Prof. Dr.-Ing. habil. Lars Zigan

ist seit September 2021 Inhaber der Professur für Energiewandlung in der Luft- und Raumfahrttechnik an der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik.

Die Gruppe um Lars Zigan lehrt und forscht zu energietechnischen Fragestellungen im Bereich der Thermodynamik sowie der Wärme- und Stoffübertragung, wofür insbesondere die Entwicklung und Nutzung von optischen Messtechniken im Fokus steht.

Lars Zigan studierte Fahrzeugtechnik an der Hochschule Zwickau und Maschinenbau an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). In seiner Promotion an der FAU beschäftigte er sich mit dem Einfluss von alternativen Kraftstoffen auf die motorische Einspritzung und wurde für die Dissertation mit dem Hermann-Appel-Preis der IAV GmbH ausgezeichnet. In seiner Habilitation entwickelte er laserbasierte, bildgebende Messtechniken zur simultanen Bestimmung von Temperatur-, Konzentrations- und Geschwindigkeitsfeldern in reaktiven Strömungen. Er erhielt den Wilhelm-Jost-Preis 2019 des Combustion Institute Deutsche Sektion e.V. für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Verbrennungsforschung.

Die geplanten Arbeiten an der Universität der Bundeswehr München am Institut für Thermodynamik thematisieren die Effizienzsteigerung und Minderung des CO2- und Schadstoffausstoßes von Prozessen der Energie- und Antriebstechnik. Dabei liegt der Fokus auf der Synthese und Nutzung von alternativen Energieträgern wie Wasserstoff und Wasserstoffträgern sowie synthetischen und biogenen Flüssigkraftstoffen. Schwerpunkte sind zudem Untersuchungen von Spray- und Verbrennungsprozessen wie auch die Optimierung der Kühlung in Brennkammern und von elektronischen Komponenten in elektrifizierten Antrieben. Die dafür entwickelten optischen Messtechniken sollen ferner in interdisziplinären Gemeinschaftsprojekten an der UniBw M, in größeren Forschungsverbünden und in internationalen Teams eingesetzt werden. Hierbei spielen auch Industriekooperationen eine wichtige Rolle.

 


Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik