Studierende können mit Erasmus+ nach Abschluss des ersten Studienjahres an einer europäischen Hochschule in einem anderen Teilnehmerland studieren, um dort ihre sozialen und kulturellen Komptenzen zu erweitern und ihrer Berufsaussichten zu verbessern. Sie lernen dabei das akademische System einer ausländischen Hochschule ebenso kennen wie deren Lehr- und Lernmethoden. Die Aufenthalte werden in allen Programmländern gefördert.
Vorteile eines Auslandsstudiums im Rahmen von Erasmus+

  • akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen

  • Befreiung von Studiengebühren an der Gasthochschule

  • Förderung auslandsbedingter Mehrkosten durch einen Mobilitätszuschuss

  • Unterstützung bei der Vorbereitung (kulturell, sprachlich, organisatorisch)

  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Kindern

  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung

Förderbedingungen für ein Auslandsstudium im Rahmen von ERASMUS+

  • reguläre Immatrikulation an einer deutschen Hochschule

  • Abschluss des ersten Studienjahres

  • Studienaufenthalt an einer europäischen Partnerhochschule, mit der die Heimathochschule eine Erasmus-Kooperationsvereinbarung (inter-institutional agreement) abgeschlossen hat; Heimat- und Gasthochschule müssen eine gültige ECHE besitzen

  • Studienaufenthalt von je 3-12 Monaten Länge, auch mehrfach (mind. 90 Tage!)

Aktuelle Fördersätze nach Ländergruppen:
Gruppe 1 (Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden): 300 Euro
Gruppe 2 (Belgien, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Zypern): 250 Euro
Gruppe 3 (Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn): 200 Euro