PD Dr. Helga Pelizäus

Privatdozentin an der Fakultät für Staats- und Sozialwissenschaften

Forschungsbereich Alter(n) und (digitale) Technik

 

Tel.: +49 89 6004-3909 oder +49 157 77703113

Gebäude 33, Raum 3156

helga.pelizaeus@unibw.de

www.unibw.de/helga.pelizaeus

 

Pelizäus
 

Mitglied der Sachverständigenkommission für den Achten Altersbericht

Aktuelles

10./11.09.2021

Herbsttagung der Sektion Alter(n) und Gesellschaft der DGS: Alter(n) in Zeiten von Katastrophen und Krisen. Organisation: Helga Pelizäus, Thomas Birken (Verein Stadtteilarbeit e.V.), Information und Call for Papers finden Sie hier.

Gesellschaftstheorie.jpg gerade erschienen: Gesellschaftstheorie. Eine Einführung. Stuttgart: utb, mit Wolfgang Bonß, Oliver Dimbath, Andrea Maurer, Michael Schmid
Aus Politik und Zeitgeschichte _Heft Generationen.png
Gerade erschienen: Stereotypisierungen von Jung und Alt in der Corona- Pandemie. In: Aus Politik und Zeitgeschichte der Bundeszentrale für politische Bildung, Heft Generationen, zusammen mit Jana Heinz.
 
Gleichfalls erschienen in: bpb (Hrsg.): Corona. Pandemie und Krise. APuZ-Edition. Vom R-Wert über die Lernfähigkeit der Weltgesellschaft hin zu Care-Arbeit. Die APuZ-Edition versammelt 33 Beiträge zu Corona, Schriftenreihe (BD. 10714). Die PDF erhalten Sie hier.
 
Gleichfalls in Auszügen erschienen in: „Berliner Bildungszeitschrift“ (bbz) mit dem Titel: „Bilder von Alt und Jung in der Corona-Krise“, S. 25/26.
 

 

Alter(n) und Digitalisierung

Der demographische Wandel und technologischer Fortschritt bestimmen heute die gesellschaftliche Entwicklung. Digitale Souveränität wird dabei zur Schlüsselkompetenz, die die Chancen auf Teilhabe, Lebensqualität und Selbstständigkeit prägt. Als neue Determinante sozialer Ungleichheit betrifft sie viele ältere Menschen, die die Potenziale digitaler Technik nicht in dem Maße ausschöpfen können wie jüngere.

Das Zusammenspiel beider Trends steht im Mittelpunkt des Forschungsbereichs. Er ist an der Schnittstelle von Sozial- und Ingenieurwissenschaften angesiedelt und umfasst Bereiche wie Mensch-Technik-Interaktion (MTI) bzw. Mensch-Computer-Interaktion (MCI). Das Ziel ist die Entwicklung und Evaluation von Produkt(-konzepten), die den Bedarfen, Erfahrungen und Kompetenzen älterer Nutzer*innen entsprechen. Um dies zu erreichen, wird ein methodisches Instrumentarium eingesetzt, das spezifischen Anforderungen genügt:

  • Integration interdisziplinärer Perspektiven zur ganzheitlichen Erfassung des Forschungsgegenstands
  • Beteiligung von Praxispartnern aus der (Sozial-)Wirtschaft, Vereine, kommunale Dienstleister, Ehrenamtliche aus der Altenarbeit etc. für praxisorientierte Forschung, Entwicklung und Evaluation
  • partizipativer Einbezug älterer Menschen als Expert*innen ihres eigenen Alltags

 

Kooperationspartner:

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