Internationaler Tag gegen Homo-, Trans- und Biphobie

8 Juni 2018

Am 17. Mai setzten Millionen von Menschen ein Zeichen für Toleranz. Auch in der Bundeswehr ein Thema? Anlässlich des weltweiten Aktionstages stellt sich der Arbeitskreis Homosexueller Angehöriger der Bundeswehr vor.

IDAHO oder IDAHOT – die Abkürzung steht für den „Day Against Homophobia, Transphobia and Biphobia“, der jährlich am 17. Mai mit Aktionen und medialen Kampagnen auf die Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung aufmerksam macht und sich – wie der medial etwas bekanntere Christopher Street Day – für Toleranz stark macht. Das Datum wurde in Anlehnung an das Urteil der Weltgesundheitsorganisation am 17. Mai 1990 gewählt, Homosexualität aus der Liste psychischer Krankheiten zu entfernen.

Der bundesweit tätige Arbeitskreis Homosexueller Angehöriger der Bundeswehr setzt sich seit seiner Gründung im März 2002 gegen Benachteiligung ein. Er engagiert sich als Interessenvertretung der homo-, bi-, trans- und intersexuellen Angehörigen der Streitkräfte sowohl für das zivile als auch für das militärische Personal.

Ziel des Vereins ist es, im Sinne des Paragraphen 1 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes die Benachteiligung aufgrund von Rasse, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Alters oder der sexuellen Identität zu beseitigen. Auf dieser Grundlage fordert der Arbeitskreis homosexueller Angehöriger der Bundeswehr eine Weiterentwicklung des bisherigen Beteiligungssystems zu einem Diversity Management, in dem die unterschiedlichen Ansprechpartner innerhalb der Bundeswehr zusammengeführt werden

 

Ziele des Arbeitskreises

  • Abbau von Diskriminierung
  • Gleichstellung und Gleichbehandlung aller Angehörigen der Bundeswehr
  • Einrichtung und Erhalt einer Ansprechstelle für homosexuelle, bisexuelle, transgeschlechtliche, intergeschlechtliche und anders geschlechtlich orientierte Angehörige der Bundeswehr
  • gemeinsames Diversity Management für alle Minderheitenvertretungen der Bundeswehr.

     

 

Logo AHsAB eV RGB_skaliert.jpg Der Arbeitskreis homosexueller Angehöriger der Bundeswehr bietet:

  • kompetente Betreuung und Hilfe in Fällen von Diskriminierung und Mobbing
  • eine Beratungshotline (24/7)
  • Beratung und Ansprechpartner zu den Themen Homosexualität, Bisexualität, Transgeschlechtlichkeit, Intergeschlechtlichkeit und andere geschlechtliche Orientierungen
  • Beratung und Ansprechpartner zu weiteren Themen wie HIV und Regenbogenfamilie
  • Regionale Ansprechstellen bundesweit und innerhalb und außerhalb der Kasernen
  • Hilfe bei Seminaren und Workshops zum Abbau von Unsicherheiten und Diskriminierung

 

Des Weiteren trifft sich der AHsAB e.V in seinen Regionen regelmäßig zu einem Stammtisch. Die Termine werden regelmäßig auf der Homepage des Arbeitskreises unter www.ahsab-ev.de bekannt gegeben.

       

Kontakt

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E-Mail: info@ahsab-ev.de

Beratungshotline: 0800-2472238