Pressenews

Einladung zur Pressekonferenz

Das Forschungsprojekt „SPARTA“ an der Universität der Bundeswehr München hat einen umfangreichen Zugang zu Twitter-/X-Daten und nutzt neueste KI-Technologie, um diese auszuwerten. Zum Bayerischen Wahlkampf zeigt „SPARTA“ auf einer WebApp in Echtzeit, wie die Parteien und Kandidierende auf Twitter/X wahrgenommen werden, wie sie über sich und die Konkurrenz sprechen und welche Themen im Wahlkampf im Vordergrund stehen.


Wahlen können im digitalen Raum nicht unbedingt gewonnen, aber definitiv verloren werden. Obendrein wechselwirken Themensetzungen und Aussagen von Politikerinnen und Politikern auf Twitter mit den Inhalten der traditionellen Medien. Auch deshalb nutzen politische Akteure insbesondere Twitter/X als Instrument, um ihre Botschaften an redaktionellen Barrieren vorbei in den öffentlichen Diskurs zu bringen. Allein Markus Söder folgen auf Twitter fast eine halbe Million Menschen. Wenn er dort etwas schreibt, wird es über sogenannte Spill-Over-Effekte auch über Nutzerinnen und Nutzer der Social-Media-Plattform hinaus klar und deutlich gehört.

Trotz dieses Einflusses sind Echtzeit-Analysen von Twitter-Daten nach wie vor selten. Das Forschungsprojekt SPARTA an der Universität der Bundeswehr München ist im deutschsprachigen Raum ein Pionier und verfolgt den diesjährigen Bayerischen Wahlkampf auf Twitter/X in Echtzeit.

SPARTA bietet einen einzigartigen Einblick in den digitalen Wahlkampf:

  • Wahrnehmung von Parteien und Spitzenkandidierenden: Wie werden politische Akteure von der Twitter-/X-Öffentlichkeit bewertet?
  • Negative Campaigning: Wie stark kritisieren Parteien ihre Konkurrenz?
  • Personalisierung: Wie sehr liegt der Fokus auf Einzelpersonen?
  • Themenschwerpunkte: Welche Themen sind in der Twitter-/X-Öffentlichkeit zur Wahl aktuell? Welche Schwerpunkte setzen Parteien und Spitzenkandidierende?
  • Reichweite: Welche Partei hat die Nase vorn bei Retweets, Quotes, Kommentaren, Likes?

Ab dem 4. September 2023 ist das Live-Monitoring des digitalen Wahlkampfes in Bayern unter www.dtecbw.de/sparta einsehbar. Es bietet der Öffentlichkeit sowie Journalistinnen und Journalisten eine zusätzliche Informationsquelle zur Stimmungslage während des Wahlkampfes.


Einladung zur Pressekonferenz

Um die Analysen im Projekt SPARTA live zu erläutern, stehen Prof. Jasmin Riedl und ihr Team an zwei Terminen für Journalistinnen und Journalisten für Rückfragen zur Verfügung, zu denen wir Sie recht herzlich einladen:

  • Pressekonferenz vor Ort: 12.09.2023, 10:30-11:30 Uhr, Universität der Bundeswehr München
  • Pressekonferenz digital: 13.09.2023, 10:00-11:00 Uhr (Videokonferenz)

Um eine Anmeldung und die Angabe, an welchem der Termine Sie teilnehmen wollen, wird gebeten an: michael.brauns@unibw.de. Weitere Informationen folgen nach der Anmeldung.


Über das dtec.bw

„SPARTA – Society, Politics and Risk with Twitter Analysis“ ist ein Forschungsprojekt des dtec.bw. Das dtec.bw ist ein von beiden Universitäten der Bundeswehr getragenes wissenschaftliches Zentrum und Bestandteil des Konjunkturprogramms der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19-Krise. Es unterliegt der akademischen Selbstverwaltung. Die finanzielle Ausstattung des dtec.bw erfolgt durch das Bundesministerium der Verteidigung. Diese Mittel werden an beiden Universitäten der Bundeswehr zur Unterstützung von Forschungsprojekten und Projekten für Wissens- und Technologietransfer eingesetzt, mit einem besonderen Fokus auf die Förderung von Gründungen. Mit der Aufnahme in den Deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) wird dtec.bw von der Europäischen Union – NextGenerationEU finanziert.

Kontakt

Projektleiterin
Prof. Dr. Jasmin Riedl
Professorin für Politikwissenschaft
E-Mail: jasmin.riedl@unibw.de
Tel.: +49 89 6004-4532

Presse UniBw M
Michael Brauns
Pressesprecher UniBw M
E-Mail: michael.brauns@unibw.de
Tel.: +49 89 6004-2004

Presse dtec.bw
André Dzionara
Pressereferent dtec.bw
E-Mail: andre.dzionara@unibw.de
Tel.: +49 89 6004-4506

 


Neubiberg, 5. September 2023


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