Munich Space Summit 2026

25 März 2026

Hoher Stellenwert der Raumfahrt in Bayern

Für die Bayerische Staatsregierung sprach Staatsminister Dr. Florian Herrmann die Eröffnungsworte. Er betonte den Stellenwert des Themas Raumfahrt für die bayerische Politik. Die Staatsregierung sei stolz darauf, dass sich die Raumfahrtgemeinschaft zum Space Summit hier in München treffe. Dies sei angesichts der Aktivitäten und Förderungen des Freistaats für Raumfahrtindustrie und -forschung aber auch kein Zufall: „Bavaria is the place to be for space-minded people“, so der Minister.

Ein hochkarätiges Panel, u.a. besetzt mit ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher und Christoph Kautz, Direktor für Satellitennavigation und Erdbeobachtung bei der EU-Kommission, sowie Marc Steckling als Vertreter der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie, diskutierte im Anschluss über die Herausforderungen für die europäische Raumfahrt. Die geopolitischen Entwicklungen veränderten gerade den gesamten Weltraumsektor, so Aschbacher. Einig war sich das Panel darüber, dass für Europa mehr Eigenständigkeit in der Raumfahrt nun strategische Priorität haben müsse. Die wissenschaftliche Exzellenz und die industriellen Fähigkeiten hierfür seien vorhanden, doch das Tempo müsse erhöht und eine kontinuierliche finanzielle Förderung gesichert sein. Die Industrie erwarte von der Politik Vorhersehbarkeit und verlässliche Rahmenbedingungen, dann könne sie ihren Beitrag zu Europas Souveränität im All leisten.

Zur Vernetzung wichtiger Akteure aus Industrie, Wissenschaft und Politik trug auch der Munich Space Summit 2026 bei, der mit 850 Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmern aus 32 Ländern in seiner ersten Auflage ein voller Erfolg war.