DFG-Projekt bewilligt: Die DFG hat ein Drittmittelprojekt zu den religiösen Faktoren im aktuellen Syrienkonflikt und seiner Vorgeschichte seit den 1970er Jahren bewilligt, das in den Kontext der Forschung zum Verhältnis von Religion und Gewalt gehört, einem der Forschungsschwerpunkte der Professur. Die Arbeit an der für einen Zeitraum von drei Jahren geförderten Dissertation wird voraussichtlich im Mai 2018 beginnen.
 
Myth and Reality: Pacifism's Discourse on Violence Revisited”: Ein gleichnamiger Aufsatz von Friedrich Lohmann ist Anfang des Jahres im Online-First-Verfahren auf der Homepage der Zeitschrift "Studies in Christian Ethics" erschienen und zum Download erhältlich. Den Beitrag können Sie linkzeichen  hier herunterladen.
 
Konsultationsprozess "Orientierungswissen zum gerechten Frieden - Im Spannungsfeld zwischen ziviler gewaltfreier Konfliktprävention und rechtserhaltender Gewalt"
Seit Ende 2016 wird an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) Heidelberg ein dreijähriges Forschungsprojekt durchgeführt. Vier interdisziplinär zusammengesetzte Arbeitsgruppen sollen im Rahmen eines Konsultationsprozesses mit insgesamt 23 Konsultationen das friedensethische Leitbild des Gerechten Friedens prüfen und weiterdenken. Ziel ist es, zentrale ethische, friedensethische sowie theologische Grundlagen zu klären, aktuelle Friedensgefährdungen und neue Problemlagen zu bestimmen sowie diese friedensethisch zu reflektieren. Nachwuchsförderung innerhalb des Projekts geschieht durch drei Promotionsstipendien.
Das Projekt „Orientierungswissen zum gerechten Frieden“ wird unterstützt vom Rat der EKD und gefördert von der Evangelischen Seelsorge in der Bundeswehr.
Friedrich Lohmann ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats, der das Projekt begleitet.
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zsbw2  
Friedrich Lohmann ist Mitherausgeber der halbjährlich im Auftrag der evangelischen Militärseelsorge erscheinenden Zeitschrift „ZUR SACHE BW – Evangelische Kommentare zu Fragen der Zeit“.
Das Heft 2/2017 enthält einen eigenen Herausgeberbeitrag mit dem Titel: „Senfkorn und Sauerteig. Ein anderer Blick auf die Debatte um Leitkultur und Gesellschaftskitt“.
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loccum

 

Loccumer Reflexionen zur zivilen Krisenprävention, hg. v. Marcus Schaper, Rehburg-Loccum 2016.
Der Band enthält einen Beitrag von Friedrich Lohmann zum Thema: "Kriterien einer wertebasierten Rüstungspolitik" (S. 201-233).
Nähere Informationen finden Sie linkzeichen hier.
     
risiko  
Bonß, Wolfgang (Hg.): Angst, Furcht und Sicherheit. Beiträge aus der Ringvorlesung „Staat, Gesellschaft und Normen“ HT2015, Neubiberg 2016 (ISBN 978-3-943207-23-1).
Der Band enthält einen Beitrag von Friedrich Lohmann mit dem Titel: „Ist Angst vor Strafe eine gute Handlungsmotivation?“
Den Beitrag können Sie sich linkzeichen hier herunterladen.
     
friedenhb  
Werkner, Ines-Jacqueline/Ebeling, Klaus (Hg.): Handbuch Friedensethik, Wiesbaden 2017.
Der Band enthält einen Beitrag von Friedrich Lohmann mit dem Titel: „Die friedensethische Bedeutung der Kategorie Gerechtigkeit“.
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barthhb  
Beintker, Michael (Hg.): Barth Handbuch (= Handbücher Theologie), Tübingen 2016.
Der Band enthält einen Beitrag von Friedrich Lohmann mit dem Titel: „Art. B. Person I. Voraussetzungen 7. Kant, Kierkegaard und der Neukantianismus“.
Nähere Informationen finden Sie linkzeichen hier.
     
