Der transdisziplinäre Master-Studiengang baut auf dem Bachelor-Studiengang „Kulturwissenschaften“ auf und fokussiert sich auf die Analyse kultureller Phänomene aus historischer und sozialwissenschaftlicher Perspektive, besonders in den Regionen Afrika, Mittelmeerraum und Europa. Die Studierenden erweitern Ihr kulturtheoretisches Wissen und bauen Ihr praxisrelevantes Wissen in den Bereichen Religion, Gesellschaft, Kultur und rechtliche Normen dieser Regionen aus. Zudem vertiefen sie Ihre Kenntnisse in den kulturwissenschaftlichen Methoden. Zusätzlich werden Themen wie Materialität und Kultur, Kolonialismus und Postkolonialismus behandelt. Sie wählen zwischen Arabisch und Französisch und vertiefen ihre Kenntnisse in dieser Sprache. Sie setzen sich außerdem mit wirtschaftlichen Problematiken und Digitalisierungskulturen auseinander und erhalten eine Ausbildung in interkultureller Kompetenz mit einem Fokus auf internationale Einsatzberatung. Ein Forschungsseminar mit Exkursion im Ausland soll die theoretisch und empirisch vermittelten Kompetenzen praktisch erweitern.
Die Pflichtmodule im 1., 3. und 4. Trimester behandeln die zentralen Thematiken des Studiengangs, geben Einblick in wichtige kulturwissenschaftliche Forschungsdebatten und führen die Studierenden in die Forschungspraxis (einschließlich einer Exkursion) ein. Im 2. Trimester bietet ein Wahlpflichtbereich die Möglichkeit eigener Schwerpunksetzung in den Bereichen Religionswissenschaft, Vergleichende politische Kulturforschung, Kulturgeschichte, Öffentliches Kulturschutz- und Umweltrecht, Flucht, Migration und soziale Mobilität sowie Kulturtheorie. Das 4. Trimester dient der empirischen Verdichtung und konzentriert zugleich die Methodenausbildung. Im 4. und 5. Trimester steht die Masterarbeit im Mittelpunkt.
Ergänzend besuchen die Studierenden des Masterstudiengangs „Kulturwissenschaften“, wie alle Studierenden der UniBw M, Veranstaltungen im Rahmen von studium plus („studium generale“).