Programm (Änderungen vorbehalten)

Dienstag, 14. Juli 2026

Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Stefan Pickl, Universität der Bundeswehr München

08:00 - 09:00 I Registrierung

09:00 - 09:10 | Begrüßung | Prof. Dr. Eva-Maria Kern | Universität der Bundeswehr München

Prof. Dr. Eva-Maria Kern, Präsidentin, Universität der Bundeswehr München 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zur Person:

https://www.unibw.de/universitaet/leitung/die-praesidentin

 

 

 

09:10 - 09:30 | Keynote | GenLt Michael Vetter | Bundesminsiterium der Verteidigung

Titel: „Innovation ist die beste Verteidigung: Zur digitalen Kriegstüchtigkeit der Streitkräfte“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zur Person: 

Generalleutnant Michael Vetter, Jahrgang 1962, ist seit Oktober 2025 Abteilungsleiter Innovation und Cyber sowie Chief Information Officer im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) in Berlin. 

Nach Eintritt in die Bundeswehr im Jahr 1982 und Ausbildung zum Offizier studierte er Wirtschafts- und Organisationswissenschaften. Nach mehreren Truppen- und Stabsverwendungen führte er von 2005 bis 2007 als Kommandeur das Luftwaffeninstandhaltungsregiment 2 in Diepholz sowie von 2012 bis 2017 das Logistikzentrum der Bundeswehr in Wilhelmshaven. Auf diesem Posten verantwortete er die weltweite logistische Unterstützung der Bundeswehr. In dieser Zeit war er 2013 auch ISAF Stellvertretender Stabschef für Logistik im Regional Command North Mazar-e-Sharif in Afghanistan. 

2017 wurde er der erste Chef des Stabes des neu aufgestellten Kommandos Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr. Von 2017 bis 2018 nahm er zusätzlich die Aufgaben des Stellvertreters des Inspekteurs Cyber- und Informationsraum wahr. Von April 2019 bis September 2025 war er Abteilungsleiter Cyber/Informationstechnik und Chief Information Officer im BMVg in Berlin. 

09:30 - 10:00 | Keynote | VAd Dr. Thomas Daum | Kommando Cyber- und Informationsraum

 

Titel: "Kryptographie als Enabler auf dem Gefechtsfeld der Zukunft"

 

 

zur Person:

Vizeadmiral Dr. Thomas Daum trat 1981 als Offizieranwärter in die Bundeswehr ein. Nach dem Studium der Informatik an der Universität der Bundeswehr in München und der Ausbildung zum Marineoffizier folgten erste Führungsverwendungen auf seegehenden Einheiten. Ab 1996 absolvierte er die zweijährige Admiralstabsausbildung an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg.

Seine Verwendungen als Stabsoffizier waren geprägt von Verwendungen in Kommandobehörden und im BMVg in den Bereichen Führungsunterstützung/C4ISR, Konzeption und Fähigkeitsanalyse sowie von Führungsverwendungen im In- und Ausland, insbesondere als Kommandeur eines Schnellbootgeschwaders, unter anderem im NATO-Einsatz.

Als Flaggoffizier war er von 2012 bis 2015 Abteilungsleiter Informationstechnik im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) sowie von 2015 bis 2019 Chief of Staff, Deputy General Manager sowie Chief Operating Officer der NATO Communication and Information Agency (NCIA) in Brüssel/Belgien.

Dr. Daum wurde im April 2019 zunächst Chef des Stabes im Kommando Cyber- und Informationsraum (CIR) und am 25. September 2020 zum Inspekteur des militärischen Organisationsbereichs Cyber- und Informationsraum ernannt (seit 2024 ist CIR als 4. Teilstreitkraft der Bundeswehr etabliert).

Vizeadmiral Dr. Daum (geb. 1962) ist verheiratet.