hr  
Pirner, Martin/Lähnemann, Johannes/Bielefeldt, Heiner (Hg.): Human Rights and Religion in Educational Contexts (= Interdisciplinary Studies in Human Rights, Vol. 1), Cham ZG 2016.
Der Band enthält einen Beitrag von Friedrich Lohmann mit dem Titel: „Human Rights Between Universalism and Religious Particularism“.
Nähere Informationen finden Sie linkzeichen hier.
     
zsbw  
Friedrich Lohmann ist Mitherausgeber der halbjährlich im Auftrag der evangelischen Militärseelsorge erscheinenden Zeitschrift „ZUR SACHE BW – Evangelische Kommentare zu Fragen der Zeit“.
Das Heft 1/2016 enthält einen eigenen Herausgeberbeitrag mit dem Titel: „Zwischen Gewaltverbot und Beistandspflicht. Der IS als Prüfstein für die kirchliche Friedensethik. Ein internationaler Überblick“.
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grenzen  
Schaffer, Axel/Lang, Eva/Hartard, Susanne (Hg.): An und in Grenzen. Entfaltungsräume für eine nachhaltige Entwicklung, Marburg 2016.
Der Band enthält einen Beitrag von Friedrich Lohmann mit dem Titel: „Die Natur als Maßstab ethischer Grenzziehungen? Anmerkungen zur Idee des Naturrechts“.
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naturmensch  
Bogner, Daniel/Mügge, Cornelia (Hg.): Natur des Menschen. Brauchen die Menschenrechte ein Menschenbild? (= Studien zur theologischen Ethik, Bd. 144), Freiburg i.Br. 2015.
Der Band enthält einen Beitrag von Friedrich Lohmann mit dem Titel: „Abusus non tollit usum. Warum der Naturrechtsgedanke weiterhin sinnvoll und notwendig ist“.
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personsein  
Gräb-Schmidt, Elisabeth u.a. (Hg.): Leibhaftes Personsein. Theologische und interdisziplinäre Perspektiven (= Marburger Theologische Studien, Bd. 123), Leipzig 2015.Friedrich Lohmann ist Mitherausgeber und Autor eines Beitrags mit dem Titel: „Alles eine Frage der Kultur? Über das Verhältnis von kultureller und leiblicher Verfasstheit des Menschen“.Nähere Informationen finden Sie linkzeichen hier.
     
goerder  
Görder, Björn: Milton Friedmans Freiheitsverständnis. Systematische Rekonstruktion und wirtschaftsethische Diskussion (= Perspektiven der Ethik, Bd. 6), Tübingen 2015.
Milton Friedman polarisiert: Er bezeichnet die „Freiheit zu hungern“ als das höchste Gut einer Gesellschaft und lehnt eine soziale Verantwortung von Unternehmen ab. Björn Görder analysiert Friedmans negatives Verständnis von Freiheit vor dem Hintergrund von dessen erkenntnistheoretischen und anthropologischen Voraussetzungen und beschreibt die institutionentheoretischen Konsequenzen dieser Theorie. Görder diskutiert Friedmans normative Freiheitstheorie im Horizont philosophischer, theologischer und empirischer Ansätze. So entwickelt er eine Freiheitstheorie, die Friedmans Impulse für individuelle Selbstbestimmung aufnimmt. Gleichzeitig vertritt er die anthropologisch fundierte These: Ein umfassenderes Verständnis von Freiheit ist nötig, wenn Menschen tatsächlich selbstbestimmt leben sollen. Das verlangt, in Fragen der Verantwortung, Gerechtigkeit, Institutionentheorie und Präferenzautonomie über Friedman hinaus zu denken.
Björn Görders Buch liegt eine Dissertation zugrunde, die am Institut für Theologie und Ethik betreut wurde.
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