Forschungsprojekt zu Diskriminierungserfahrungen von Rom*nja gestartet
In Forschung und Lehre beschäftigt sich das Team kritisch mit verschiedenen Formen der physischen und psychischen Unsicherheit und ihre Konsequenzen für Politik und Gesellschaft während und nach Gewaltkonflikten. Insbesondere beschäftigen sich aktuelle Forschungsprojekte mit der Rolle neuer Technologien wie Künstlicher Intelligenz und sozialen Medien in kollektiver Gewalt (riots, Völkermord), Mikro-Ansätze in den internationalen Beziehungen und Konfliktforschung (Täterinnen und Tätern, Opfer, Upstanders), die (inter)nationale Politik der Erinnerung sowie Diskriminierung und Resilienz von marginalisierten Gruppen (v.a. geflüchteter Rom*nja). Hierbei interessieren uns sowohl Dynamiken während des Gewaltgeschehens sowie für die Konsequenzen für Gesellschaften nach Ende der Gewalt.
Unsere Forschungsprojekte sind dezidiert empirisch und vergleichend angelegt und beschäftigen sich mit kritischen Ansätzen, die die Rolle von Ideen und Ideologien, Sprache und Identitäten, kollektive Dynamiken und individuelle Handlungsmacht herausstellen und einen Blick sowohl auf die breitere politische sowie kulturelle Kontexte für unerlässlich nimmt.
Wir sind angebunden an das Institut für Kulturwissenschaften sowie das Institut für Politikwissenschaft und sind im interdisziplinären Forschungszentrum RISK aktiv, dessen Ko-Sprecher Timothy Williams seit 2021 ist.