Master

Das Potenzial der modernen Betontechnologie, die Eigenschaften alternativer Bindemittel und die Ursachen der trotz oder gerade wegen der immer komplexeren Bautechnik auftretenden Schäden sind Themen der Mastervorlesungen am Institut für Werkstoffe des Bauwesens.
 
Das Modul Anorganische Bindemittel und Betontechnologie geht über zwei Trimester und beginnt jeweils im Herbsttrimester. Die Vorlesung "Schadenmechanismen" wird im Modul Bauen im Bestand - Hochbau im Herbsttrimester angeboten.

 

Unterlagen "Anorganische Bindemittel und Betontechnologie"

Das Modul baut auf den entsprechenden Inhalten des Bachelorstudiums auf. Die verschiedenen Betonzusatzstoffe werden im Detail in ihrer Herstellung behandelt und auf ihre unterschiedlichen Eigenschaften und die damit verbundenen betontechnologischen Vor- und Nachteile eingegangen. Bei den etablierten Betonzusatzstoffe geht es um Steinkohlenflugasche, Silicastaub und Hüttensand. Hinzu kommen als alternative Betonzusatzstoffe die global sehr interessanten calcinierten Tone. Bei den genannten Stoffen wird neben technolgischer Eigenschaften auf ihr ökologisches Potenzial eingegangen.
Die Bandbreite heutiger Betone ist enorm. Sie werden für die unterschiedlichsten Zwecke maßgeschneidert. Im Modul werden in den Vorlesungen die Unterschiede bei der Rezeptierung und Herstellung unter anderem von extrem leichten Leichtbetonen über selbstverdichtende, hochfeste und faserhaltige bis hin zu ultrahochfesten Betonen erläutert. Die in den Vorlesungen gewonnenen Erkenntnisse werden im Labor in eigenen Betonagen umgesetzt. Anhand der Prüfung der erhärteten Betone werden Unterschiede im mechanischen Verhalten vermittelt.
Die Unterlagen des Instituts sind unverschlüsselt und ohne Einschränkung zugängig. Wie bei vielen Texten gilt auch bei den angebotenen Skripten das folgende Zitat: "Lesen allein reicht nicht aus. Man muss es auch verstehen." Paul Hennek

Unterlagen "Schadensmechanismen"

Schäden entstehen in allen Phasen während der Lebensdauer eines Bauwerkes. In der Vorlesung werden eingangs rechtliche Begriffe wie Instandsetzung und Instandhaltung erläutert. Für die Beurteilung stehen unterschiedlichste Methoden zur Verfügung. Auf die verschiedenen Verfahren wird im Detail eingegangen. Dabei geht es um den erforderlichen Aufwand und die notwendige Kompetenz für die Auswertung sowie die Qualität der möglichen Ergebnisse und welche Aussagen mit den einzelnen Verfahren gewonnen werden können. Anhand historischer und aktueller Beispiele werden Schadensmechanismen in vielen Bereichen des Hochbaus diskutiert und analysiert.
Die Unterlagen des Instituts sind unverschlüsselt und ohne Einschränkung zugängig. Wie bei vielen Texten gilt auch bei den angebotenen Skripten das folgende Zitat: "Lesen allein reicht nicht aus. Man muss es auch verstehen." Paul Hennek

Achtung: Die Vorlesung beginnt im Herbsttrimester 2018 am 9.10.2018!