Datenverarbeitung
In der Verarbeitung von direkt am Körper abgeleiteten Sensordaten bieten sich nach der grundständigen Filterung und Vorverarbeitung der Rohdaten mehrere Möglichkeiten an, Vitalparameter daraus zu gewinnen. In diesem Projektabschnitt wird untersucht, ob die abgeleiteten Primärdaten direkt am Sensor (Edge Computing) oder nach der Datenübertragung auf einen Server verarbeitet werden sollen, um eine KI-gestützte Auswertung von heterogenen Sensordaten effizient durchzuführen.
Das Ziel ist es, ein (möglicherweise durch spezielle Hardware unterstütztes) Datenverarbeitungsverfahren zur Bestimmung von Vitalparametern zu entwickeln und ggf. zu erproben. Hierbei sollen neben Methoden der KI Konzepte der Selbstüberwachung und Redundanz – auch bei Ausfall einzelner Sensoren – stets ein sicheres Verhalten garantieren. Als Beispiel könnte in Hinblick auf zukünftige Anwendungen im Projekt Santrain eine exemplarische Anordnung zur Bestimmung der Parameter der äußeren Atmung (Respiration) bei gleichzeitiger Ermittlung der Blutsauerstoffsättigung, dienen. Dieser Demonstrator würde durch unabhängige Messung nachprüfbar die Genauigkeit und Zuverlässigkeit einer nicht-invasiven Ableitung der Signale von der Hautoberfläche (kutan), aber zum Besipiel ohne einen einengenden Brustgurt ermöglichen. Damit könnten beispielhaft alle grundlegenden zur Datenverarbeitung notwendigen Module zur Ermittlung von Vitalparametern entwickelt und demonstriert werden.