Der Stand der UniBw M mit Besuchern auf den Münchner Wissenschaftstagen

Studium & Forschung: Die UniBw M auf den Münchner Wissenschaftstagen

22 Juli 2026

Die Universität der Bundeswehr München war vom 17. bis 19. Juli auf den Münchner Wissenschaftstagen im Forum Schwanthalerhöhe vertreten. Besucherinnen und Besucher erhielten vom Team der Hochschulkommunikation Einblicke in das Studienangebot, die Offizierlaufbahn mit Studium sowie zivile Kooperationsmöglichkeiten.

Darüber hinaus präsentierte die Universität aktuelle Forschungsprojekte aus den Bereichen nachhaltige Mobilität, Raumfahrt und digitale Geisteswissenschaften – davon zum Ausprobieren.

Zukunftstechnologien zum Staunen

Ein Highlight am Stand war das Forschungsprojekt „VertiSkim“ von Markus Dietz, Professor für Aero- und Thermodynamik am Institut für Aeronautical Engineering. Vorgestellt wurde ein Modell im Maßstab 1:4 eines senkrecht start- und landefähigen Bodeneffektfahrzeugs für bis zu acht Passagiere. Das Konzept verbindet die hohe Energieeffizienz des Fliegens im Bodeneffekt über Wasser mit der Flexibilität eines VTOL-Systems (Vertical Take-Off and Landing). Damit eröffnet VertiSkim neue Möglichkeiten für einen nachhaltigen Transport im küstennahen Raum.


Prof. Markus Dietz erklärt vielen Jugendlichen das Modell VertiSkim

Prof. Markus Dietz erklärt vielen interessierten Jugendlichen die Besonderheiten seines Projekts „VertiSkim“ (© UniBw M/Saborowski)


Ein Satellit auf dem Weg ins All

Ebenfalls zu sehen war ein Modell des Satelliten ATHENE 1. Das Original wird derzeit in die USA transportiert und soll im Oktober 2026 mit einer SpaceX-Rakete in eine niedrige Erdumlaufbahn in rund 510 Kilometern Höhe starten. ATHENE 1 entsteht im Rahmen der Kleinsatellitenmission SeRANIS, die vom SPACE Research Center und dem Münchner Zentrum für Weltraumkommunikation der Universität der Bundeswehr München durchgeführt wird. Als Teil des Bundeswehr-Zentrums für Digitalisierung und Technologieforschung (dtec.bw) dient die Mission als Plattform für mehr als 23 Experimente zu Zukunftstechnologien – darunter 6G-Mobilfunk, Künstliche Intelligenz, Informationssicherheit, Internet der Dinge, Navigation, Erdbeobachtung, elektrische Antriebssysteme und moderne Satellitenstrukturen.


Besucherin mit VR-Brille beim virtuellen Rundgang

Geschichte virtuell erleben – beim Rundgang durch die „Poschi“, die digital rekonstruierte Villa von Thomas Mann in der Poschinger Straße in München (© UniBw M/Saborowski)


Geschichte virtuell erleben

Wer selbst aktiv werden möchte, konnte mit einer VR-Brille die digital rekonstruierte Villa von Thomas Mann in München-Bogenhausen erkunden. Während des virtuellen Rundgangs erlebten die Besucherinnen und Besucher die historischen Räume aus nächster Nähe und konnten sogar authentische Objekte – etwa eine Schellackplatte im Musikzimmer – interaktiv entdecken und auflegen.

 


Titelbild: Das Team der Hochschulkommunikation informiert über den gesamten Messezeitraum von Freitag früh bis Sonntagabend über das Studienangebot der UniBw M und die Besonderheiten der Universität (© UniBw M/Saborowski)

 

dtec.bw

Das dtec.bw – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr – ist ein gemeinsam getragenes wissenschaftliches Zentrum der Universität der Bundeswehr München (UniBw M) und der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H). Mit der Aufnahme in den Deutschen Aufbau- und Resilienzplan wird dtec.bw von der EU – NextGenerationEU finanziert. Mit über 60 finanzierten Forschungsprojekten zu Schlüssel- und Zukunftstechnologien, rund 2.000 Publikationen, 300 Partnerschaften, knapp 70 entwickelten Technologien und Prototypen sowie mehreren Patenten und Start-ups stärkt das dtec.bw die technologische Resilienz Deutschlands und schafft Mehrwert für Gesellschaft und Bundeswehr