Pressemeldung: Digitale Lehre - UniBw M übernimmt Schlüsselrolle in bundesweitem Leuchtturmprojekt

Pressemeldung

Das Bild zeigt den Blick in einen Hörsaal mit vier Reihen an Tischen. Auf jedem Tisch stehen eine Reihe von Computern.

Digitale Lehre: UniBw M übernimmt Schlüsselrolle in bundesweitem Leuchtturmprojekt

Die Universität der Bundeswehr München (UniBw M) hat sich mit fünf weiteren deutschen Hochschulen im Projekt „Deutsches Zentrum für digitale Aufgaben“ (DZdA) zusammengeschlossen. Das Ziel: Die digitale Lehre an deutschen Hochschulen maßgeblich vorantreiben.


Im Rahmen des Projekts soll eine nachhaltige und bundesweite Infrastruktur für digitale Übungs- und Prüfungsaufgaben aufgebaut werden – insbesondere in den WiMINT-Fächern, also in Wirtschaft, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Innovative, adaptive und KI-gestützte Aufgaben sollen die individuelle Förderung von Studierenden stärken und deren Studienerfolg nachhaltig sichern.

Die Initiative wird von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre ab Oktober 2025 mit einer beantragten Fördersumme von rund 12 Mio. Euro unterstützt.

UniBw M leitet STACK Connect Center sowie KI- und Innovationszentrum

Die UniBw M übernimmt die Leitung zweier Schlüsselzentren im Projekt DZdA:

  • Das STACK Connect Center: Dieses Zentrum stellt die technische Grundlage für die breite Nutzbarkeit der digitalen Aufgabenformate an allen Hochschulen in Deutschland sicher. Es bietet eine bundesweite Infrastruktur, um digitale Aufgaben auf Plattformen wie Moodle und ILIAS leistungsfähiger und zugänglicher zu machen.
  • Das KI- und Innovationszentrum: Mit dem Fokus auf zukunftsweisende Technologien entwickelt dieses Zentrum KI-gestützte Werkzeuge – etwa intelligente Tutor-Chatbots, die Lehre und Lernen nachhaltig auf ein höheres Niveau heben sollen.

„Mit dem Connect Center schaffen wir die Grundlage für eine verlässliche und zukunftsfähige technische Infrastruktur. Gleichzeitig setzen wir mit dem KI- und Innovation Center Impulse für die Hochschullehre der Zukunft. Unser Ziel ist es, digitale Bildung nicht nur effizient, sondern wirklich intelligent zu gestalten“, erklären die Zentrumsleiterinnen Prof. Anne von Raven, Professorin für Angewandte Mathematik an der Fakultät für Betriebswirtschaft, und Prof. Eirini Ntoutsi, Professorin für Open Source Intelligence an der Fakultät für Informatik.

Weitere Hochschulen und Partner beteiligen sich am Projekt

Das DZdA vereint über 170 Partner aus Hochschulen, Didaktikzentren, Landesinitiativen und bundesweiten Organisationen. Neben der UniBw M tragen weitere Hochschulen wichtige Verantwortung:

  • Die OTH Amberg-Weiden koordiniert das Projekt als Konsortialführerin und betreibt die Geschäftsstelle sowie das Aufgaben- und Didaktik Center.
  • Die HAW Hamburg leitet das Student Center, das eine offene digitale Lernumgebung für Studierende entwickelt.
  • Die TH Würzburg-Schweinfurt verantwortet das Transfer Center zur Qualitätssicherung und Aufgabenakquise.
  • Die Hochschule Bochum betreibt das Training Center mit Schulungen und Materialien für Lehrende.
  • Die HTW Berlin ist für das Repository Center zuständig, das als zentrale Plattform für qualitätsgesicherte digitale Aufgabenformate dient.

Durch die Zusammenarbeit aller Partner entsteht eine bundesweit wirksame, skalierbare Infrastruktur, die den digitalen Wandel in der Hochschullehre nachhaltig vorantreibt. Die offene, kooperative Projektstruktur ermöglicht es, Innovationen rasch umzusetzen und dauerhaft in der Lehrpraxis zu verankern.

 

 

Titelbild: Die UniBw M übernimmt die Leitung zweier Schlüsselzentren im Projekt DZdA: das STACK Connect Center und das KI- und Innovationszentrum (© UniBw M)

 


Neubiberg, 10. September 2025


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Pressesprecher

Michael Brauns
Universität der Bundeswehr München
Tel.: +49 89 6004-2004
michael.brauns@unibw.de