10:00 - 10:30 | Vortrag | Florian Hahn| Deutscher Bundestag

10:30 - 11:15 | Kaffeepause

11:15 - 11:40 | Vortrag | Dr. Kai Martius | Secunet

Titel: „Kryptographie auf der Überholspur“

 

 

zur Person: 

Dr. Kai Martius leitete von 2007 bis 2015 den Geschäftsbereich Hochsicherheit / Public Sector der secunet. Zuvor verantwortete er bereits seit 1999, dem Jahr seiner Promotion in der Elektrotechnik an der TU Dresden, verschiedene Themen in der Beratung und Produktentwicklung. Seit 2015 ist Dr. Kai Martius als Chief Technical Officer (CTO) in der erweiterten Geschäftsführung der secunet. Im Juni 2019 wurde er in den Vorstand berufen. Er verantwortet die Bereiche Technologie/Entwicklung, Produktmanagement und Zertifizierung.

Dr. Martius zählt maßgeblich mit zu den Architekten von SINA und besitzt darüber hinaus umfangreiche Erfahrungen in Konzeption, Umsetzung und Einsatz von Sicherheitsprodukten im Behördenumfeld.

11:40 - 12:30 | Vortrag | Dr. Axel Poschmann | PQShield

 

Titel: "Digitale Souveränität im permanenten Cyberkonflikt - von Quantensicherer Kryptographie zu vertrauenswürdiger Hardware"

 

zur Person: 

Dr. Axel Y. Poschmann ist ein erfahrener Technologie- und Cybersecurity-Experte mit Schwerpunkt auf kryptographischer Hardware, Post-Quanten-Kryptographie und vertrauenswürdigen Systemarchitekturen. Als Vice President Product Security & Innovation bei PQShield verantwortet er die strategische Entwicklung und Markteinführung quantensicherer Sicherheitslösungen für globale Kunden in kritischen Infrastrukturen, Halbleiterindustrie und Hochsicherheitsanwendungen.

Zuvor war er in leitenden Positionen in der Halbleiter- und Sicherheitsindustrie tätig und verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Entwicklung und Skalierung sicherheitskritischer Technologien. Er berät regelmäßig Regierungen und Organisationen zu Fragen der Cybersecurity und digitalen Souveränität, unter anderem im Kontext von nationaler Sicherheit und resilienten Lieferketten. Darüber hinaus war er in internationale Due-Diligence-Prozesse für Private-Equity-Investoren eingebunden und engagiert sich als Advisor für Technologie-Startups sowie als Initiator eines internationalen Angel-Investoren-Netzwerks.

12:30 - 14:00 | Mittagspause

14:00 - 14:20 | Einführung Innovationstagung

 

Generalleutnant Michael Vetter, BMVg in Kooperation mit Prof. Dr. Wolfgang Hommel, Leitender Direktor FI CODE

 

Mehr Informationen zur Innovationstagung gibt es hier

14:20 - 15:30 | Innovations-Pitches

 

Weitere Informationen zu den Innovations-Pitches finden Sie nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens hier auf der Seite. 

 

Allgemeine Informationen sind jederzeit unter folgendem Link verfügbar: 

Innovationstagung 2026 

15:30 - 16:15 | Kaffeepause und Meet-the-Speaker

16:15 - 16:40 | Pitch Panel | Stephanie Reinhardt | Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Titel: "Mission Quantensicheres Deutschland - Roadmaps, Realitäten und Risiken "

 

 

zur Person: 

Stephanie Reinhardt hat in Jena und Wien Mathematik und Physik studiert und danach im Bereich der Gruppentheorie geforscht. Seit 2020 ist sie Kryptographin beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Dort ist sie zuständig für die Auswirkungen der Entwicklung von Quantencomputern auf Kryptographie, militärische Kryptolösungen und internationale Interoperabilität.

