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Neue Ausgabe ZUR SACHE BW
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Aktuelle Veranstaltung
Text – Leiblichkeit – Wirklichkeit
Ich-Du, Ich-Es, Ich-ChatGPT?

Vom 27.–29. März 2026 fand im Haus der Kirche in Bad Herrenalb eine Tagung der Martin Buber-Gesellschaft zum Thema „Text – Leiblichkeit – Wirklichkeit“ statt.
Wie setzen Texte Menschen in Beziehung, zu sich selbst, zu anderen, zur Welt? – Ausgehend von Martin Bubers Dialogphilosophie kommen Zugänge aus Philosophie, Pädagogik sowie Literatur- und Sprachwissenschaft zusammen. Um Antworten darauf wird es gehen, inwiefern generative KI in Lern- und Bildungsprozessen geniales Werkzeug, Hindernis oder echtes Gegenüber sein kann.
Isabelle Fries hielt im Rahmen der Tagung einen Vortrag zum Thema: „Ein Text, der mich sieht - Erscheinungsweisen im Sprachmodell und im Du“.
Nähere Information zu Programm und Anmeldung finden Sie hier:
https://buber-gesellschaft.eu/wp-content/uploads/2026/01/2026-Flyer-Paed-Sek.pdf
Neue Veröffentlichungen
Kann Krieg spielerisch erlernt werden? – Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Ethik und Gesellschaft“ geht dieser Frage aus interdisziplinären Blickwinkeln nach. Ein Beitrag von Isabelle Fries nimmt eine sprachphilosophische Perspektive ein: „Ein Spielverderber namens Ernst. Metaethische Reflexionen zu Wargames und Serious Games“
Wie die gesamte Ausgabe ist der Artikel open access zugänglich: https://doi.org/10.18156/eug-1-2026-art-4
Im November 2025 fand die International Conference on Software Business (ICSOB) zum Thema „Software Business in Digital Societies” statt. Die Beiträge erschienen 2026 open access als Springer-Publikation. Der Beitrag von Isabelle Fries in Kooperation mit Ulrich Fries und Martin Rost trägt den Titel: „Balancing Power and Participation: Ethical Contributions to Digital Strategy Development Based on a Case Study at a Public University”.
Er ist frei verfügbar und hier lesbar: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-032-14518-5_27
Im April 2024 fand in Göttingen eine Fachtagung statt, die sich mit Friedensethik aus lutherischer Sicht beschäftigt hat. Die Beiträge wurden im November 2025 als Buch: "Neue Verantwortung für lutherische Friedensethik" veröffentlicht. Der Beitrag von Friedrich Lohmann trägt den Titel: "Das theologische Konzept der EKD Friedensdenkschrift von 2007. Eine Kritik aus lutherischer Sicht."
Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.eva-leipzig.de/de/axt-piscalar-ohlemacher-neue-verantwortung-fur-lutherische-friedensethik
Im Rahmen der Überlegungen zu einer neuen Friedensdenkschrift veranstaltete die EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) mehrere Fachkonsultationen. Die Texte dieser Konsultationen sind parallel zur Veröffentlichung der Friedensdenkschrift im November 2025 erschienen. Friedrich Lohmanns Aufsatz trägt den Titel: "Das eine Evangelium und multiple Ordnungsvorstellungen."
Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.eva-leipzig.de/de/schell-anselm-krippner-gerechter-friede-auf-dem-pruefstand
Zu den Themen, die Friedrich Lohmann in seiner Forschung beschäftigen, gehört eine revidierte Version der Naturrechtsethik. Eine Bestandsaufnahme protestantischer Zugänge zum Naturrechtsgedanken ist im September 2025 in einem Band erschienen, der sich insgesamt mit der Wiederentdeckung naturrechtlichen Denkens in der Ethik befasst.
Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/9783111695440/html
Hope-Maker - was gibt uns Hoffnung in der Zeit der Polykrise? Friedrich Lohmann hat die Frage in einem Buchbeitrag so gestellt: "Fatalismus, Zweckoptimismus, Hoffnung – Wie kommen wir von A nach C?" Seine These: Das, was in den letzten Jahrzehnten hinsichtlich einer regel- und menschenrechtsbasierten Weltordnung erreicht wurde, lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Auch wenn die gegenwärtige Krise mit ihren Rollbacks in Sachen Krieg, Klimaschutz, Gleichstellung und demokratischer Partizipation großen Anlass zur Sorge gibt, besteht Hoffnung, dass die entstandenen kooperativen Mechanismen in einer gemeinsamen Menschheitsanstrengung aus der Krise herausführen.
Das Buch mit diesem und weiteren spannenden Beiträgen zum Thema Hoffnung aus interdisziplinärer Sicht findet sich hier:
https://www.metropolis-verlag.de/Hope-Maker/1619/book.do
In der theologischen Fachzeitschrift „Kerygma und Dogma" hat Friedrich Lohmann einen Aufsatz veröffentlicht, der sich mit der Friedensethik Martin Luthers beschäftigt.
https://doi.org/10.13109/kedo.2025.71.2.88
Genauere Informationen finden sich
hier.
Friedrich Lohmann hat einer Journalistin von evangelisch.de einige Fragen zur aktuellen Situation beantwortet.
Das Interview ist am 2.6.2025 erschienen und hier abrufbar:
https://www.evangelisch.de/inhalte/243894/02-06-2025/wie-viel-krieg-haelt-demokratie-aus-lohmann-hoffnung-der-kriegsangst
Im September 2024 bei Springer VS erschienen: das Handbuch Religion in Konflikten und Friedensprozessen. Wie so viele Handbücher ist auch dieses nicht gerade handlich: fast 100 Beiträge in zwei Bänden auf über 1300 Seiten. Es ist aus einem mehrjährigen Projekt an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg (FEST) hervorgegangen, das vom Auswärtigen Amt im Rahmen des Projektes „Religionen, Diplomatie und Frieden“ finanziell gefördert wurde. Der Zuschnitt ist konsequent interreligiös und interdisziplinär. Friedrich Lohmann ist mit einem Kapitel zum christlichen Verständnis der Menschenrechte dabei, das seine Arbeiten der letzten Jahre zu diesem Thema zusammenfasst. Nähere Informationen: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-44929-2
Forschungsprojekt LIONS












