Raumluftfilter gegen Corona aufgestellt

18 September 2020

Der Herbst kommt und bringt wieder erhöhte Corona Ansteckungsgefahr. Dennoch sollen unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in den Laboren möglichst unbeeinträchtigt weitergehen. Für die Integration komplexer Missionsautomatisierungsfunktionen in unsere Forschungsflugsimulatorcockpits sollten halt doch möglichst alle Mitarbeiter vor Ort sein. Zum Schutz vor belastenden Aerosolen, die sich unweiterlich über den Arbeitstag in den Laborräumen anreichern, hat die Professur für Flugmechanik und Flugführung jetzt leistungsfähige Raumluftfilteranlagen beschafft und im Helikopter- und im Jet-Simulator-Raum aufgestellt. Die Anlagen verfügen über einen hohen Volumenstrom von bis zu 2.500 qm/Stunde und scheiden dank H14-HEPA-Hochleistungsfiltern sehr wirkungsvoll Partikel im 100 Nanometerbereich ab. Natürlich werden auch weiterhin die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände eingehalten, um auch das Risiko der Tröpcheninfektion auf einem Minumum zu halten.

Die Mitabeiter von Prof. Schulte bedanken sich bei Dr. Rainer Hain von Institut für Fluiddynamik für seine Messungen und den Tipp und bei Dr. Diana Donath für die pragmatische Umsetzung der Maßnahme. Das Foto zeigt Prof. Schulte (li.) und vier der Wissenschaftlichen Mitarbeiter des Hubschreubersimulators nach der Inbetriebnahme des Luftfilters.