16:40 - 17:50 | Paneldiskussion zum Thema "Migration in die Post-Quanten-Kryptographie: Optionen, Risiken und hybride Strategien"

Moderation: 

Prof. Dr. Daniel Slamanig, Universität der Bundeswehr München

 

Panelisten: 

 

Dr. Axel Poschmann,  PQShield

Dr. Florian Mendel, Infineon 

Stefan-Lukas Gazdag, Genua

 

 

Mittwoch, 15. Juli 2026

Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Stefan Pickl, Universität der Bundeswehr München

08:00 - 09:00 | Registrierung

09:00 - 09:10 | Begrüßung | Prof. Dr. Michaela Geierhos | Forschungsinstitut CODE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zur Person: 

Prof. Dr. Michaela Geierhos ist seit 2021 Technische Direktorin des Forschungsinstituts CODE. Seit 1. April 2020 hat sie die Professur für Data Science am FI CODE inne. Ihre Forschung bewegt sich generell an der Schnittstelle zwischen Computerlinguistik und Informatik. Hierfür werden stets praktische Probleme bei der maschinellen Sprachverarbeitung in konkreten industrienahen Anwendungsszenarien behandelt. Ihre Expertise liegt auf dem Gebiet des Natural Language Processing (insb. der Semantischen Informationsverarbeitung).

09:10 - 09:40 | Keynote | Georg Locher | Consulate General of Denmark & Innovation Centre

09:40 - 10:05 | Vortrag | Axel Treßel | Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich

Titel: "Informationsüberlegenheit unter Verschluss - Kryptographie, KI und der verlorene Zugriff"

 

Die fortschreitende Verbreitung starker Kryptographie hat in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich zur Sicherung digitaler Kommunikation beigetragen. Gleichzeitig führt insbesondere die flächendeckende Nutzung von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu einem strukturellen Spannungsfeld: Systeme, die Kommunikation effektiv vor unbefugtem Zugriff schützen, entziehen sich zunehmend auch legitimen, rechtsstaatlich kontrollierten Zugriffsmöglichkeiten. Dieses Phänomen wird im sicherheitspolitischen Diskurs häufig unter dem Begriff „Going Dark" verhandelt.

Der Beitrag argumentiert, dass Kryptographie nicht ausschließlich als Schutztechnologie verstanden werden kann. Sie bestimmt, wer auf Information zugreifen kann – und wer nicht. Damit schafft sie Asymmetrie im Informationszugang und berührt unmittelbar die operative Handlungsfähigkeit von Polizeien, Nachrichtendiensten und Streitkräften, deren Wirksamkeit wesentlich von Informationszugang und Lagebild abhängt. Es geht dabei nicht um Sicherheit gegen Freiheit – sondern um Sicherheit gegen Sicherheit: den Schutz der Kommunikation auf der einen Seite und die staatliche Aufklärungsfähigkeit auf der anderen.

Mit dem zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz verändert sich diese Dynamik grundlegend. KI-basierte Verfahren beschleunigen sowohl die Identifikation als auch die Behebung von Schwachstellen – und erzeugen damit ein Paradoxon: Dieselbe Technologie, die Angriffe beschleunigt, macht den klassischen Angriffspfad auf kryptographische Verfahren zunehmend obsolet. Systeme werden schneller gehärtet, Schwachstellen rascher geschlossen, Post-Quantum-Verfahren unter formaler Verifikation eingeführt.¹ ² Stattdessen verlagern sich Angriffe systematisch auf angrenzende Ebenen: Endgeräte, Implementierungen, Metadaten sowie physikalische Effekte und Seitenkanäle. Vor diesem Hintergrund plädiert der Beitrag für eine strategische Neubewertung technologischer Souveränität. Offensive Analysefähigkeiten – Kryptoanalyse, Schwachstellenforschung, Reverse Engineering – sind nicht allein für den gezielten, rechtsstaatlich kontrollierten Zugriff auf Kommunikation relevant. Sie sind zugleich die einzige belastbare Grundlage, um zugekaufte Technologie unabhängig auf Schwachstellen, Hintertüren und bewusst platzierte Manipulationen zu prüfen. Zertifizierungen und politisches Vertrauen ersetzen diese Kompetenz nicht. Der Beitrag argumentiert aus der Praxis der ZITiS-Kryptoanalyse – technologische Souveränität nicht als abstraktes Ziel, sondern als operative Realität. Ohne entsprechende offensive und analytische Fähigkeiten droht langfristig ein Verlust an Aufklärungsfähigkeit und damit an sicherheitspolitischer Handlungssouveränität.

Der Vortrag zeigt, dass die zentrale Herausforderung nicht allein in der Entwicklung sicherer Systeme liegt, sondern in der Balance zwischen Schutz und Zugriff – einer Balance, die unter den Bedingungen moderner Kryptographie und KI neu austariert werden muss.

