Ombudsperson für die Wissenschaft

Die Ombudsperson für die Wissenschaft wurde entsprechend einer Empfehlung der internationalen Kommission "Selbstkontrolle in der Wissenschaft" eingerichtet und versteht sich als Beratungs- und Vermittlungsorgan.

Die Ombudsperson steht allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zur Beratung und Unterstützung in Fragen guter wissenschaftlicher Praxis und ihrer möglichen Verletzung durch wissenschaftliche Unredlichkeit zur Verfügung.

Alle der Ombudsperson vorgetragenen Anliegen werden grundsätzlich strikt vertraulich behandelt.

 

KONTAKT:

Ombudsperson für die Wissenschaft                                    

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Prof. Dr. Dirk Lüddecke                                                                    

Fakultät SOWI                                                                                             

Tel.: 089 6004-3136                                                                        

Fax: 089 6004-3802                                                                        

Gebäude 033, Raum 3276                                                             

        Amtszeit: 1.11.2016-31.10.2018

 

   Stellvertr. Omudsperson
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Prof. Dr. Burkhard Schäffer
Fakultät HUM
Tel.: 089 6004-3118
Gebäude 33, Raum 2322
Amtszeit: 9.05.2016 - 8.05.2018

 

Verfahren beim Verdacht von wissenschaftlichem Fehlverhalten

1. Vertrauensperson (Ombudsperson)

Die Universitätsleitung bestellt eine unabhängige Vertrauensperson, an die sich die Mitglieder der Universität der Bundeswehr München wenden können. Die Bestellung erfolgt für die Dauer von zwei Jahren; eine Wiederbestellung ist möglich.

Die Funktion einer Vertrauensperson ist unvereinbar mit dem Amt eines/r Vizepräsidenten/in und Dekans/in. Für die Vertrauenspersonen gelten die Vorschriften über den Ausschluss wegen persönlicher Beteiligung (Art. 20 und 21 Bayerisches Verwaltungsverfahrensgesetz).

 

2. Anrufbarkeit der Vertrauensperson

Sehen Mitglieder der Universität der Bundeswehr München das Bedürfnis, sich über einen Verdacht wissenschaftlichen Fehlverhaltens auszusprechen oder diesbezüglich beraten zu lassen, so können sie die von der Universitätsleitung bestellte Vertrauensperson anrufen. Dieses Recht steht auch denjenigen zu, die sich dem Verdacht wissenschaftlichen Fehlverhaltens ausgesetzt sehen.

Die Vertrauensperson hat zu prüfen, ob und inwieweit die Verdachtsmomente plausibel erscheinen und ein Fehlverhalten begründen könnten, sowie Ratsuchende hinsichtlich der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis zu beraten. Dabei ist Vertraulichkeit zu wahren, soweit die Verdachtsmomente nicht bereits über den Kreis der unmittelbar Betroffenen hinaus bekannt sind oder einverständlich weitere Personen in das Vertrauen einbezogen werden.

Ohne die Zustimmung von Ratsuchenden darf die Vertrauensperson das ihr Anvertraute nur dann und insoweit weitergeben, als es sich um den begründeten Verdacht eines derart schwerwiegenden wissenschaftlichen Fehlverhaltens handelt, dass bei dessen nicht weiterer Verfolgung schwerster Schaden für die Universität der Bundeswehr München, deren Mitglieder oder für Dritte zu besorgen wäre. In diesem Falle informiert die Vertrauensperson den/die Präsidenten/in und nachrichtlich den/die Dekan/in der betreffenden Fakultät oder des Fachbereiches, die das vorgesehene Verfahren einzuleiten haben.

 

3. Untersuchungskommission

Das Leitungsgremium bestellt eine  Kommission zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens. Die Untersuchungskommission besteht aus einem/r Vorsitzenden und vier weiteren Mitgliedern. Der/Die Vorsitzende sollte die Befähigung zum Richteramt besitzen. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Nach Ablauf der Amtszeit eines Mitglieds ist eine Wiederbestellung möglich. Die Funktion eines Kommissionsmitglieds ist unvereinbar mit dem Amt eines/r Vizepräsidenten/in und Dekans/in. Die Vertrauensperson und ihr/e Stellvertreter/in sind Mitglieder mit beratender Stimme.

Die Untersuchungskommission kann bis zu zwei weitere Personen, die auf dem Gebiet eines zu beurteilenden wissenschaftlichen Sachverhaltes besondere Sachkunde besitzen oder Erfahrung im Umgang mit einschlägigen Verfahren haben, als Mitglieder mit beratender Stimme hinzuziehen.