Übersicht über unsere Dissertations- und Habilitationsprojekte

Unsere aktuellen Dissertationsprojekte aus den Bereichen Personalmanagement, Organisation und Unternehmensführung bewegen sich im Kontext der wissensintensiven Arbeit, Digitalisierung und nehmen unterschiedliche Branchen, vorwiegend Professional Service Firms, Automotive und den öffentlichen Sektor in den Blick.

Laufende Dissertationsprojekte

Agile Organisationsberatung – ein organisationstheoretisch fundiertes Framework

Sowohl die Nachfrage nach Beratung als auch die wissenschaftliche Beschäftigung mit Beratung (consulting research) sind in den letzten Jahren weiter gewachsen. Typischerweise finden sich in der Beratungsliteratur und -praxis nach wie vor traditionelle, zweckrationale Vorgehensweisen für Beratungsprojekte. Die Fähigkeit, agil mit Veränderungen in Beratungsprojekten umgehen zu können ist jedoch entscheidend in dynamischen, unsicheren Kontexten.

 

Ziel des Forschungsprojektes: Ziel des Forschungsprojekts ist es daher, die Entwicklung von Agilität in Organisationsberatungsprojekten durch Routinen zu unterstützen. Dabei stellt sich die Frage, wie solche Routinen - ausgehend von existierenden agilen Methoden - an Beratungsprojekte anzupassen sind. Dazu soll ein konkretes Framework entwickelt werden.

 

Theoretischer Hintergrund: Als theoretischer Ausgangspunkt zur Betrachtung von Agilität im Projektmanagement soll die Routinenforschung dienen. Zur Betrachtung von Organisationsberatung wird ein systemtheoretischer Zugang gewählt.

 

Methode: Als gestaltendes Forschungsvorgehen wird Design Science gewählt, das mit qualitativen Forschungsmethoden gestützt wird. Dabei soll hauptsächlich auf Case studies zur Evaluation zurückgegriffen werden.

 

Kontakt: Patrick Sailer

Innovationen im Personalmanagement

Kontakt: Melissa Wischer

Die Institutionalisierung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements der Bundeswehr

Sich ändernde sicherheitspolitische Rahmenbedingungen, die damit einhergehende Zunahme globaler Krisenherde sowie beispielhaft die Herausforderungen der Digitalisierung und des demographischen Wandels erfordern eine Anpassung und Wandlungsfähigkeit der Bundeswehr, mit dem Ziel, sich als zukunftsfähige Organisation aufzustellen. Die Agenda Bundeswehr in Führung - Aktiv. Attraktiv. Anders.“ leistet dazu einen Beitrag und forciert die Steigerung der Attraktivität des Arbeitgebers Bundeswehr. Die Einführung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in der Bundeswehr soll durch eine gesundheitsförderliche und -schützende Gestaltung der Arbeits- und Dienstbedingungen, der Steigerung der Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit auch die Attraktivität des Arbeitgebers Bundeswehr steigern und damit einen Beitrag zur zukunftsfähigen Ausrichtung der Bundeswehr liefern.

 

Ziel des Forschungsprojektes: Ziel des Forschungsprojekts ist es, die Einführung und Durchsetzung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in der Bundeswehr und damit den Institutionalisierungsprozess zu rekonstruieren und zu beschreiben. Welche Akteure die Institutionalisierung beeinflussen, welche Strategien und Ziele sie verfolgen und die Rahmenbedingungen der Institutionalisierung bilden den Schwerpunkt der Forschung.

 

Theoretischer Hintergrund: Als theoretischer Bezugsrahmen dient dabei der soziologische Neoinstitutionalismus, der mir unter anderem mit der ‚institutional work‘ die Möglichkeiten einer mikroinstitutionalistischen Perspektive bietet und damit die Analyse des Handelns der an der Institutionalisierung beteiligten Akteure ermöglicht.

 

Methode: Diese Fallstudienforschung stützt sich auf qualitative Forschungsmethoden. Dabei wird auf Dokumentenanalysen, teilnehmende Beobachtungen und Experteninterviews zurückgegriffen.

 

Kontakt: Michael Fuchs

 

Karriereerfolg von Anwälten in Deutschland, insbesondere vor dem Hintergrund der Einführung nicht-traditioneller Karrierepfade

Zahlreiche Studien haben den Wandel hin zu flexibleren und komplexeren Karrieren beschrieben und verknüpfen dies häufig mit positiven Auswirkungen für Arbeitnehmer. Ein solcher Wandel des Karrieresystems hin zu flexibleren und weniger traditionellen Karrierepfaden kann auch in Professional Service Firms, wie z.B. Anwaltskanzleien, beobachtet werden. Gleichzeitig gibt es jedoch Studien, die darauf hinweisen, dass Eigenschaften traditioneller hierarchischer Karrieren, wie z.B. Beförderungen, für Arbeitnehmer nach wie vor von zentraler Bedeutung sind.

