Panoramabar für Landesgartenschau
21 Juni 2026
Für die Landesgartenschau 2028 in Neustadt an der Weinstraße wird ein Aussichtspunkt gebaut, die Panoramabar. Für sie wird erstmals in Deutschland ein innovativer Beton unter Einsatz von calciniertem Ton als Zementhauptbestandteil verwendet, der rund 35 Prozent weniger CO₂ verursacht als herkömmliche Mischungen.
Der Rohbau des Gebäudes steht deutlich erkennbar auf einem ehemaligen Deponiehügel. Von ihm aus sollen Besucher zukünftig einen Rundblick über den Pfälzerwald und die Rheinebene haben.
Die Panoramabar ist ein Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Bauen. Der verwendete Beton setzt erstmals in Deutschland ein Bindemittel mit calciniertem Ton als Zementhauptbestandteil ein, das nur noch zu 50 Prozent aus Zementklinker besteht. Er wurde federführend von Dr.-Ing. Nancy Beuntner vom Institut für Werkstoffe des Bauwesens der Universität der Bundeswehr München zusammen mit Dr. Matthias Maier, Fraunhofer-Institut für Bauphysik, Valley,, und Joachim Gilles, TBS Transportbeton GmbH, Mannheim, im Rahmen des Trilateralen Forschungsprojektes (DFG-FhG), Projektnummer 519196620, entwickelt und erprobt. Der verwendete Ton stammt aus dem Westerwald.