UniBw M setzt die langjährige Patenschaft mit „Helfende Hände e.V.“ fort
5 Dezember 2025
Eine Delegation der Universität der Bundeswehr München besuchte die Einrichtung „Helfende Hände e.V.“, um über zukünftige Kooperationsmöglichkeiten zu sprechen und die seit über 50 Jahren bestehende Patenschaft fortzusetzen. Der Termin bot Gelegenheit für einen intensiven Austausch über die Arbeit der Einrichtung, aktuelle Herausforderungen sowie über konkrete Anknüpfungspunkte für neue gemeinsame Projekte.
Staffelstabübergabe an Vizepräsidentin Prof. Deflers
Ein zentraler Moment des Besuchs war die Übergabe der Koordinierungsrolle: Prof. Andreas Karcher, der die Patenschaft zwei Jahrzehnte lang mit außergewöhnlichem persönlichem Einsatz geprägt hat, übergab den Staffelstab offiziell an Vizepräsidentin Prof. Isabelle Deflers, die gemeinsam mit Prof. Julia Reif künftig die Verbindung zur Einrichtung gestalten wird.

Die letzte Amtshandlung von Prof. Karcher (Bildmitte): die Übergabe eines Spendenschecks in Höhe von 2.000 Euro, zusammen mit Dr. Hilbig, dem Vorsitzenden des Vereins sowie Prof. Deflers (© UniBw M/Metz)
Würdigung eines besonderen Engagements von Prof. Karcher
Sowohl die Universität als auch die Einrichtung nutzten den Rahmen, um Prof. Karcher für seine herausragenden ehrenamtlichen Verdienste zu danken. Er hat die Partnerschaft nicht nur organisatorisch vorangebracht, sondern vor allem mit Leben gefüllt: durch direkte Kontakte, gemeinsame Aktionen, Projekte mit Studierenden und eine kontinuierliche Präsenz vor Ort.
Bei der Übergabe eines Spendenschecks über 2.000 Euro formulierte er seine Motivation eindrücklich:
„Es geht mir darum, Menschen zusammenzubringen und den persönlichen Austausch mit Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen. Ich bin dadurch unheimlich gewachsen – und kann es nur jedem empfehlen, sich hier zu engagieren.“
Prof. Andreas Karcher
Sein Engagement hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Patenschaft über viele Jahre hinweg sichtbar, aktiv und nah an den Menschen blieb.
Vizepräsidentin Deflers, verantwortlich für die Themen Vielfalt und Chancengerechtigkeit an der UniBw M, betonte beim Besuch, wie wichtig es sei, die Partnerschaft mit neuen Ideen und Formaten weiterzuführen. Gemeinsam mit Prof. Julia Reif möchte sie den Kontakt stärker in die Universität hineintragen, Studierende und Lehrende einbinden und weitere Begegnungsmöglichkeiten schaffen.
Die Vertreterinnen und Vertreter von „Helfende Hände e.V.“ gaben der Delegation einen umfassenden Einblick in die Entwicklung und Arbeit der Einrichtung – von den Anfängen als Elterninitiative bis zur heutigen differenzierten Betreuung und Förderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit schweren Mehrfachbehinderungen. Beim Rundgang durch die Schule und einige der Förderbereiche wurde deutlich, wie viel Herzblut, Professionalität und Verantwortungsbewusstsein in der täglichen Arbeit steckt.

Beim Rundgang durch die Einrichtung fallen die vielen liebevoll gestalteten Wanddekorationen auf, wie dieser „Sinnesweg“ (© UniBw M/Metz)
Ausblick
Beide Seiten sehen großes Potenzial für zukünftige gemeinsame Aktivitäten – von punktueller Unterstützung bei Aktionen bis hin zu Projekten, die Studierenden und Mitarbeitenden neue Perspektiven eröffnen. Die langjährige Patenschaft erhält damit nicht nur eine feste personelle Verankerung, sondern auch neue Impulse, die den Austausch weiter vertiefen sollen.
Mehr zum Verein „Helfende Hände“
Titelbild (v.l.n.r.): Dr. Harald Hilbig, Vorstandsvorsitzender des e.V., Prof. Julia Reif, Alexandra Zottmann, Geschäftsführerin der gGmbH, Prof. Isabelle Deflers, Prof. Andreas Karcher, Beate Bettenhausen, stellvertretende Vorstandvorsitzende des e.V., Katharina Spohn, stellvertretende Geschäftsführerin der gGmbH (© UniBw M/Metz)