 

Ziel des Forschungsprojektes: Ziel des Forschungsprojekts ist es daher, die Konzeption von subjektivem und objektivem Karriereerfolg von Anwälten zu untersuchen. Dabei soll insbesondere die Einführung alternativer Karrierepfade in Anwaltskanzleien und ihre möglichen Auswirkungen auf den Karriereerfolg und die Karrierezufriedenheit von Anwälten genauer betrachtet werden.

 

Theoretischer Hintergrund: Theoretisch ist die Arbeit in der Karriereforschung verortet, insbesondere in der Karriereerfolgsforschung. Dabei wird insbesondere auf die etablierte Unterscheidung zwischen objektivem und subjektivem Karriereerfolg zurückgegriffen. Zusätzlich werden Erkenntnisse aus der Professional Service Firms Forschung mit einem besonderen Fokus auf Anwaltskanzleien herangezogen.

 

Methode: Es wird ein Mixed Methods-Ansatz gewählt, der eine qualitative Vorstudie sowie eine quantitative Hauptstudie umfasst. Dabei soll auf semi-strukturierte Interviews sowie eine Online-Erhebung (inkl. Pre-Test) zurückgegriffen werden.

 

Kontakt: Bianca Littig

Lernpraktiken von Unternehmensberatern: Erscheinungsformen, Einflussfaktoren und Manifestation

Die Aneignung neuer Kenntnisse und Fähigkeiten kann für Unternehmensberater als zunehmend bedeutsame Voraussetzung dafür angesehen werden, in einem von steigenden Klientenanforderungen geprägten Arbeitsumfeld zu bestehen. Digitale Geschäftsmodelle und exponentielle Wachstumspfade neuer Marktteilnehmer stellen ihre Klienten heute vor Herausforderungen, bei deren Bewältigung immer seltener auf vergleichbare Problemstellungen und einschlägigen Projekterfahrung zurückgegriffen werden kann. Für die Bearbeitung weniger spezifischer bzw. automatisierbarer Aufgaben ist mittlerweile auch im Kontext der Managementberatung der vermehrte Einsatz von künstlicher Intelligenz zu beobachten. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Frage zunehmend an Relevanz, wie individuelles Lernen als Anpassungsmechanismus an ein sich immer schneller veränderndes Umfeld erfolgreich praktiziert (Perspektive des Unternehmensberaters mit Interesse an einer erfolgreichen Laufbahnentwicklung) und gefördert (Perspektive der Personalentwicklung eines Beratungsunternehmens mit Interesse an der langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit) werden kann.

 

Ziel des Forschungsprojektes: Das Ziel des Forschungsprojekts ist es daher Erscheinungsformen (wie wird gelernt?), Einflussfaktoren (was unterstützt individuelles Lernen) und Manifestation (was resultiert aus individuellem Lernen?) im spezifischen Kontext der Unternehmensberatung untersuchen. Das Forschungsinteresse ist dabei nicht nur auf das Lernen im Sinne eines bloßen Wissenserwerbs gerichtet, sondern insbesondere auf die damit verbundenen Lernpraktiken, die nicht losgelöst vom jeweiligen sozialen Kontext und Arbeitsumfelds des Beraters betrachtet werden können.

 

Theoretischer Hintergrund: Aufgrund des besonderen Interesses an konkreten Lernpraktiken dienen zur Beantwortung der oben genannten Forschungsfragen praxistheoretische Ansätze von Wanda Orlikowski, Davide Nicolini, Silvia Gherardi und Haridimos Tsoukas. Diese basieren auf philosophischen, soziologischen und psychologischen Argumentationslinien und betrachten Wissen und Lernen in erster Linie als soziale und kulturelle Phänomene in Abgrenzung zu einer einseitig rationalistischen und kognitivistischen Auffassung. Diese Sicht auf Lernen als in einem sozialen Kontext verankerte soziale Praxis geht einher mit dem von Theodore Schatzki konstatierten „Practice Turn“ in Teilgebieten der Organisationsforschung (siehe z. B. auch Strategy as Practice im Bereich der Strategiegenese in Unternehmen).

