Open Innovation als Inkubator für unbemanntes und sicheres Fliegen

Im Projekt OPIRA wurden aufbauend auf dem Projekt SAGITTA zusammen mit den Professur für Flugmechnik und Flugführung neuartige Strategien der Flugführung und des Missionsmanagements auf zivile Aufklärungs- und Überwachungsmissionen angewandt.

 

Von Seiten der Professur für Luftfahrttechnik betraf dies die Konzeption des Sensor & Perzeptionsmanagements. Die speziellen Forschungsthemen lagen im Bereich der Ressourcenmodellierung  sowie der situationsabhängigen Algorithmenauswahl zur Objektdetektion.

In Opira erfolgte erstmals die explizite Modellierung der am Aufklärungsergebnis mitwirkenden technischen Systemkomponenten. Die Erfassung, Repräsentation und Verwaltung erfolgte mittels Web Ontology Language (OWL).

Die situationssabhängige Auswahl der eingesetzten Bildverarbeitungsroutinen erfolgte durch Fuzzy Sets, welche mit Methoden des Maschinenlernens trainiert wurden. Die Abbildung zeigt die Leistungsbewertung von vier zur Verfügung stehenden Algorithmen zur Fahrzeugerkennung während eines Aufklärungsfluges. Gemäß der Leistungsprädiktion wurde automatisiert zwischen BLOB und DPM (Deformable Part Model) gewechselt und so die Gesamtleistung erhöht.

Projektdaten

Laufzeit 2015 - 2017
Auftraggeber Airbus Defence & Space
Projektpartner TH Ingolstadt, TU Chemnitz

Beteiligte Mitarbeiter