Japan 2019

KI-Exkursion nach Japan 2019

Japan war das Ziel der KI-Exkursion im September 2019. Baukonstruktionen und Baustellen in einer interessanten Kultur faszinierten die Gruppe. Nach den ersten Tagen in und um Tokyo ging es mit dem Shinkansen nach Osaka. Einen kleinen Einblick in die gewonnen Erfahrungen geben diese Seiten.

 

 

Ginza

Mit einem Rundgang durch das Stadtviertel Ginza begann am Sonntag die Exkursion in Tokyo. Außergewöhnliche Architektur umzusetzen ist eine herausfordernde Aufgabe für Ingenieure.

Ginza

Gumisawa Bridge nahe Gotemba

Die in Segmentbauweise abschnittsweise vorgefertigte Gumisawa-Brücke nahe Gotemba wurde trotz Regen und Wind (Ausläufer eines Taifuns) besichtigt. Die Besichtigung der Feldfabrik mit allen vier Arbeitstakten bot einen interessanten Einblick in bauliche Umsetzung einer (bzw. eigentlich zwei parallel verlaufenden) 2700 m langen Brücke.

Gumisawa Bridge nahe Gotemba

Boat Cruise on Sumida River

Ein Muss für Bauingenieure in Tokyo: die Bootsfahrt auf dem Sumida-River von Hinode nach Asakusa. Vom Schiff lassen sich 14 Brücken in unterschiedlichen Konstruktionsweisen besichtigen. Fachkundige Führung durch Prof. Nakamura (rechts) und Dr. Tawaratani (links).

Boat Cruise on Sumida River

Gruppe vor Stahlbrücke bei FaB-Tec Japan Co in Toride

Faszinierende Einblicke in die Fertigung von Stahlbrückenquerschnitten - in parallelen Fertigungslinien für I-Profile und für Hohlkastenquerschnitte - wurden uns bei Fab-Tec Japan Corporation gewährt. Auf dem Montageplatz werden kleinere Stahlbrücken vor Auslieferung auf Maßhaltigkeit in einer Probemontage überprüft. Schutzkleidung ist Pflicht, kurze Hosen im Werk verboten. Die Führung erfolgte durch Dr. Okubo (rechts)

Gruppe vor Stahlbrücke bei FaB-Tec Japan Co in Toride

Gruppenfoto vor Tokyo Gas Shibaura B Hochhaus

Professor Takeutchi (3.v.r.) vermittelte den Besuch der Baustelle des Tokyo Gas Shibaura B high-rise-building. 29 oberirdische Stockwerke hoch bieten sich von dem Gebäude mit 180m Höhe atemberaubende Ausblicke über die Bucht von Tokyo. Der Arbeitsfortschritt reichte von Rohbauarbeiten mit Stahl und Beton in den oberen Etagen über Brandschutzbeschichtungen und Ausbaugewerken bis hin zu fertigen Muster-Etagen im unteren Bereich. Die baulichen Erdbebenschutzsysteme gewährleisten für diesen in Japan nicht so ungewöhnlichen Lastfall ausreichende Sicherheit.

Gruppenfoto vor Tokyo Gas Shibaura B Hochhaus

Akashi-Kaikyo Brücke

Höhepunkt ist die Aussicht vom 300 m hohen Pylon der Akashi-Kaikyo Brücke, der Blick zum 1992 m entfernten andern Pylon der Hängebrücke mit Weltrekordspannweite ist einfach atemberaubend. Bevor wir zu Fuß zum Pylon laufen dürfen, gibt es vor der Besichtigung eine kompetente Einleitung zum Bau der Brücke und Rundgang im eigens geschaffenen Brückenmuseum.

Akashi-Kaikyo Brücke

Brücken über O- und Yodo-Fluss

An einer Vielzahl unterschiedlicher Brücken unterschiedlichen Alters in unterschiedlicher Bauweise wurde das in den Vorlesungen vermittelte Wissen zum Brückenbau angewendet. Die Wege zwischen den Brücken am Fluss wurde mittels Leihfahrrädern zurückgelegt.

Brücken über O- und Yodo-Fluss

Besuch bei der Partneruniversität OIT Osaka Institute of Technology

Im Zuge der Fahrradtour an O-River und Yodo-River wurde auch die Partneruniversität Osaka Institute of Technology (OIT) kurz besucht. Prof. Ohyama (2.v.l.) heisst die Gruppe in seiner Universität willkommen und ermöglichte ein Mittagessen in der Mensa.

Besuch bei der Partneruniversität OIT Osaka Institute of Technology

Gruppe auf der Sori-Hashi bei Sumiyoshi in Osaka

Die Sori-Hashi (Hashi=Brücke) führt in die Tempelanlage von Sumiyoshi.

Gruppe auf der Sori-Hashi bei Sumiyoshi in Osaka

Dotonbori

EIn Besuch der Dotonbori Straße mit dem berühmten Glico-Läufer ist in Osaka ebenfalls Pflicht. Neue Uferbefestigungen und Brückenkonstruktionen schaffen beidseitig des Dotonbori-Kanals eine Promenade: städtebaulich ein extremer Gewinn, zusätzliche Bewegungsfläche mit Nähe zum Wasser machen die Gegend noch beliebter - bei Tag und Nacht.

Dotonbori