Leider müssen wir die Vorlesung in der kommenden Woche zeitlich verschieben. Am 28.11.2025 wird die Vorlesung bereits um 08:30 Uhr beginnen. 21 November 2025
Vortrag bei der IHK Region Stuttgart zu Beschaffung und Verteidigung Das Arbeitsgebiet Beschaffung war bei der IHK-Veranstaltung „Aufträge rund um Sicherheit und Verteidigung“ vertreten. Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen der sicherheitspolitischen Veränderungen auf die Beschaffung der Bundeswehr sowie die daraus resultierenden Anforderungen an Unternehmen und Lieferketten. Thematisiert wurden unter anderem innovationsorientierte Vergabeverfahren, resiliente Lieferketten sowie der Zugang von Start-ups und mittelständischen Unternehmen zum Verteidigungsmarkt. Im Rahmen der Veranstaltung gab Prof. Dr. Michael Eßig Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse des Arbeitsgebiets Beschaffung und diskutierte mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Praxis über zukünftige Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven der Verteidigungsbeschaffung.
8. Berliner Kongress Wehrhafte Demokratie Das Arbeitsgebiet Beschaffung der Universität der Bundeswehr München war auf dem 8. Berliner Kongress Wehrhafte Demokratie vertreten. Der Kongress brachte führende Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Bundeswehr, Sicherheitsbehörden, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um aktuelle Herausforderungen der inneren und äußeren Sicherheit sowie der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands zu diskutieren.
Anwendertreffen Öffentliches Preisrecht 2026 Am 24. und 25. Juni 2026 nahm das Arbeitsgebiet Beschaffung am Anwendertreffen Öffentliches Preisrecht 2026 in Nürnberg teil. Die jährlich stattfindende Fachveranstaltung bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Bundesverwaltung, Industrie und Beratung zusammen, um aktuelle Entwicklungen des öffentlichen Preisrechts zu diskutieren. Prof. Dr. Michael Eßig hielt einen Fachvortrag zum Thema „Preisrechtliche Implikationen des Bundeswehrbeschaffungsbeschleunigungsgesetzes“. Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen des neuen Gesetzes auf Wettbewerb, Preisbildung und Beschaffungsmärkte der Bundeswehr. Dabei wurde insbesondere aufgezeigt, wie die stärkere Ausrichtung auf Innovation, Marktverfügbarkeit, Resilienz und europäische Souveränität die Rahmenbedingungen der öffentlichen Beschaffung verändert und welche Konsequenzen sich daraus für das öffentliche Preisrecht ergeben. Der Vortrag verdeutlichte, dass die Weiterentwicklung des Vergabe- und Preisrechts eng mit den aktuellen Herausforderungen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik verknüpft ist. Die intensive Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bundeswehr, Ministerien, Unternehmen und Forschung unterstrich die hohe Relevanz des Themas für Wissenschaft und Praxis.
KOINNO - Tag der öffentlichen Auftraggeber 2026 Am 9. Juni 2026 fand im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) der 25. Tag der öffentlichen Auftraggeber statt. Die Veranstaltung brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der öffentlichen Beschaffung zu diskutieren. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wurde die wachsende strategische Bedeutung der öffentlichen Beschaffung für die Modernisierung und Leistungsfähigkeit des Staates hervorgehoben. Angesichts steigender Anforderungen an Digitalisierung, Resilienz und technologische Innovationsfähigkeit gewinnt die Beschaffung zunehmend an Bedeutung als Instrument zur Gestaltung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Transformationen. Einen Teil des Programms bildete die Keynote „Bedeutung der Beschaffung vor dem Hintergrund des Innovationsdrucks am Beispiel der Bundeswehr – Zum Zusammenspiel rechtlicher und struktureller Maßnahmen“ von Herrn Prof. Eßig. Dabei wurde aufgezeigt, wie öffentliche Beschaffung als Hebel für Innovation wirken kann und welche Bedeutung innovationsorientierte Vergabeverfahren, Markterkundung sowie die strategische Einbindung neuer Anbieter und Technologien besitzen. Anhand nationaler und internationaler Beispiele wurde verdeutlicht, dass öffentliche Auftraggeber nicht nur bestehende Bedarfe decken, sondern durch ihre Nachfrage auch Innovationsprozesse anstoßen und neue Technologien in die Anwendung überführen können. Besonders im Verteidigungsbereich wurden aktuelle Entwicklungen vorgestellt, die darauf abzielen, Innovationspotenziale stärker zu erschließen und den Zugang innovativer Unternehmen zu öffentlichen Märkten zu erleichtern. Die Veranstaltung bot zudem zahlreiche Möglichkeiten zum fachlichen Austausch und unterstrich die Bedeutung einer strategisch ausgerichteten, innovationsfördernden Beschaffung für die Zukunftsfähigkeit des öffentlichen Sektors.
