Geschlecht, militärische Gewalt und Krieg: Konzeptualisierung und Forschung
Bildquelle: Military parade in honor of the Independence Day of Ukraine, 29.08.2018. TM: Военный парад в честь Дня Независимости Украины Military parade in honor of the Independence Day of Ukraine (44194240712).jpg, unter CC BY-SA 2.0-Lizenz.
Im Vortrag führt Prof. Hagemann zunächst die drei Schlüsselbegriffe „Gender“, „Krieg“ und „Gewalt“ ein, und macht Vorschläge, wie man sie sinnvoll aus einer Gender-Perspektive definieren könnte. Dann dekonstruiert sie das tief in der Tradition der westlichen Militärkultur verwurzelte Konstrukt der "männlichen Verletzungskraft" und der "weiblichen Verletzungsanfälligkeit." Danach diskutiert sie das in dieses Konstrukt eingebettete Geschlechterparadox mit einem Fokus auf der Kriegsführung im 20. Jahrhundert. Und schließlich demonstriert Prof. Hagemann in ihren Schlussbemerkungen den anhaltenden Einfluss dieses Konstrukts und damit des Gender-Paradoxes am Beispiel des aktuellen Krieges in der Ukraine.
Eingeladen sind Gäste wie auch Angehörige der Universität der Bundeswehr.