 

Methode: Die Illustration des zu entwickelnden konzeptionellen Bezugsrahmens, der zur Erklärung von Einflussfaktoren und Manifestation individueller Lernpraktiken von Unternehmensberatern dient, erfolgt mittels qualitativ-explorativem Forschungsdesign mit semistrukturierten Interviews.

 

Kontakt: Georg Rainer

Mitarbeiter Partizipation im kollaborativen internen Crowdsourcing

Die Digitalisierung hat einen großen Einfluss auf viele Bereiche des Lebens, nicht zuletzt auch auf unseren Arbeitsalltag. Sie macht es möglich, durch digitale Systeme überall und zu jeder Zeit zu arbeiten, was ebenso die Virtualität der Arbeitsgestaltung erhöht. Unternehmen nutzen diese Virtualität bereits seit langem für verschiedene Arbeitsbereiche. So wird immer öfter auf IT-Prozesse zur internen Vernetzung und zur digitalen Aufgabenverteilung zurückgegriffen, so auch beim internen Crowdsourcing.

 

Ziel des Forschungsprojektes: Ziel dieses Promotionsvorhaben ist es, die Rolle des Managements im internen Crowdsourcing aufzuzeigen und zu validieren, wie Mitarbeiter motiviert werden können, sich langfristig in der Crowd zu engagieren.

Kontakt: Jennifer Kaiser

Organisationale Kompetenz im Kontext der Personalarbeit nach Ulrich

Ziel des Forschungsprojektes: Ziel des Forschungsprojekts ist das Konstrukt organisationaler Kompetenz im Kontext der transformierten Personalstruktur nach Ulrich zu analysieren und daraus ableitend zirkuläre Verflechtungen zu entdecken. 

Theoretischer Hintergrund: Als theoretischer Ausgangspunkt dient die Kompetenzforschung auf organisationaler Ebene. Hierbei lassen sich zwei grundlegende Konzeptklassen identifizieren. Die "Organizational Capabilities", bestehend aus erlernten Handlungsmustern und in einem direkten Zusammenhang mit der Leistungserstellung der Organisation und die "Dynamic Capabilities", welche fördernd bei der strategischen Veränderung einer Organisation wirken.

Methode: Es wird der Ansatz deskriptiver multipler Fallstudien angewandt. Dabei soll die Datenerhebung durch Dokumentenanalysen, persönliche Interviews und schriftliche Befragungen erfolgen.

Kontakt: Lisa Hessler

Psychologische Faktoren im Zusammenhang mit Lernen in einem Gaming-Kontext

„Lebenslanges Lernen“ ist ein beliebtes Schlagwort und wird von jedem erwartet. Dabei reicht es nicht aus, einfach nur das eigene Wissen zu erweitern, sondern auch die Fähigkeit zu entwickeln, berufliche und alltägliche Herausforderungen zu meistern. Eben hier sollen u.a. nun sogenannte „Serious Games“ vorteilhaft zur Anwendung kommen. Aktuelle Forschungsarbeiten zeigen, dass Spiele und Simulationen geeignete Instrumente darstellen, um aktives Lernen und Kompetenzentwicklung individuell zu fördern.

Ziel des Forschungsprojektes: Dieses Projekt verfolgt die Beantwortung zweier zentraler Fragen. Welche psychologischen Faktoren bestimmten den Lernerfolg im Gaming-Kontext und welche Unterschiede gibt es zwischen Lernern mit höherem und niedrigerem Lernerfolg? Daraus wird abgeleitet, welche Anpassungen vorgenommen werden sollten, um die Lerneffizienz in diesem Kontext zu verbessern.

Theoretischer Hintergrund: Ein wesentlicher Teil der theoretischen Fundierung stellt das erfahrungsbasierte Lernen nach Kolb dar. Diese Theorie beschreibt Lernen, unabhängig davon, ob es auf ein aktuelles Problem bezogen ist oder als lebenslange Kompetenzentwicklung betrachtet wird, als vierphasigen Kreisprozess.

Methode: Im Rahmen dieses Projekts wird ein quantitativer Ansatz fokussiert. Studierende werden im Rahmen eines Seminars zum Thema „Change Management“ eine entsprechende Simulation spielen und sowohl vorher als auch nachher mittels Fragebogen befragt werden.

