Akademische Lehr- und Forschungsreise

Akademische Leitung:
Daniel-Erasmus Khan, Donald Riznik (Völkerrecht)
Stephan Stetter, Jan Busse (Internationale Politik)

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Welche Perspektiven haben Israelis und Palästinenser auf die Hauptstreitpunkte des nunmehr gut einhundert Jahre alten Konfliktes? Wie ist die humanitäre und politische Situation in den von Israel besetzen palästinensischen Gebieten? Wie beurteilen die Vereinten Nationen die Lage vor Ort? Welche Bedeutung hat Jerusalem in Bezug auf politische, kulturelle und religiöse Fragen?

Im Rahmen der Lehr- und Forschungsreise 2015 beschäftigten sich die teilnehmenden Studierenden unter anderem mit diesen Fragen, um die völkerrechtliche und politische Dimension des Nahostkonflikts vor Ort näher kennen zu lernen. Jerusalem, Ramallah, Hebron, Masada und Tel Aviv waren die Stationen der Reise, bei der den Masterstudierenden nicht nur die israelische und die palästinensische Sicht auf den Konflikt, sondern auch die Positionen internationaler Akteure, nähergebracht wurden.

Politische Führungen durch Ost- und Westjerusalem widmeten sich der politischen Bedeutung von Architektur und Stadtplanung, dem Leben der ultra-orthodoxen Juden und den Spannungen im muslimischen Viertel der Altstadt und ganz Ost-Jerusalems aufgrund israelischer Siedlungsaktivitäten. Auf dem Programm standen auch Besuche bei israelischen Obersten Gerichtshof, der Stadt Hebron im Westjordanland, die besonders stark durch die israelische Besatzung geprägt ist sowie Gespräche mit Vertretern palästinensischer Nichtregierungsorganisationen und internationalen Organisationen (u.a. UNRWA, UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge). Der ehemalige Oberst der israelischen Armee Shaul Arieli konzentrierte sich in seiner geführten Tour durch das Westjordanland auf die zentralen Streitfragen in den bisherigen Friedensverhandlungen und die unterschiedlichen Standpunkte der Konfliktparteien.

 

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