Im Rahmen des Moduls „Internationales Recht und Politik in der Praxis“ ermöglichen die Professuren für Völker- und Europarecht (Prof. Dr. Khan, Dr. Riznik) und Internationale Politik und Konfliktforschung (Prof. Dr. Stetter, Dr. Busse) den Studierenden alljährlich im Rahmen von Lehr- und Forschungsreisen eine unmittelbare und intensive Auseinandersetzung mit aktuellen Brennpunkten politik- und rechtswissenschaftlicher Praxis. Dem multi- und interdisziplinären Charakter dieses Moduls entsprechend, spielen bei der Programmgestaltung die historischen, sozialen, kulturellen und ökonomischen Rahmenbedingungen der konkreten Konflikt- oder Post-Konflikt Situation ebenfalls eine wichtige Rolle. 

Die TeilnehmerInnen setzen sich vor Ort mit konkreten Konfliktdynamiken auseinander, befragen Entscheidungsträger oder treten mit Betroffenen ins Gespräch. Neben Diskussionsrunden mit Vertretern nationaler Regierungen, internationaler Organisationen, Nichtregierungsorganisationen oder mit lokalen Medienvertretern spielt der Besuch von zentralen Orten des Konflikts beziehungsweise der kollektiven Erinnerung eine wichtige Rolle bei der Vermittlung praxisbezogenen Wissens. Regelmäßig auf dem Programm stehen auch Gespräche mit den Delegationen der Europäischen Union vor Ort sowie mit den deutschen Botschaften und insbesondere deren Verteidigungsattachés.

Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite des Forschungsprojekts unter:

https://www.unibw.de/sowi/akademische-lehr-und-forschungsreisen/akademische-lehr-und-forschungsreisen