Kontakt: Tanja Kreitenweis

Relevanz von Mindset Diversity für die Kreativität und Innovationsfähigkeit von Teams

Das Dissertationsvorhaben erforscht die Relevanz der Diversität von Team-Mitgliedern hinsichtlich ihres Mindsets (Persönlichkeit, Einstellung & Verhaltensweisen, Werte, u.a.) für die Teamperformance, insbesondere im Hinblick auf Kreativität und Innovationsfähigkeit. Der Fokus liegt dabei auf der Identifikation strategisch relevanter (Mindset-)Diversitäts-konstellationen sowie Mechanismen zu deren Implementierung im organisationalen Kontext eines Automobilherstellers.

Ziel ist es herauszufinden, welche spezifischen (Mindset-)Diversitätskonstellationen von Mitarbeitern zu unternehmensseitig wünschenswerten Verhaltensweisen und damit zur Generierung positiver Resultate (kreative Teamleistungen, Innovationen, u.a.) beitragen. Die Ableitung und Umsetzung entsprechender Managementimplikationen unterstützt das fokale Unternehmen bei der Differenzierung im Wettbewerb.

 

Kontakt: Christina Werner

Resistance to change, resistance to digital transformation

Das Dissertationsvorhaben erforscht die individuellen Gründe für Widerstand gegen den Wandel im Rahmen der Digitalisierung. Der Fokus liegt hierbei auf kognitiven und affektiven Prozessen, deren Natur sowie deren Effekt auf den individuellen Widerstand gegen den Wandel.

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Gründe des Widerstands gegen Digitalisierungsvorhaben zu schaffen, damit Führungskräfte und Change Manager aus ihnen lernen und sie gezielt adressieren können.

Kontakt: Richarda Rauch

Risiken agiler Projektsteuerung am Beispiel der Versicherungswirtschaft

 

Die Versicherungsbranche als wichtiger deutscher Wirtschaftszweig steht seit geraumer Zeit unter hohem Anpassungsdruck. Getragen vom Erfolg im US-Markt, drängen nun auch in Deutschlang sogenannte InsurTech-Unternehmen auf den Markt, die die dominante Marktstellung traditioneller Versicherungsdienstleister auf absehbare Zeit gefährden könnten. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung sind etablierte Versicherungsunternehmen gezwungen, ihr digitales Angebot auszubauen, um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben. In diesem Zusammenhang gewinnen Methoden agiler Projektsteuerung zunehmend an Bedeutung.

Ziel des Forschungsprojektes: Ziel des Forschungsprojektes ist es daher zu untersuchen, welche Risiken mit dem zu erwartenden verstärkten Einsatz agiler Projektsteuerung einhergehen. Die dabei betrachteten Risiken beziehen sich sowohl auf mögliche negative Folgen für die Unternehmensperformance als auch auf mögliche gesundheitliche Risiken aufseiten der Arbeitnehmer.

Theoretischer Hintergrund: Als theoretischer Ausgangspunkt dient ein konfigurationstheoretischer Ansatz, der es ermöglicht, das komplexe Zusammenspiel unterschiedlicher Dimensionen der Arbeitswelt zu erfassen und dabei die unternehmensspezifischen Besonderheiten zu berücksichtigen.

Methode: Es wird ein triangulierendes Vorgehen gewählt, das sich auf qualitative und quantitative Forschungsmethoden stützt. Dabei werden problemzentrierte Interviews ergänzt durch Dokumentenanalysen und eine standardisierte Mitarbeiterbefragung.

Kontakt: Andreas Jager

Sociomateriality in the Algorithmic Age

While organizing and decision-making is bound to knowledge and traditionally subject to human activity, Business Intelligence (BI) systems recently gain importance within organizations. They are programmed with algorithms, and thereby vested with power in the form of “inscribed” human agency. While researchers have already theorized the future “action” of artificial intelligence and empirically explored the technological features of management and decision support systems, only little scholarly effort has been devoted to the question of how exactly human and material agency interrelate within the use of state-of-the-art technologies.

 

Aim of research: It is the aim of the thesis to analyze the relative capacities of human versus material agency in organizational practices supported by intelligent software.

 

Theoretical Background: I base my study of software-supported practices on scholarly work on sociomaterial practices as the space of human and material (algorithmic) agency as well as on the notion of technologies as acting artifacts.

 

Methods: I assess the use of two softwares equipped with different levels of intelligence within a case-study research design that facilitates understanding complex sceneries with the commonly used qualitative methods to assess technologies-in-use (interview data, observational data, document analysis).

