PD Dr. Helga Pelizäus

Privatdozentin an der Fakultät für Staats- und Sozialwissenschaften

Forschungsbereich Alter(n) und (digitale) Technik

 

Tel.: +49 89 6004-3909 oder +49 157 77703113

Gebäude 33, Raum 3156

helga.pelizaeus@unibw.de

www.unibw.de/helga.pelizaeus

 

Pelizäus
 

Mitglied der Sachverständigenkommission für den Achten Altersbericht

Aktuelles

29.09.2022
Vortrag „Generationen als Eindeutigkeitskonstruktionen zur Bewältigung von Ungewissheiten der Corona-Krise“, zusammen mit Jana Heinz beim 41. Kongress der DGS in Bielefeld „Polarisierte Welten“. 
Gerade erschienen
Kricheldorff, C., Müller, C., Pelizäus, H. et al. Kommerziell verfügbare digitale Technik im Alltag Älterer: ein Forschungsupdate. Z Gerontol Geriat 55, 365–367 (2022). https://doi.org/10.1007/s00391-022-02091-x
erschienen
Beitrag von Helga Pelizäus im Blog der Evangelischen Akademie Tutzing mit dem Titel: „Notwendigkeit und Chancen der Digitalisierung für ältere Menschen“ 

 

Alter(n) und Digitalisierung

Der demographische Wandel und technologischer Fortschritt bestimmen heute die gesellschaftliche Entwicklung. Digitale Souveränität wird dabei zur Schlüsselkompetenz, die die Chancen auf Teilhabe, Lebensqualität und Selbstständigkeit prägt. Als neue Determinante sozialer Ungleichheit betrifft sie viele ältere Menschen, die die Potenziale digitaler Technik nicht in dem Maße ausschöpfen können wie jüngere.

Das Zusammenspiel beider Trends steht im Mittelpunkt des Forschungsbereichs. Er ist an der Schnittstelle von Sozial- und Ingenieurwissenschaften angesiedelt und umfasst Bereiche wie Mensch-Technik-Interaktion (MTI) bzw. Mensch-Computer-Interaktion (MCI). Das Ziel ist die Entwicklung und Evaluation von Produkt(-konzepten), die den Bedarfen, Erfahrungen und Kompetenzen älterer Nutzer*innen entsprechen. Um dies zu erreichen, wird ein methodisches Instrumentarium eingesetzt, das spezifischen Anforderungen genügt:

  • Integration interdisziplinärer Perspektiven zur ganzheitlichen Erfassung des Forschungsgegenstands
  • Beteiligung von Praxispartnern aus der (Sozial-)Wirtschaft, Vereine, kommunale Dienstleister, Ehrenamtliche aus der Altenarbeit etc. für praxisorientierte Forschung, Entwicklung und Evaluation
  • partizipativer Einbezug älterer Menschen als Expert*innen ihres eigenen Alltags

 

Kooperationspartner:

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