Beiträge in Lexika

  • „Quebec“ in: David Head (Hrsg.), Encyclopedia of the Atlantic World, 1400-1900: Europe, Africa, and the Americas in an Age of Exploration, Trade, and Empires (Santa Barbara, Calif.: ABC Clio, 2017).

Rezensionen und Berichte

  • Rezensionen zu Philip Gould, Writing the Rebellion: Loyalists and the Literature of Politics in British America (Oxford und New York, 2013), in: Amerikastudien/American Studies 60:4 (2015).
  • Rezensionen zu Frances H. Kennedy, The American Revolution: A Historical Guidebook (Oxford und New York, 2014) in: Amerikastudien/American Studies 60:4 (2015).

  • Tagungsbericht „Workshop Biographie-Forschung“, Regensburg, H-Soz-Kult, 27.03.2015.

Lehrtätigkeit

In der Lehre deckt Jonas Anderson die Nordamerikanische und Transatlantische Geschichte in ihrer ganzen Breite ab. Die Verflechtung der amerikanischen Geschichte mit einer in sich vielfach vernetzten atlantischen Welt nimmt dabei eine wichtige Rolle ein. Bei der konkreten Wahl der Seminarthemen wird versucht, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen drei verschiedenen Themenarten zu erreichen. Zum einen sind epochenübergreifende Veranstaltungen wichtig, die einer enger gefassten Fragestellung über einen längeren Zeitraum hinweg nachgehen. Zum zweiten dürfen klassische Epochenseminare nicht fehlen, die den Studierenden einen Überblick über eine bestimmte Ära vermitteln. Drittens gewähren spezifischere Themen, die auf eigenen Forschungen beruhen, aus erster Hand Einblick in den Zusammenhang zwischen Forschung und Lehre.

CV

Akademischer Werdegang

2020

  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität der Bundeswehr München

2018-2020

  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

2017

  • Promotion in Neuerer und Neuester Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München

2014-2018

  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ludwig-Maximilians-Universität München

2013

  • Magister Artium in den Fächern Amerikanische Kulturgeschichte, euere und Neueste Geschichte und katholische Theologie

Preise, Stipendien und Auszeichnungen

Oktober 2018

  • Rolf Kentner Dissertation Prize, Heidelberg Center for American Studies

Juli - August 2018

  • Postdoctoral Fellowship des Deutschen Historischen Instituts, Washington D.C. für einen Forschungsaufenthalt in den USA

Oktober 2016

  • Edmund Spevack Award for Transatlantic Studies, Lasky Center für Transatlantische Studien (LMU)/Spevack Foundation (Harvard University)

August - September 2015

  • Harvard Post-Graduate Research Fellowship, Bayerische Amerika-Akademie/Harvard Club Munich

Januar - März 2015

  • Doktorandenstipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für einen Forschungsaufenthalt in Albany, NY

Januar - März 2015

  • Graduiertenstipendium der Bayerischen Amerika-Akademie für einen Forschungsaufenthalt in Albany, NY

Mitgliedschaften

  • Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands
  • Deutsche Gesellschaft für Amerikastudien

  • Transatlantic Studies Association

  • European Network for Country House and Estate Research (ENCOUNTER)

Campus

Universität der Bundeswehr München
Fakultät für Sozialwissenschaften

Historisches Institut

Werner-Heisenberg-Weg 39

Gebäude 33, Raum 3272
85579 Neubiberg

Tel.: +49 89 6004 3133
jonas.anderson ( at ) unibw.de

 

Sprechzeiten

nach Vereinbarung

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