08.06.2026: Kommentar von Prof. Christopher Huth, Sportwissenschaftler an der UniBw M, zur Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko.
Mit DFG-Projekt Straßenzustände künftig präziser überwachen
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die zweite Förderphase des Sonderforschungsbereichs/Transregio TRR339 „Digital Twin Road – Physical-informational Representation of the Future Road System“ bewilligt. Erstmals ist auch die Universität der Bundeswehr München als Partnerinstitution beteiligt.
Mit dem Wechsel von Prof. Bassam Alrifaee von der RWTH Aachen an die Universität der Bundeswehr München bringt die Professur für Adaptives Verhalten autonomer Fahrzeuge ihre Expertise in das Teilprojekt ein. Die neue Förderphase läuft von 2026 bis 2029.
Ein digitales Abbild des gesamten Systems Straße
Ziel des Forschungsverbunds aus TU Dresden, RWTH Aachen, Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) und der Universität der Bundeswehr München ist die Entwicklung eines digitalen Zwillings für die Straßeninfrastruktur der Zukunft. Dabei entsteht ein digitales Abbild des gesamten Systems Straße – einschließlich Fahrzeugen, Fahrbahn, Sensorik und Verkehrsdaten. So sollen Straßenzustände künftig präziser überwacht, Verkehrsbelastungen besser vorhergesagt und Wartungsmaßnahmen effizienter geplant werden.
Verkehrsdaten können in Echtzweit ausgewertet werden
Die Universität der Bundeswehr München beteiligt sich mit dem Teilprojekt „Sensor Data Fusion for Edge-Based Load Estimation“. Im Fokus steht die Echtzeit-Auswertung von Verkehrsdaten durch die intelligente Verknüpfung verschiedener Sensorquellen. Die Forschung wird unter anderem im Cyber-Physical Mobility Lab (CPM Lab) der Universität durchgeführt.
Mit der Beteiligung stärkt die Universität der Bundeswehr München ihre Forschung im Bereich intelligenter Mobilitätssysteme und digitaler Infrastruktur und leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität der Zukunft.
Titelbild: Prof. Prof. Alrifaee (r.) und sein Mitarbeiter Simon Schäfer freuen sich über die Zusage der DFG. Rechts ist ein Versuchsaufbau zum „System Straße“ zu sehen. (© UniBw M)
Neubiberg, 21. Mai 2026