 

Contact: Verena Bader

Virtuelle interkulturelle Zusammenarbeit in wissensintensiven Unternehmen – eine empirische Analyse der individuellen Determinanten für den Wissensaustausch

Die virtuelle Interaktion in kulturell diversen Kollaborationsformen erfordert spezifische Fähigkeiten von den Mitarbeitern, insbesondere in wissensintensiven Unternehmen. In diesem Umfeld hängt ein erfolgreicher Wissensaustausch nicht nur von der Qualität der zur Verfügung stehenden Technologien ab, sondern auch vom Vermögen des einzelnen Professionals, diese Technologien mit all ihren Möglichkeiten für die fachlichen Arbeitsaufgaben nutzen zu können. Zudem ist es bei der Zusammenarbeit mit Professionals verschiedener Nationalitäten erforderlich, aufgrund der kulturbedingt unterschiedlichen Umgangsformen ein interkulturelles „Fingerspitzengefühl“ zu besitzen und einsetzen zu können.

Ziel des Forschungsprojektes: Der Ziel des Forschungsprojekts ist es, die Wirkung der virtuellen und interkulturellen Fähigkeiten sowie der Persönlichkeitseigenschaften von Professionals auf ihre Bereitschaft zum Wissensaustausch im virtuellen interkulturellen Arbeitsumfeld zu untersuchen. Aus den Ergebnissen werden Handlungsempfehlungen für Theorie und Praxis abgeleitet.

Theoretischer Hintergrund: Aus dem wissenschaftlichen Diskurs lassen sich drei Kategorien relevanter Fähigkeiten von Menschen identifizieren, die das Verhalten beim Austausch von Wissen in virtuellen interkulturellen Situationen beeinflussen: Individuelle virtuelle Kompetenz (Wang & Haggerty 2009), interkulturelle Intelligenz (Earley & Ang 2003) und bestimmte Persönlichkeitseigenschaften (Costa & McCrae 1992). Diese Konstrukte werden im Hinblick auf die Bereitschaft zum Wissensaustausch in einem Strukturgleichungsmodell formuliert und die Ursache-Wirkungszusammenhänge analysiert.

Methode: Es wird eine quantitative Forschungsmethode gewählt. Auf Basis der Theorie wird ein Strukturgleichungsmodell erarbeitet, das mit Hilfe des varianzbasierten PLS-Ansatzes überprüft wird. Zudem wird die online durchgeführte Befragung deskriptiv ausgewertet.

Kontakt: Sabine Hofinger

 

Abgeschlossene Dissertationsprojekte

Unsere abgeschlossenen Dissertationsprojekte sind in folgenden Schriftenreihen veröffentlicht:

Schriftenreihe „Zukunftsfähige Unternehmensführung in Forschung und Praxis“

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Die Reihe "Zukunftsfähige Unternehmensführung in Forschung und Praxis" beinhaltet ausgewählte Schriften, die sich mit Theorien, Konzepten und Instrumenten für fortschrittsfähige Organisationen beschäftigen. Das Themenspektrum wird dabei durch die drei Eckpunkte, Personal-Organisation-Strategie, aufgespannt. Das Fundament der Schriftenreihe bilden wissenschaftlich fundierte Dissertationsschriften mit Anspruch auf Praxisrelevanz. Angereichert wird die Reihe durch für wertvoll erachtete Sammelbände aus Wissenschaft und Praxis. Die Verfasser wollen sowohl die Wissenschaft als auch die Führungspraxis mit Interesse an zukunftsfähiger Unternehmensführung ansprechen.

Herausgegeben von
Prof. Dr. Stephan Kaiser
Universität der Bundeswehr München

Schriftenreihe „Forschung und Praxis zukunftsfähiger Unternehmensführung“

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Die Reihe „Forschung und Praxis zukunftsfähiger Unternehmensführung“ beinhaltet ausgewählte Schriften, die sich mit Theorien, Konzepten und Instrumenten einer fortschrittsfähigen Organisation beschäftigen. Das Themenspektrum wird dabei durch die drei Eckpunkte, Humanressourcen-Organisation-Strategie, aufgespannt. Das Fundament der Schriftenreihe bilden wissenschaftlich fundierte Dissertationsschriften mit Anspruch auf Praxisrelevanz. Angereichert wird die Reihe durch für wertvoll erachtete Sammelbände aus Wissenschaft und Praxis. Die Verfasser der in der Reihe erscheinenden Bücher wollen sowohl die Wissenschaft als auch die Führungspraxis mit Interesse an zukunftsfähiger Unternehmensführung ansprechen.

Herausgegeben von
Prof. Dr. Stephan Kaiser
Universität der Bundeswehr München

Habilitationsprojekte

Laufende Habilitationsprojekte