Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Ausarbeitung und teilweise Validierung detaillierter Gesamtkonzepte für eine neue Generation von Seiten- und Hecktüren für Hubschrauber unter Einbeziehung der spezifischen Funktionen. Dadurch soll das Ziel einer Kostensenkung für eine voll ausgestattete Tür erreicht, und gleichzeitig weitere Merkmale, wie u.a. das Komfortempfinden gesteigert werden.
Im ersten Schritt werden die relevanten Anforderungen und Bewertungskriterien sowohl für die Struktur als auch für die speziellen Türfunktionen erarbeitet und systematisiert. Anschließend werden die technischen Lösungsräume für den strukturellen Aufbau der Tür basierend auf den Einzelkomponenten definiert, sowie den notwendigen Füge- und Integrationsvorgängen. Ein vergleichbares Vorgehen erfolgt für die spezifischen Funktionen, wie der Lärm- und Vibrationsdämmung, Dichtigkeit, Kinematiken, Fenster- und Notausstiegsfunktionalität. Zeitgleich werden diese Lösungsräume in den industriellen Kontext übersetzt und die korrespondierenden material- und prozesskettentechnischen Konzepte erarbeitet.
Für die Einzelkomponenten betrifft dies die angewendeten Werkstoffe und die dazugehörigen Verfahren. Entsprechend ist das Vorgehen für die Verbindungs- und Integrationstechnologien und den speziellen Türfunktionen. Die funktionsübergreifende Prozesskette integriert alle Einzelelemente unter industriellen Aspekten einschließlich der Datenhandhabung im Kontext einer digitalisierten Fertigung. Es werden einzelne Prozesse oder Technologien zur Absicherung bei der Konzeptentwicklung mit möglichst geringem Aufwand validiert.
Aus den gewonnenen Erkenntnissen werden auf Basis einer detaillierten Bewertung die besten Ansätze zu einem finalen Integrierten Gesamtkonzept zusammengefasst und einzelne aber auch komplexe kritische Elemente durch Umsetzung in Hardware validiert. Das Gesamtkonzept soll als Startpunkt für ein Nachfolgeprojekt mit dem Ziel einer kompletten Umsetzung dienen.
