Workshop 1 | Serious Games | Raum 0201
Workshop 1 | Serious Games | Raum 0201
Abstract
Das Forschungsprojekt LIONS (https://www.unibw.de/lions) beschäftigt sich im Rahmen der digitalen Souveränität Deutschlands mit Serious Games im Themenfeld der Informationssicherheit. In diesem Hands-On Workshop erhalten die Teilnehmenden die Gelegenheit, die entwickelten Serious Games kennenzulernen und auch praktisch zu erproben. LIONS wird gefördert durch dtec.bw – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr. dtec.bw wird von der Europäischen Union – NextGenerationEU finanziert.
Agenda:
14:00-14:45 | Einführungsvortrag mit Kurzvorstellung der einzelnen Serious Games
14:45-17:00 | Praktische Erprobung der Serious Games
17:00-17:15 | Zusammenfassung und Abschluss
Organisation und Moderation:
Dr. Stefanie Rudel | UniBw M
Workshop 2 | Quantum Computing meets Cybersecurity | Raum t.b.d.
Workshop 2 | Quantum Computing meets Cybersecurity | Raum t.b.d.
Abstract
Quantencomputer werden zu einem strategisch relevanten Faktor für Kryptographie und Cybersecurity. Der Workshop „Quantum Computing meets Cyber Security“ gibt einen kompakten Überblick über den aktuellen Stand der Quantenhardware.
Eingeladene Hardware-Start-ups berichten aus erster Hand über technologische Ansätze, Reifegrade, Skalierungsstrategien und aktuelle Herausforderungen. Im Fokus steht die Frage, was heute bereits möglich ist, welche Entwicklungspfade realistisch sind und welche Konsequenzen sich daraus für die kryptographische Sicherheit, die Post-Quantum-Migration und die Cyberresilienz ergeben.
Der Workshop schafft ein praxisnahes Lagebild und fördert den Austausch zwischen Start-ups, Forschung, Behörden, Industrie und sicherheitspolitischen Akteuren.
Organisation und Moderation:
Dr. Sabine Tornow | FI CODE
Workshop 3 | PQ/T Hybrid Roots of Trust and Secure Boot in the Post-Quantum Era | Raum t.b.d.
Workshop 3 | PQ/T Hybrid Roots of Trust and Secure Boot in the Post-Quantum Era | Raum t.b.d.
Abstract
This workshop brings together researchers and practitioners to discuss recent advances in Post-Quantum Cryptography (PQC) and their integration into real-world systems. In particular, it highlights the goals and developments of the FORTRESS project (https://pq-fortress.eu), which aims to develop a scalable and efficient PQ/T hybrid secure boot architecture based on a flexible Root of Trust that combines classical and post-quantum algorithms. It explores trade-offs between security, performance, and cost through hardware–software co-design, targeting embedded systems, edge devices, and Critical National Infrastructure (CNI). The program includes technical presentations and a panel discussion addressing implementation, standardisation, and industry adoption, contributing to secure and future-proof digital infrastructures in the post-quantum era. The workshop will be held in English.
Vortragende/Panelisten:
14:00 Uhr | Welcome & Introduction| Uwe Herzog, Eurescom
14:10 | Talk 1 - Secure Boot and the Challenge of Post-Quantum Cryptography | Jakob Feldkeller, PQShield
14:40 | Talk 2 - A systematic approach to the security validation of PQC primitives | Aurelien Vassele, eShard
15:10 | Talk 3 - Trust Doesn't Stop at Boot: Post-Quantum Secure Comms
Need a Living Root of Trust | David Blundell, Cyberhive
15:40 | Talk 4 - Resource Sharing Strategies for Area-Efficient Crypto-Agile Hash Accelerators in PQC | Liga Anwar, UniBw M
16:10 | Coffee Break
16:30 | Panel Discussion - Bridging the Gap: Practical Challenges in Deploying PQ/T
Hybrid Secure Boot and Roots of Trust | t.b.d.
17:15 | Get-Together
Organisation und Moderation:
Prof. Dr. Michael Hutter | FI CODE
Workshop 4 | CrypTool: Von der Lehre zur strategischen Plattform – Perspektiven für Ausbildung, Forschung und Anwendung | Raum t.b.d.
Workshop 4 | CrypTool: Von der Lehre zur strategischen Plattform – Perspektiven für Ausbildung, Forschung und Anwendung | Raum t.b.d.