 

zur Person: 

Axel Treßel ist Diplom‑Ingenieur der Nachrichtentechnik und Master of Computer Science. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der IT‑ und Informationssicherheit, mit einem durchgängigen Schwerpunkt auf Kryptographie und der Analyse sicherheitskritischer Systeme. Nach leitenden Funktionen in der Industrie und im öffentlichen Dienst leitet er seit 2018 bei der Zentralen Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (ZITiS) das Geschäftsfeld Kryptoanalyse – und entwickelt dort die Fähigkeit, verschlüsselte Kommunikation operativ zu durchdringen. Als Praktiker, der täglich an der Grenze zwischen mathematischer Sicherheit und operativem Zugriff arbeitet, sieht er diesen Konflikt nicht als theoretische Debatte – sondern als tägliche Realität.

 

10:05 - 10:30 | Vortrag | Prof. Dr. Michael Hutter | Forschungsinstitut CODE

 

 

 

 

 

zur Person: 

Prof. Dr. Michael Hutter  ist seit März 2025 Professor für Embedded Systems Security am FI CODE sowie an der Fakultät für Informatik.

10:30 - 11:10 | Kaffeepause | Meet-the-CODE-Profs, Festzelt Innenhof Audimax

11:10 - 12:00 | Vortrag | Prof. Bart Preneel | Katholike Universiteit Leuven

(Vortragssprache: Englisch) 

 

Titel: "The Future of Cryptography

 

 

 

zur Person:

Prof. Bart Preneel is full professor heading the COSIC research group at the KU Leuven. His expertise lies in applied cryptography, cybersecurity, and privacy. Prof. Preneel has delivered numerous invited talks across 50 countries and received several awards including the RSA Award for Excellence in Mathematics (2014) and Belgian ICT personality of the year (2025). He served as president of IACR (International Association for Cryptologic Research) and is a fellow of the IACR and a member of the Royal Academy of Art and Sciences Belgium and the Academia Europea. He frequently consults for industry and government about cybersecurity and privacy technologies and he has testified multiple times for the Flemish, Belgian and European Parliaments. Prof. Preneel founded the mobile authentication startup nextAuth and holds roles in Approach Belgium, Tioga Capital Partners, and Nym Technologies. He is actively engaged in cybersecurity policy debates.

12:00 - 12:25 | Vortrag | Prof. Dr. Carmen Mas Machuca | Forschungsinstitut CODE

Titel: "Towards cost-efficient, secure and reliable QKD networks / Zu kosteneffizienten, sicheren und zuverlässigen QKD-Netzen"

 

Die Notwendigkeit, sensible Daten vor der aufkommenden Bedrohung durch Quantencomputer zu schützen, treibt die Entwicklung von Netzwerken zur Quantenschlüsselverteilung (QKD) voran. Die Umsetzung von QKD-Netzwerken stellt jedoch aufgrund der hohen Kosten für QKD-Geräte, der erforderlichen Infrastruktur sowie der angestrebten Sicherheits- und Verfügbarkeitsniveaus eine Herausforderung dar. In diesem Vortrag werden verschiedene Probleme bei der Planung von QKD-Netzwerken und die dafür vorgeschlagenen Lösungen erörtert.

 

zur Person: 

Carmen Mas-Machuca ist ordentliche Professorin am Lehrstuhl für Kommunikationsnetze der Universität der Bundeswehr München (UniBW) und Privatdozentin an der Technischen Universität München (TUM). Ihre Forschungsinteressen umfassen verschiedene Themen im Zusammenhang mit der optimalen Netzwerkplanung unter Berücksichtigung von Zuverlässigkeit, Ressourcen, Dienstanforderungen, Sicherheit und/oder Kosten. Die Netzwerkplanung wird auf einzelne und mehrere Domänen oder Technologien sowie auf neue Lösungen (z. B. QKD) angewendet.

