Termine und Veranstaltungen
The Qadri (Qādirī) ṭarīqa, an order of Sufism or Islamic mysticism that offers its followers a direct experience of the divine, plays a significant role in the religious and social life of rural Iraqi Kurdistan. This lecture provides a brief overview of the history of Sufism and the Qādirī order in Kurdistan before focusing on the practice of Sufism among Kurdish women. It explores the ways in which Sufi spirituality is practiced and expressed within female spaces that are inaccessible to male researchers in a strictly segregated society. Eszter Spät earned her PhD from the Central European University (CEU) of Budapest. She has held research grants from the Gerda Henkel Foundation, the Fritz Thyssen Foundation, and the Hungarian Scientific Research Fund. She was a visiting research fellow at the Käte Hamburger Kolleg at Ruhr University Bochum and a guest professor for Cultural Studies of the Middle East at the University of Bamberg. She was visiting faculty at the Cultural Heritage Studies Program of the Central European University (Vienna). Presently, she is teaching at the Jewish Theology Seminary and University of Jewish Studies (Budapest), while she still retains her affiliation with CEU.
Janina Karolewski forscht am Centre for the Study of Manuscript Cultures an der Universität Hamburg zur handschriftlichen Tradition alevitischer Gemeinschaften in der Türkei. In ihrer Vorlesung wird sie theoretische und methodologische Ansätze der Manuskriptforschung präsentieren und mit Beispielen, auch aus ihrer eigenen Arbeit, illustrieren. Ein Fokus liegt dabei auf der Materialität von Schriftartefakten und ihrer Einbindung in kulturelle Praktiken. Der Vortrag findet statt im Rahmen der diestrimestrigen Ringvorlesung "Materialität und Kultur" des MA-Studiengangs Kulturwissenschaften.
Zwei Vorträge: Prof. Dr. Martin Welz: „Afrika und internationale Politik: ein Werkstattbericht zum Stand der Forschung“ Dr. Alexander Mayer: „Welches Geschlecht hat die Leistungsgesellschaft? Vorstellungen sozialen Aufstiegs in geschlechtergeschichtlicher Perspektive (1850-1975)“
Menschen haben schon immer Müll produziert – von den Höhlen der Neandertaler bis zu den Abfallbergen der Gegenwart. Allerdings haben sich die menschlichen Müllprobleme im Laufe der Geschichte stark verändert: In der Vormoderne waren Abfälle vor allem ein praktisches Problem. Sie lagen herum, rochen schlecht und behinderten den Verkehr. Heute hingegen ist der Müll von einer Frage städtischer Sauberkeit zu einem globalen Umweltproblem geworden. Das Buch geht den Ursachen dieser Entwicklung nach und zeigt, wie sich Wegwerfen, Entsorgen und Wiederverwerten im Lauf der Geschichte verändert haben. Das Buch Müll – Eine schmutzige Geschichte der Menschheit von PD Dr. Roman Köster (SOWI, Historisches Institut) wurde nominiert für den deutschen Sachbuchpreis des Jahres 2024. Wir gratulieren Roman Köster sehr herzlich und freuen uns darauf, dass er uns sein Buch vorstellt. Im Anschluss wird es eine Autogrammstunde und einen kleinen Umtrunk geben. Zur Organisation des Umtrunks bitten wir um eine Anmeldung bis Montag, den 27. Mai 2024 bei Frau Dalugdog: jherryl.dalugdog@unibw.de.
Thema: Körper, Geschlecht und Sexualität
Unter Beobachtung“ – Wechselwirkungen zwischen Forschungsfeldern und Forschung in Kultur- und Sozialwissenschaften
Mittwoch, 05.07.2023, 11.30-12.30 Uhr: Dr. Lukas Grawe nimmt in seinem Vortrag die Japanrezeption deutscher Militärbeobachter während des Russisch-Japanischen Krieges in den Blick.