Zukunft der Verteidigungsbeschaffung auf der Handelsblatt-Konferenz „Sicherheit und Verteidigung 2026“

25 Januar 2026

Prof. Dr. Michael Eßig (Arbeitsgebiet Beschaffung) nahm an der Handelsblatt-Konferenz „Sicherheit und Verteidigung 2026“ teil, die vom 21. bis 23. Januar 2026 in Berlin und digital stattfand.

Im Rahmen des Konferenztags am Donnerstag, den 22. Januar 2026, wirkte Prof. Dr. Eßig an der Diskussionsrunde
„Mission 2029: Wer jetzt liefern muss – Organisatorische Reformen & Beschleunigung: Wie muss sich die Beschaffung weiter verändern?“ mit. Im Zentrum der Diskussion stand die Rolle der Beschaffung als strategischer Hebel zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit sowie zur Öffnung des Marktes für neue Akteure und Technologien.

Ausgehend von der aktuellen sicherheits- und industriepolitischen Dynamik thematisierte Prof. Dr. Eßig insbesondere die Notwendigkeit, Beschaffungsprozesse strukturell zu beschleunigen, ohne dabei Transparenz, Wettbewerb und Governance zu vernachlässigen. Dabei wurde deutlich, dass das Sondervermögen der Bundeswehr zwar einen kurzfristigen Investitionsschub ausgelöst hat, nun jedoch der Übergang zu langfristig tragfähigen, strategischen Beschaffungsstrukturen im Vordergrund steht.

An der Diskussion nahmen neben Prof. Dr. Eßig unter anderem teil:

  • Annette Lehnigk-Emden, Präsidentin des BAAINBw,

  • Andreas Frank, Partner Defence & Security bei EY,

  • Balázs Nagy, CEO & Co-Founder von TYTAN Technologies, sowie

  • Thomas Gottschild, Geschäftsführer der MBDA Deutschland GmbH und Vorsitzender des BDI-Ausschusses für Sicherheit.