Prof. Mas-Machucas Forschung wird durch mehrere nationale (DFG, BMBF, DAAD) und EU-Fördermittel (H2020, COST, ITN) unterstützt. Derzeit ist sie als Gastredakteurin für die IEEE Transactions on Network and Service Management, für das OSA Journal on Optical Communications and Networking sowie für das IEEE Communications Magazine tätig. Sie hat über 300 Publikationen verfasst und auf mehreren großen internationalen Konferenzen Gastvorträge gehalten. Sie ist Vorsitzende der IEEE ONDM 2026 und Co-Vorsitzende des Optica Advance Photonic Congress 2026 (Netzwerke). Sie ist aktives Mitglied in technischen Ausschüssen von IEEE und Optica, darunter OFC, ECOC und ONDM. Sie ist aktives Mitglied des Vorstands der IEEE-Sektion Deutschland.

12:25 - 12:50 | Vortrag | Prof. Dr. Eirini Ntoutsi| Forschungsinstitut CODE

Titel: t.b.d.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zur Person:

Prof. Eirini Ntoutsi studierte Computertechnik und Informatik an der Universität Patras/Griechenland und promovierte 2008 im Bereich Data Mining an der Universität Piräus/Griechenland. Anschließend arbeitete sie als Post-Doc an der Ludwig-Maximilians-Universität München in der Gruppe von Prof. H.-P. Kriegel, in die sie 2010 als Postdoc-Stipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung wechselte. Von 2016 bis 2021 war Eirini Ntoutsi außerplanmäßige Professorin für Intelligente Systeme an der Leibniz Universität Hannover und ist auch weiterhin Mitglied des dortigen L3S-Forschungszentrums. Vor ihrer Berufung an die Universität der Bundeswehr München war sie von 2021 bis 2022 Professorin für Künstliche Intelligenz an der Freien Universität Berlin (FUB).

Die Forschungsinteressen von Eirini Ntoutsi liegen in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen (ML). Einer ihrer Schwerpunkte ist die Entwicklung intelligenter Algorithmen, die kontinuierlich aus Daten lernen und sich dabei an der kumulativen Natur des menschlichen Lernens orientieren. Hierbei möchte sie einen positiven Einfluss des Gelernten auf die Gesellschaft bewirken. Zu ihren aktuellen Forschungsgebieten gehören kontinuierliches und adaptives Lernen, verantwortungsbewusste KI – insbesondere maschinelles Lernen, das Aspekte der Fairness berücksichtigt (fairness-aware machine learning) und erklärbare KI (XAI) – sowie generative KI, die Maschinen zur Erzeugung neuer plausibler Daten und Artefakte einsetzt.

Prof. Ntoutsi ist aktives Mitglied der Forschungsgemeinschaft und regelmäßig Teil der Programmkomitees mehrerer Konferenzen und Workshops. Auch in Organisationskomitees ist sie Mitglied, beispielsweise als Co-Vorsitzende oder Co-Organisatorin für große Konferenzen und Workshops wie CIKM, ICDM und ECMLPKDD zu Themen wie Bias und Fairness in der KI, Evaluierung und experimentelles Design im Data Mining und maschinellen Lernen oder zu Business Anwendungen von sozialer Netzwerkanalyse. 2018 war sie Mitorganisatorin des Dagstuhl-Perspektive-Workshops 18262 "10 years of Web Science: Closing the Loop" und ist derzeit Gastredakteurin für die Sonderausgabe zu Bias und Fairness in der KI der Zeitschrift Data Mining and Knowledge Discovery. Prof. Ntoutsi ist Mitglied von ACM, IEEE und der Gesellschaft für Informatik (GI). Ihre Forschung wird von mehreren nationalen (DFG, Volkswagenstiftung, BMWi, BMBF) und EU-Fonds (ITN, H2020) unterstützt.

    

                                                                                                 

12:50 - 13:00 | Einführung in die Workshops

13:00 - 14:00 | Mittagspause | Postersession CODE-Mitarbeitende, Festzelt Innenhof Audimax

14:00 - 17:15 | Workshops

Weitere Informationen zu den Workshops finden Sie hier: https://www.unibw.de/code-events/code2026/workshops

ab ca. 17:15 | Get-together im Foyer