NeedForPRS – Demonstration von Vorteilen des Galileo PRS-Dienstes gegenüber offener GNSS-Dienste anhand von anwendungsnahen Tests

 Das Ziel dieses Vorhabens ist es, sicherheitskritische GNSS-Anwendungen, die derzeit mit offenen GNSS-Diensten arbeiten, im Hinblick auf eine mögliche Nutzung des Galileo PRS-Dienstes zu untersuchen. Zudem sollen Vorschläge für Anwendungspartner entwickelt werden, wie eine PRS-Nutzung möglichst gewinnbringend aussehen könnte, oder ob eine weitere Nutzung der offenen GNSS-Dienste so gestaltet werden kann, dass sie robust gegen Angriffe auf die Navigationssignale wird.

Während der Projektkonzeption wurden der Mobilfunk und die Synchronisation von Basisstationen mittels GNSS als das primär zu untersuchende relevanteste Anwendungsfeld bestimmt. Die Untersuchungen sollen möglichst anwendungsnah durchgeführt werden. Deshalb wird gemeinsam mit Anwendungspartnern (Mobilfunkbetreibern und Ausrüstern) das Bedrohungspotential ermittelt und gleichzeitig auch die Verwundbarkeit offener GNSS-Dienste demonstriert. Entsprechende Kontakte wurden bereits während der Antragstellung geknüpft.

Zur Nachstellung der GNSS-Komponenten steht der Universität der Bundeswehr München eine Vielzahl von Werkzeugen zu Verfügung, wie zum Beispiel Jammer oder GNSS-Spoofer. Ein Softwareempfänger wird für OS und PRS-artige Signale konfiguriert und erlaubt eine detaillierte Analyse der Prozesse. Die Demonstrationen sollen an der Luftschnittstelle am Gelände der Universität durchgeführt werden, um eine hohe Vertrauensbasis und Nachvollziehbarkeit bei den Anwendungspartnern zu erreichen. Darauf aufbauend werden optimale Einsatzmöglichkeiten des PRS-Dienstes diskutiert und wieder möglichst anwendungsnah mit den Möglichkeiten der Universität nachgebildet.

 

Contact:

Funded by:

 

 

 

Projektträger:

 

Prof. Thomas Pany, Dr. Hanno Beckmann, Ronny Blum

Federal Ministry of Transport and digital Infrastructure 

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DLR Raumfahrtmanagement

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