- Viele Behörden nutzen Daten vor allem zur Dokumentation – nicht als strategisches Steuerungsinstrument.
- Entscheidungsprozesse sind geprägt von begrenzter Datenverfügbarkeit, fehlender Interoperabilität und zurückhaltender Datenkultur.
- Dateninfrastrukturen sind oft fragmentiert – Potenziale für Wirkungsanalysen, automatisierte Auswertungen und einheitliches Reporting bleiben ungenutzt.
- Systematischer Einsatz moderner datengetriebener Technologien steckt noch in den Anfängen.
Kompetenzfeld Data Driven Government
Aktuelle Herausforderungen
Zielvision
Wir befähigen datenbasiertes und damit lernfähiges und wirkungsorientiertes staatliches Handeln:
- Die datenbasierte Verwaltung nutzt und verknüpft KI, Automatisierung und erklärbare Algorithmen, um Entscheidungen fundierter zu treffen, Leistungen zielgerichteter auszurichten und Prozesse effizienter zu gestalten.
- Klare Governance-Strukturen und interoperable Infrastrukturen schaffen Grundlage für vorausschauende Politikgestaltung.
- Dashboards, Wirkungsindikatoren und datengetriebene Steuerungs- und Reporting-Modelle machen Verwaltungen transparenter, agiler und messbar erfolgreicher.
Handlungsfelder im Bereich Data Driven Government
- Datengetriebene Entscheidungsunterstützung in der digitalen Verwaltung
- Künstliche Intelligenz, Automatisierung und Erklärbarkeit
- Algorithmische Verfahren zur Ressourcenplanung und Kapazitätssteuerung
- Ziel- und wirkungsorientierte Steuerung der Digitalisierung: Aufbau eines Kennzahlensystems und Berichtswesens für Digitalisierungsinitiativen
- Leistungsmessung bei Digitalisierungsprojekten
- Open Government Data und Dateninteroperabilität zwischen Behörden sowie zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Behörden
- Manipulationssichere und interoperable (Blockchaingestützte) Datenhaltung
- Automatisierung des öffentlichen Reporting
- Digitalisierung menschlichen Prozesswissens, optimale Steuerung und KI-Unterstützung von Dienstleistungsprozessen (kollaborativer Agentic Workflow, kollaborative Intelligenz)