Neue Publikation im Journal of Engineering and Technology Management Wir freuen uns, auf die Veröffentlichung eines neuen Forschungsartikels von Dominik Oehlschläger, Marina Weiße, Andreas H. Glas und Michael Eßig im renommierten Journal of Engineering and Technology Management hinzuweisen. Oehlschläger, D., Weiße, M., Glas, A.H. & Eßig, M. (2026): Customisation vs. ultimate customer transparency: Indications from a prototyping experiment for digital twins of customer demands. Journal of Engineering and Technology Management, Vol. 80, Article 101966. https://doi.org/10.1016/j.jengtecman.2026.101966 Der Beitrag untersucht anhand eines Prototyping-Experiments die technische und wirtschaftliche Machbarkeit von Digital Twins of Customer Demands (DTCD). DTCD werden als datengetriebene digitale Abbilder von Kundenpräferenzen und Nutzungsverhalten verstanden. Die Studie analysiert, wie diese digitalen Kundenzwillinge mit unterschiedlichen Produktionsstrategien – von Massenproduktion bis hin zur vollständigen Individualisierung – kombiniert werden können. Die Ergebnisse zeigen, dass DTCD individuelle Kundenanforderungen präzise erfassen und in Produktionsprozesse übersetzen können. Überraschenderweise ist dabei nicht die vollständige Individualisierung selbst der entscheidende Werttreiber, sondern die Verfügbarkeit präziser Informationen über die tatsächlichen Kundenbedürfnisse. DTCD ermöglichen es, eine nahezu individuell wahrgenommene Produktqualität zu moderaten Kosten zu erreichen und eröffnen damit ein neues Kosten-Leistungs-Fenster zwischen Standardisierung und vollständiger Individualisierung. Die Untersuchung basiert auf einem experimentellen Anwendungsfall zur Entwicklung von Schutzwesten für Soldatinnen der Bundeswehr. Dabei wurden digitale Körpermodelle genutzt, um unterschiedliche Produktionsansätze miteinander zu vergleichen. Die Autoren zeigen, dass digitale Kundenzwillinge nicht nur vollständig individualisierte Lösungen ermöglichen, sondern auch die Optimierung standardisierter Produkte unterstützen können. Der Artikel leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Forschung an Digital Twins, datengetriebener Produktion und kundenorientierten Wertschöpfungsstrategien und zeigt auf, wie digitale Transparenz über Kundenanforderungen klassische Zielkonflikte zwischen Effizienz und Responsivität in der Produktion neu gestalten kann.
Dienstag 02.06. SCM-Vorlesung von 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr in Raum 36/1114 Am Dienstag den 02.06. findet die SCM-Vorlesung von 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr in Raum 36/1114 statt.
Cosinex Vergabesymposium - Vergabebeschleunigung: Mythos oder Realität? Im Rahmen des Vergabesymposiums 2026 in der Jahrhunderthalle Bochum hielt Prof. Dr. Michael Eßig (Arbeitsgebiet Beschaffung) am 20. Mai 2026 einen datengestützten Impulsvortrag zur aktuellen Debatte um die Beschleunigung öffentlicher Beschaffung. Unter dem Titel „Vergabebeschleunigung: Mythos oder doch Realität?“ wurde anhand umfangreicher Vergabedaten untersucht, ob öffentliche Beschaffungsverfahren tatsächlich schneller werden und welche Faktoren die Dauer von Verfahren maßgeblich beeinflussen. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere: die tatsächliche Entwicklung von Verfahrensdauern, organisatorische und prozessuale Beschleunigungshebel, die Auswirkungen regulatorischer Reformen, sowie mögliche Zielkonflikte zwischen Geschwindigkeit, Wettbewerb und Innovationsfähigkeit. Der Vortrag zeigte, dass Beschleunigung weit über die Verkürzung gesetzlicher Fristen hinausgeht und vor allem eine strategische Betrachtung des gesamten öffentlichen Beschaffungsprozesses erfordert.