Diesjähriges Symposium im Auswärtigen Amt in Berlin
29 September 2025
Gemeinsam mit dem Auswärtigem Amt organisierte das Kompetenzzentrum Krisenfrüherkennung (KompZ KFE) der Universität der Bundeswehr München (UniBw M) am 17. und 18. September in Berlin das fünfte Symposium on Crisis Early Warning. Unter dem Thema „The Potential of Data, AI, and Interdisciplinary Analysis in Situational Awareness and Decision Making” brachte die Veranstaltung erneut Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Praxis zusammen.
Fokus des Symposiums auf Methoden, Daten und Praktiken der Krisenfrüherkennung
Mit einer Mischung aus Fachvorträgen, Podiumsdiskussionen und interaktiven Seminaren bot das Symposium eine zentrale Plattform für den Austausch in der Krisenfrüherkennung. Im Mittelpunkt standen dabei die Bedeutung von Krisenfrüherkennung in Zeiten anhaltender globaler Herausforderungen, moderne Prognosemethoden, neue Datenquellen sowie Wege, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis zu übertragen. Diskutiert wurden unter anderem der Einsatz von Large Language Models (LLMs) und die Nutzung von Satellitenbildern zur Datenextraktion und Erschließung neuer Informationsquellen.
Der fachliche Austausch rückte aktuelle Forschungsergebnisse in den Vordergrund, die wertvolle Impulse für laufende Projekte am KompZ KFE lieferten. Gleichzeitig stärkte der interdisziplinäre Dialog das Verständnis für unterschiedliche Bedarfe und Prioritäten – etwa im Hinblick auf die Auswahl relevanter Indikatoren sowie der hohe Stellenwert einer verbesserten Datenaufbereitung. Darüber hinaus erwies sich das Symposium als wichtiger Schritt für die internationale Vernetzung des KompZ KFE und der Krisenfrüherkennung in Deutschland. Die geknüpften Kontakte zu verschiedensten Institutionen in Deutschland, Europa und weltweit werden genutzt, um Kooperationen auszubauen, Synergien gezielter einzusetzen und bewährte Ansätze weiter voranzubringen.
Erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt
Das Symposium On Crisis Early Warning war ein voller Erfolg. Ein besonderer Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen des Auswärtigen Amts, die die Durchführung der Veranstaltung in Berlin ermöglicht haben. Durch die enge Zusammenarbeit konnten in diesem Jahr noch mehr Institutionen und Fachleute erreicht werden; das Interesse war größer als je zuvor – sowohl aus der Wissenschaft als auch der Politik und Zivilgesellschaft. Über einhundert Teilnehmende aus aller Welt nutzten die Gelegenheit der zweitätigen Veranstaltung zum Austausch und zur Vernetzung.
Foto: CCEW Team