Abstract
Kryptographie ist eine Schlüsseltechnologie für staatliche Handlungsfähigkeit im digitalen Raum. Gleichzeitig besteht ein wachsender Bedarf an leistungsfähigen, nachvollziehbaren und souverän kontrollierbaren Werkzeugen für Ausbildung, Analyse und Forschung. CrypTool adressiert genau diese Schnittstelle: Als etabliertes Open-Source-Projekt verbindet es seit Jahren praxisnahe Ausbildung mit technologischer Tiefe und Transparenz.
Der Workshop gibt einen strukturierten Einblick in das CrypTool-Ökosystem und seine Entwicklung – von den historischen Wurzeln bis hin zu aktuellen Plattformen wie CrypTool 2 und CrypTool-Online. Neben den funktionalen Möglichkeiten werden insbesondere die zugrunde liegenden Architekturen und Erweiterbarkeit betrachtet, die CrypTool zu einem flexiblen Werkzeug für unterschiedliche Einsatzkontexte machen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle von CrypTool in der Aus- und Weiterbildung von Fachpersonal im Bereich Cyber Defence. Anhand konkreter Lehrszenarien wird aufgezeigt, wie komplexe kryptographische Inhalte verständlich vermittelt und praktisch erlebbar gemacht werden können – ein entscheidender Faktor angesichts des steigenden Bedarfs an qualifizierten Fachkräften.
Über die technische und didaktische Perspektive hinaus adressiert der Workshop zentrale strategische Fragestellungen: Welche Rolle können offene und überprüfbare Plattformen wie CrypTool für technologische Souveränität spielen? Wie kann eine nachhaltige Weiterentwicklung im Spannungsfeld zwischen Forschung, öffentlicher Hand und industriellen Partnern gestaltet werden? Und welche Investitionen sind erforderlich, um solche Plattformen langfristig als Baustein nationaler Cyberfähigkeiten zu sichern?
Die abschließende Diskussion lädt ausdrücklich Entscheidungsträger aus Bundeswehr, Behörden und Partnerorganisationen ein, sich in diese Fragestellungen einzubringen und Perspektiven für eine gemeinsame Weiterentwicklung zu diskutieren.
Vortragende/Panelisten:
14:00 | Willkommen| Prof. A. Wacker, UniBw M / CODE
14:05 | Das CrypTool-Projekt - weltweit verbreitetstes Lernprogramm zu Kryptographie und Kryptoanalyse| Prof. B. Esslinger, Universität Siegen
14:45 | CrypTool 2| Prof. B. Esslinger, Universität Siegen
15:15 | CrypTool-Online| B. Busse, UniBw M / CODE
15:45 | Kaffeepause
16:00 | CrypTool in der Lehre | M. Müller, Uni Regensburg
16:30 | Podiumsdiskussion: Zukunft| Alle Vortragenden und Prof. A. Wacker
17:10 | Abschluss | Prof. A. Wacker, UniBw M / CODE
17:15| Ende
Organisation und Moderation:
Prof. Dr. Arno Wacker | FI CODE
Workshop 5 | Cyber4All – Steigerung von Cyberawareness und -kompetenz durch individualisierte Lehr-Lern-Formate mit generativer KI | Raum t.b.d.
Workshop 5 | Cyber4All – Steigerung von Cyberawareness und -kompetenz durch individualisierte Lehr-Lern-Formate mit generativer KI | Raum t.b.d.
Abstract
Cyberangriffe werden zunehmend individueller, dynamischer und schwerer zu erkennen – klassische Schulungsformate zur Cybersecurity stoßen dabei an ihre Grenzen. Gleichzeitig eröffnet generative KI neue Möglichkeiten, Lernprozesse selbst adaptiv, kontextbezogen und skalierbar zu gestalten.
Im Workshop „Cyber4All“ erleben die Teilnehmenden hands-on, wie sich Cyberawareness und -kompetenz durch den Einsatz von generativer KI gezielt fördern lassen. In interaktiven Szenarien nutzen sie KI sowohl als Lernpartner als auch zur Simulation realistischer Angriffssituationen (z. B. Phishing, Social Engineering) und reflektieren Chancen, Grenzen und Risiken dieses Ansatzes.
Der Workshop richtet sich an Teilnehmende aus Militär, Praxis und Wissenschaft und bringt diese Perspektiven gezielt zusammen. Ziel ist es, gemeinsam zu erarbeiten, wie individualisierte, KI-gestützte Lernformate in unterschiedlichen Kontexten (z. B. Organisationen, Ausbildung, Lehre) sinnvoll eingesetzt werden können.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Fokus liegt auf aktivem Ausprobieren, interdisziplinärem Austausch und konkreten Transferideen für die eigene Praxis.
Vortragende/Panelisten:
t.b.d.
Organisation und Moderation:
Prof. Dr. Christoph Peters | UniBw M