Aktuelle Maßnahmen für Auslandsaufenthalte angesichts COVID-19-Pandemie

16 März 2020

Auf Anweisung der Hochschulleitung können angesichts der COVID-19-Pandemie alle für 2020 bereits geplanten akademischen Auslandsaufenthalte von Outgoing-Studierenden bis auf Weiteres nicht durchgeführt bzw. vorbereitet werden. Diese Maßnahme gilt nicht nur für Auslandsaufenthalte in Risikogebieten und Ländern, die ein Einreiseverbot aus Deutschland verhängt haben, sondern für alle Auslandsaufenthalte im Ausland.

Sofern Studierende bereits eine Kommandierung für ihren geplanten Auslandsaufenthalt erhalten haben, wenden sie sich bezüglich deren Aufhebung bitte umgehend an ihren Disziplinarvorgesetzten.

Das Auslandsbüro wird sich schnellstmöglich um Lösungen bemühen, welche den Umgang mit ECTS-Defiziten betreffen, die durch den Ausfall von Auslandsaufenthalten ggf. entstehen werden, und die Studierenden diesbezüglich auf dem Laufenden halten.

Des Weiteren wird das Auslandsbüro die Entwicklung der Situation in den nächsten Wochen und Monaten beobachten und die Studierenden informieren, sollte eine Aufnahme der Planungen für Auslandsaufenthalte, die später im Jahr beginnen sollen, wieder möglich werden.

Für Rückfragen steht das Auslandsbüro zwischenzeitlich gerne zur Verfügung.


Ergänzende Informationen vom 18.03.20:

In Abstimmung mit dem Studierendenbereich wird in der zweiten Aprilhälfte eine neue Bewertung der Situation erfolgen. Nach Einschätzung des Auslandsbüros (und aufgrund der zahlreichen Absagen von Veranstaltungen, welche das Auslandsbüro bereits jetzt von ausländischen Universitäten erhält) ist es jedoch eher unwahrscheinlich, dass die im Sommer 2020 geplanten Vorhaben wie vorgesehen durchgeführt werden können.

Das Prüfungsamt wird in diesem Fall in Zusammenarbeit mit dem Prüfungsausschuss der jeweiligen Fakultät individuelle Lösungen zum Ersatz der ECTS-Punkte bzw. Studienleistungen erarbeiten. Diesbezüglich bitten wir jedoch um Verständnis, dass zunächst an Ersatz-Lösungen für die ursprünglich im Frühjahr geplanten und nun abgesagten Aufenthalte und Vorhaben gearbeitet wird.