Illustration eines Netzwerkkonzepts

Quantensichere Kryptodienste als Service für bestehende Systeme

21 September 2025

Prof. Dr. Mark Manulis, Professur für Privacy am Forschungsinstitut Cyber Defence (CODE) und der Fakultät für Informatik und Prof. Dr. Daniel Slamanig, Professor für Kryptologie an der Fakultät für Informatik haben mit dem Forschungsinstitut CODE das Projekt „"Post-Quantum Cryptography As-a-Service for Common Transmission Systems and Infrastructures (PiQASO)“ bei der Europäischen Kommission eingeworben.

Laufzeit: 01.01.2025- 31.12.2027

Förderung: Europäischen Kommission - EU-Digital Europe Programme (DIGITAL)


PiQASO strebt an, vollständig optimierte und betriebsbereite Implementierungen als Service für eine Reihe von Kryptoalgorithmen und -protokollen bereitzustellen.

Dies beinhaltet Schlüsselkapselung, digitale Signaturen, (authentifizierter) Schlüsselaustausch, Autorisierung, Identitätsmanagement, langfristige Datensicherheit und sichere Berechnungen mit mehreren Teilnehmenden, Bereitstellung eines voll funktionsfähigen Äquivalents einer Infrastruktur für öffentliche Schlüssel (PKI), die robust gegenüber künftigen Fortschritten bei Algorithmen und Quantencomputern ist, aber auch praktisch genug, um in CTS und Infrastrukturen integriert werden zu können, ohne dass zusätzliche Spezialhardware auf der Client-Seite installiert werden muss.

So sollen  quantensichere Ver-/Entschlüsselungsdienste auf der Anwendungsebene ermöglicht werden, die von jedem bestehenden System genutzt werden können.


Bild: © gettyimages/BlackJack3D