Islamistischer Terrorismus bleibt eine Bedrohung auch nach 2025
19 Dezember 2025
Trotz des Schwerpunkts der deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik auf Landes- und Bündnisverteidigung darf die Bekämpfung des islamistischen Terrorismus nicht aus dem Fokus geraten, da sich seine Bedeutung in den kommenden Jahren eher noch verstärken dürfte. Verkörpert durch Gruppen wie den sogenannten Islamischen Staat (IS) und Al-Qaida (AQ), bleibt der islamistische Terrorismus eine Bedrohung – dies hat im Dezember 2025 das Attentat in Australien auf jüdische Feiernde durch zwei IS-Anhänger gezeigt. Aktuell liegt das Zentrum terroristischer Aktivitäten in Afrika, insbesondere in der Sahelzone. Neue Organisationsstrukturen, digitale Rekrutierung – auch von Jugendlichen und Frauen – sowie flexible Anschlagstaktiken kennzeichnen den zeitgenössischen islamistischen Terrorismus. Für die nahe Zukunft skizziert die Metis-Studie von Eva Herschinger vier Szenarien: von lokaler Machtsicherung über kriminelle Hybridformen bis hin zu globaler Anschlagsplanung und virtuellen Kalifaten.
Die Studie kann hier heruntergeladen werden.
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