Präsidentin Prof. Dr. Merith Niehuss

Prof. Dr. Merith Niehuss lenkt nunmehr in ihrer dritten Amtsperiode sehr erfolgreich die Geschicke der Universität der Bundeswehr München.

Präsidentin Prof. Dr. Merith Niehuss

Die Präsidentin vertritt die Universität der Bundeswehr München hauptberuflich. Präsidentin Prof. Merith Niehuss
Sie ist Vorsitzende des Leitungsgremiums und der Erweiterten Hochschulleitung. Die Präsidentin vollzieht die Beschlüsse des Verwaltungsrats, der Erweiterten Hochschulleitung und des Senats und unterrichtet die zentralen Organe der Universität über alle wichtigen Angelegenheiten, die die Universität und ihre Verwaltung betreffen. 

Frau Prof. Dr. Merith Niehuss wurde 2004 vom Verwaltungsrat der Universität zur Präsidentin gewählt und 2005 vom Bundesministerium der Verteidigung im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst für sechs Jahre bestellt. 2010 und 2016 wählte der Verwaltungsrat sie wieder. Im Jahr 2017 erfolgte die Wiederbestellung für eine dritte Amtszeit. Vor ihrer Präsidentschaft hatte Frau Prof. Dr. Niehuss die Professur für deutsche und europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts (Neuere Geschichte) an der Fakultät für Staats- und Sozialwissenschaften der Universität der Bundeswehr München inne. 

Curriculum Vitae und Publikationen

Curriculum Vitae

Frau Univ.-Prof. Dr. phil. habil. Merith Niehuss
Geburtsdatum: 13. Februar 1954
Geburtsort: Bielefeld

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Studium der Geschichte, Anglistik und Soziologie


1978: M. A. in Neuerer Geschichte


1979: Dipl.-Soz. in Soziologie


1982: Promotion bei Gerhard A. Ritter, Ludwig-Maximilians-Universität München; Thema: Arbeiterschaft in Krieg und Inflation. Soziale Lage und Schichtung der Arbeiterschaft in Augsburg und Linz 1910 – 1923 (Berlin, New York 1995)


1990: Projektstelle bei der Volkswagenstiftung


1993: Habilitation an der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München; Thema: Familie, Frau und Gesellschaft. Studien zur Strukturgeschichte der Familie in Westdeutschland (Göttingen 2001)


1994: Heisenberg-Stipendium


1996: Berufung auf die Professur für deutsche und europäische Geschichte des 19. und 20.
Jahrhunderts an der UniBw M


1999 – 2003: Vizepräsidentin der Universität der Bundeswehr München


2003 – 2013: Mitglied im Universitätsrat der Paris-Lodron-Universität Salzburg


2005 – heute: Präsidentin der Universität der Bundeswehr München


2005 – 2018: Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirates des NS-Dokumentationszentrums München


2008: Mitglied des Kuratoriums des Deutschen Museums München


2010 – 2018: Mitglied im Universitätsrat der Universität Stuttgart


2011: Mitglied im Kuratorium der Akademie für Politische Bildung Tutzing


2012: Mitglied im Kuratorium der Fraunhofer-EMFT München


2016: Auszeichnung mit dem bayerischen Verdienstorden


2017: Mitglied im Kuratorium der GSP (Gesellschaft für Sicherheitspolitik e. V., Bonn)


2018: Mitglied im Aufsichtsrat der Airbus Defence and Space GmbH


2019: Mitglied im Kuratorium des Fraunhofer-Instituts für Kurzzeitdynamik EMI, Freiburg i. Br.


 

Wichtige Publikationen

Monografien

  • Arbeiterschaft in Krieg und Inflation. Soziale Schichtung und Lage der Arbeiter in Augsburg und Linz 1910 bis 1925 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin. Band 59). de Gruyter, Berlin u. a. 1985 (Promotion).
  • Mit Gerhard A. Ritter: Wahlen in Deutschland 1946-1991. Ein Handbuch, München, Beck 1991, Ergänzungsband: Wahlen in Deutschland 1990-1994, München, Beck 1995.
  • Familie, Frau und Gesellschaft. Studien zur Strukturgeschichte der Familie in Westdeutschland 1945–1960 (= Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Band 65). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001 (Habilitation).
  • Zwischen Seifenkiste und Playmobil. Illustrierte Kindheitsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Primusverlag, Darmstadt 2007.

Herausgeberschaften

  • Mit Ulrike Lindner: Deutsche Geschichte in Quellen und Darstellung. Band 10: Besatzungszeit, Bundesrepublik und DDR. 1945–1969. Reclam-Verlag, Stuttgart 1998.
  • Mit Ulrike Lindner: Ärztinnen – Patientinnen. Frauen im deutschen und britischen Gesundheitswesen des 20. Jahrhunderts. Böhlau, Köln u. a. 2002.
  • Militärhistorische Untersuchungen, Verlag Peter Lang, Frankfurt a. M., zuletzt Bd. 16, 2017.

Publikationen zum Download

Kontakt

Vorzimmer der Präsidentin

Simone Heller
Tel.: +49 89 6004-2000 | +49 89 6004-2001
E-Mail: vorzimmer.praesidentin@unibw.de
praesidentin@unibw.de