Beschaffung ist eine zentrale Teildisziplin der Betriebswirtschaftslehre. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie man „gut“ einkauft. Dies ist von großer Bedeutung, da das Einkaufsvolumen in der Zwischenzeit einen wesentlichen Teil der Wertschöpfung ausmacht.

In der Industrie liegt der Fremdbezugsanteil bei weit über 50% des Umsatzvolumens. Nach einer Studie des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) liegt das Einkaufsvolumen seiner Mitglieder bei jährlich rund 1,25 Billionen €.

Das Einkaufsvolumen öffentlicher Auftraggeber in Deutschland liegt bei rund 350 Milliarden €. Bund, Länder, Kommunen und sonstige öffentliche Auftraggeber verantworten somit ein Volumen, was über 15% des deutschen Bruttoinlandsproduktes entspricht.

Die Bundeswehr kauft Waren und Dienstleistungen im Wert von ca. 11 Milliarden Euro jährlich ein. Von der Qualität der beschafften Güter hängt nicht nur die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands, sondern im Ernstfall Leib und Leben unserer Soldatinnen und Soldaten ab.

Mehr als genug Gründe, sich der strategischen Bedeutung der Beschaffung bewusst zu sein und Lehre wie Forschung im Sinne eines Supply Management an der Optimierung von Beschaffungsprozessen, -strukturen und -instrumenten auszurichten. Das Arbeitsgebiet Beschaffung an der Universität der Bundeswehr München gliedert sich entsprechend in die Felder industrieller Beschaffung, öffentlicher Beschaffung und Verteidigungsbeschaffung und bietet mit seinen Einrichtungen einen deutschlandweit einmaligen Forschungsschwerpunkt im Bereich des Supply Management.

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unserer Arbeit. Informieren Sie sich auf unseren Seiten über die inhaltlichen Schwerpunkte und Projekte unserer Forschung, unsere Publikationen, unsere Lehrveranstaltungen, die Mitglieder unseres Teams und vieles weitere mehr.

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