„Aller Abschied ist schwer?“ – Der Einfluss von Abzügen internationaler Friedensmissionen
25 Februar 2026
Das neue Working Paper der CISS Munich Series von Lena Runge bietet eine Einführung in das Thema Abzüge internationaler Friedensmissionen und illustriert anhand der Mission der Vereinten Nationen in Angola (MONUA, 1997-1999) anekdotische Erkenntnisse zum Einfluss des Abzugs.
Während die Langzeitfolgen von internationalen Friedensmissionen ausführlich untersucht wurden, steht die Forschung zu ihren Abzügen und Kurzzeitfolgen noch am Anfang. Dabei gilt der Abzug solcher Missionen als kritische Phase des Übergangsprozesses zur Wiederherstellung von Frieden und Sicherheit und verläuft üblicherweise als nicht-linearer, komplexer Prozess. Zudem zeigt sich die strategische Bedeutung des Abzugs aufgrund einer eigenen Dynamik in logistischen, politischen, rechtlichen, ökonomischen und auch sicherheitsrelevanten Folgen. Mit Blick auf Entwicklungen direkter Gewalt zeigen sich verschiedene Zusammenhänge von Abzug und Gewalt – so kann Gewalt im Einsatzland den Abzug beeinflussen, aber auch der Abzug die Gewaltdynamiken im Einsatzland.
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Weitere Informationen zur Working Paper Series des CISS Munich finden sich hier.
Bild: CISS