Das Raumfahrttechnische Praktikum

Das raumfahrttechnische Praktikum besteht aus vier Versuchen, die sich jeweils mit einem anderen Aspekt eines Satelliten beschäftigen.

  1. Die Magnetfeldsimulationsanlage besteht aus rechteckigen Helmholtz-Spulen und Fluxgate-Magnetometern. Während des Versuchs wird das lokale Erdmagnetfeld kompensiert und das Magnetfeld eines Testobjektes in verschiedenen Betriebszuständen vermessen.
  2. Zur Bestimmung der Eigenschaften von Solarzellen werden die Strom-Spannungs-Kennlinien einer Solarzelle bei verschiedenen Beleuchtungsstärken und Einfallswinkeln aufgenommen. Es wird zusätzlich die Abhängigkeit der erzeugten Leistung von der beleuchteten Fläche, sowie das Verhalten bei Temperaturänderungen untersucht und mit berechneten Werten verglichen.
  3. Lageregelung mit einem Control-Moment-Gyroscope: In der Raumfahrt spielt die Lageregelung von Satelliten wichtige Rolle. Ohne sie würden Satelliten sich orientierungslos im Weltall bewegen. Die Lageregelung geschieht bei den meisten Satelliten mittlerweile mittels Drallrädern, auch Gyroskope genannt. Im Versuch werden die einzelnen Momente des Gyroskops näher untersucht, um die Reaktion des Kreisels auf bestimme Kräfte genauer zu verstehen.
  4. Mit Hilfe des „Spacecraft Operations Training Center“ (STC) wird die Planung und Ausführung von Operationen eines Satelliten simuliert. Dazu werden verschiedene Szenarien, wie Kameraaufnahmen über einen bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit bzw. Notfallsituationen, durchgeführt.

 

Am Montag, den 14.01.2019 um 9 Uhr findet im Raum 1707 (Geb. 35) die Einteilung der Gruppen und eine kurze Einführung statt.

Das Praktikum wird an mehreren Versuchstagen durchgeführt. Pro Versuchsdurchführung werden eine Vorbereitung, eine mündliche Abfrage und eine Versuchsauswertung bewertet. Aus allen Versuchen ergibt sich dann eine Gesamtbewertung.