Interkulturelle Kompetenz stärken: Studierende der UniBw M zu Gast an der UFU München
22 Juni 2026
Im Rahmen des interkulturellen studium plus-Trainings „Die Ukraine im vierten Kriegsjahr – Erbitterter Kampf um Freiheit und Demokratie in Europa und Perspektiven“ besuchten Studierende der Universität der Bundeswehr München (UniBw M) am 12. Juni 2026 die Ukrainische Freie Universität (UFU) in München. Das Training wurde von der Lehrbeauftragten und interkulturellen Beraterin Andrea Mewaldt (Open Europe Consulting) durchgeführt.
Der Besuch bot den Studierenden als angehende Offiziere eine wertvolle Gelegenheit, ihre interkulturelle Ukraine-Kompetenz zu erweitern und ein vertieftes Verständnis für die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Hintergründe des Landes zu entwickeln.
Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte der Kanzler der UFU, Dmytro Shevchenko, die Gäste und stellte die über 100-jährige Geschichte der Hochschule vor. Die UFU bewahrt ukrainische Kultur, Sprache und Wissenschaft im Exil und fördert den internationalen Dialog zwischen der Ukraine und Europa.
Im Anschluss hielt Prof. Dr. Gerhard Sabathil einen Vortrag zur europäischen Perspektive der Ukraine und zum EU-Beitrittsprozess. Dabei wurden politische, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Dimensionen der europäischen Integration beleuchtet. Prof. Sabathil betonte, dass die Ukraine nicht nur Empfängerin europäischer Politik sei, sondern auch selbst wichtige Impulse einbringe – insbesondere in den Bereichen Verteidigung, Cybersicherheit, Digitalisierung, Landwirtschaft und strategische Rohstoffe. Prof. Sabathil verfügt über langjährige internationale Erfahrung in der Europäischen Kommission und im Europäischen Auswärtigen Dienst.
Die Veranstaltung war zudem von ukrainischer Gastfreundschaft geprägt. Ein gemeinsames Buffet bot Gelegenheit für Austausch und vertiefende Gespräche zwischen Gästen und Universitätsvertretern.
Der Besuch hob die Bedeutung der UFU als internationalen Bildungsort hervor, der den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Austausch zwischen der Ukraine und Europa fördert.
Das ZI studium plus freut sich über die Gelegenheit zum Austausch, die den Studierenden wertvolle Einblicke ermöglichte und zugleich ihre interkulturellen Kompetenzen im Hinblick auf ihre spätere Verwendung als Offiziere stärkte.