Prof. Klaus Beckmann, Präsident der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, Ministerialdirektor Dr. Alexander Götz sowie Prof. Eva-Maria Kern, Präsidentin der Universität der Bundeswehr München, unterzeichnen in Berlin die Verwaltungsvereinbarung für das neue Kompetenzzentrum Aufwuchs.

Startschuss für das neue Kompetenzzentrum Aufwuchs

20 Mai 2026

Mit der Unterzeichnung der Verwaltungsvereinbarung für das neue Kompetenzzentrum Aufwuchs haben das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), die Universität der Bundeswehr München und die Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg den Grundstein für eine engere Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Innovation gelegt.

Die Vereinbarung wurde in Berlin von Ministerialdirektor Dr. Alexander Götz, Hauptabteilungsleiter Aufwuchs im BMVg, Prof. Eva-Maria Kern, Präsidentin der Universität der Bundeswehr München, sowie Prof. Klaus Beckmann, Präsident der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg, unterzeichnet. Das Kompetenzzentrum Aufwuchs wird künftig als zentrale Schnittstelle zwischen dem BMVg und den beiden Universitäten der Bundeswehr fungieren. Ziel ist es, wissenschaftliche Expertise für Fragestellungen des Aufwuchses der Bundeswehr nutzbar zu machen und Forschungsbedarfe des Ministeriums mit den Kompetenzen der Hochschulen bürokratiearm zu verknüpfen.

Forschungskompetenz gezielt einbringen

Das neue Kompetenzzentrum setzt dabei nicht auf den Aufbau zusätzlicher personeller Strukturen, sondern auf eine effizientere Vernetzung bereits vorhandener Kompetenzen. Forschungsfragen und Bedarfe aus dem Geschäftsbereich des BMVg sollen schneller und gezielter mit wissenschaftlicher Expertise aus unterschiedlichen Disziplinen zusammengeführt werden.

„Mit dem Kompetenzzentrum Aufwuchs schlagen wir eine wichtige Brücke zwischen ministeriellem Bedarf und unserer wissenschaftlichen Expertise. Ich freue mich sehr, dass wir künftig noch gezielter zur Lösung zentraler Zukunftsfragen der Bundeswehr im Bereich Aufwuchs beitragen können – an der Universität der Bundeswehr München insbesondere durch das Energiewirtschaftliche Zentrum für verteidigungswichtige Infrastruktur und das Kompetenzzentrum für Digitale Verwaltung und Transformation.“, betont Prof. Eva-Maria Kern.

Austausch zwischen Wissenschaft und Ministerium stärken

Neben der wissenschaftlichen Unterstützung soll das Kompetenzzentrum auch den gegenseitigen Austausch fördern. Ziel ist es, Herausforderungen des Aufwuchses und die Möglichkeiten universitärer Forschung besser miteinander zu verzahnen. Dabei treffen ministerielle Verfahren und Rahmenbedingungen auf wissenschaftliche Kreativität, interdisziplinäre Forschung und innovative Lösungsansätze. Die beiden Universitäten der Bundeswehr verfügen zudem über umfangreiche nationale und internationale Forschungsnetzwerke. Diese sollen künftig noch stärker in Fragestellungen des Aufwuchses eingebunden werden.

Ministerialdirektor Dr. Alexander Götz unterstreicht die Bedeutung des neuen Formats: „Das Kompetenzzentrum Aufwuchs stellt nicht nur die wissenschaftliche Expertise der Universitäten und ihrer Mitarbeitenden unter Beweis, sondern dokumentiert die große Handlungsbereitschaft, unter Wahrung der akademischen Freiheit zum Vorhaben des Aufwuchses unserer Streitkräfte beizutragen.“

Auch Prof. Klaus Beckmann hebt die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor: „Der Aufwuchs der Bundeswehr ist auch eine Frage des Wissens. Universitäten der Bundeswehr leisten hierzu einen zentralen Beitrag: Sie verbinden wissenschaftliche Tiefe mit anwendungsorientierter Perspektive.“ Mit der Unterzeichnung der Verwaltungsvereinbarung ist nun der offizielle Startschuss für die Arbeit des Kompetenzzentrums Aufwuchs gefallen.

 


Titelbild: (v.l.n.r) Prof. Klaus Beckmann, Präsident der Helmut-Schmidt-Universität  / Universität der Bundeswehr Hamburg, Ministerialdirektor Dr. Alexander Götz sowie Prof. Eva-Maria Kern, Präsidentin der Universität der Bundeswehr München, unterzeichnen in Berlin die Verwaltungsvereinbarung für das neue Kompetenzzentrum Aufwuchs. (© BMVg / Vasco Wienandt)