Palladion Defence & Security Days in der Motorworld München
13 Februar 2026
Im Vorfeld der Munich Security Conference fand am 12. Februar 2026 in der Motorworld München das Palladion Event im Rahmen der Defence & Security Days 2026 statt. Die Veranstaltung brachte Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Politik, Bundeswehr, Wissenschaft, NATO-Strukturen und Industrie zusammen und setzte ein starkes Zeichen für die Innovationsfähigkeit im Bereich Sicherheit und Verteidigung.
Auftakt mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern
Auf der Main Stage im Kesselhaus eröffneten führende Persönlichkeiten aus NATO, Wirtschaft und Wissenschaft das Programm. Für die Universität der Bundeswehr München (UniBw M) begrüßte Präsidentin Prof. Eva-Maria Kern die Gäste und unterstrich die besondere Verantwortung und Rolle der Universität im sicherheitspolitischen Innovationsökosystem. Als Ort exzellenter Forschung mit engem Bezug zur Bundeswehr leiste die UniBw M einen zentralen Beitrag zur technologischen Souveränität und zur sicherheitspolitischen Resilienz Deutschlands und Europas.

Der Generalinspekteur der Bundeswehr beim Rundgang durch das Ausstellungsgelände in der Motorworld München (© UniBw M / Haerendel)
Die politische und militärische Bedeutung der Veranstaltung wurde durch die Teilnahme hochrangiger Repräsentanten deutlich: Staatssekretär Jens Plötner (Bundesministerium der Verteidigung) sowie der Bayerische Staatsminister Dr. Florian Herrmann setzten mit ihren Beiträgen klare Akzente. Auch der Generalinspekteur der Bundeswehr Carsten Breuer war vor Ort und unterstrich die Relevanz von Innovationspartnerschaften für die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte.
Zentrale Themen: Kritische Infrastruktur, Autonomie, Gesundheit, Weltraum
In mehreren Panels diskutierten Expertinnen und Experten aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen und technologische Lösungsansätze:
- Schutz kritischer Infrastrukturen im Kontext hybrider Bedrohungen
- Autonomie, ISR und unbemannte Systeme
- Datengetriebene Gesundheitsversorgung in umkämpften Umgebungen
- Agile Weltraumfähigkeiten für moderne Operationen
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität der Bundeswehr München waren aktiv in die Diskussionen eingebunden und brachten ihre Expertise insbesondere in den Bereichen Cyber, Raumfahrt und sicherheitsrelevante Technologien ein.

Auf dem eigenen Stand stellt die Universität aktuelle Forschungs- und Innovationsprojekte vor und nutzt die Veranstaltung intensiv zum Austausch mit Partnern aus Bundeswehr, Wissenschaft und Industrie (© UniBw M / Merl)
Raumfahrt als strategische Dimension – Live-Moment auf der Bühne
Ein besonderer Höhepunkt des Nachmittags war das Panel „Agile Space Capabilities for Modern Operations“. Während der Diskussion mit Generalmajor Michael Traut, Space Component Command der Bundeswehr, konnte das Publikum live den Start einer Ariane-Rakete mitverfolgen. Der Moment verdeutlichte eindrucksvoll, wie eng strategische Handlungsfähigkeit, technologische Exzellenz und operative Relevanz im Weltraum miteinander verknüpft sind.

Spannungsgeladener Moment: das Podium, u.a. mit Generalmajor Michael Traut und Prof. Andreas Knopp von der UniBw M, erlebt gemeinsam mit dem Publikum den erfolgreichen Start der Trägerrakete Ariane 6. (© UniBw M / Metz)
Innovationsökosystem im Dialog
Ergänzt wurde das Bühnenprogramm durch eine Defence Innovation Fair sowie zahlreiche Demonstrationen von DIANA-Innovatoren und Industriepartnern. Die Veranstaltung bot damit nicht nur strategische Debatten auf höchstem Niveau, sondern auch konkrete Einblicke in aktuelle technologische Entwicklungen.
Das Palladion Event 2026 hat eindrucksvoll gezeigt: Sicherheit im 21. Jahrhundert ist ohne Innovationskraft, enge Kooperation zwischen Streitkräften, Wissenschaft und Industrie sowie internationale Vernetzung nicht denkbar. Die Universität der Bundeswehr München versteht sich dabei als aktiver Gestalter dieses Innovationsraums.
Titelbild: Die beiden Veranstalter Christian Hösle von Palladion Defence Accelerator und Christoph Heinen von Bayern Innovativ bei der Begrüßung (© UniBw M / Merl)