Hacking for Defense

Innovationsprogramm für reale Herausforderungen der Bundeswehr

Mit Hacking for Defense (H4D) bietet studium plus an der Universität der Bundeswehr München seit dem Frühjahrstrimester 2026 ein innovatives Lehrprogramm an, das akademische Ausbildung, praxisnahe Problemlösung und sicherheitsbezogene Innovation miteinander verbindet. Das ursprünglich an der Stanford University entwickelte Programm wird an der UniBw M als bislang einziger Standort in Deutschland und Europa umgesetzt.

Im Rahmen von H4D arbeiten ausgewählte Masterstudierende in interdisziplinären Teams an realen Problemstellungen aus der Bundeswehr. Gemeinsam mit Partnern aus Bundeswehr und Industrie entwickeln sie innerhalb von elf Wochen mithilfe von Lean-Startup-Methoden tragfähige Lösungsansätze – von der systematischen Problemanalyse bis hin zu ersten Prototypen. Die Studierenden führen hierbei zahlreiche Interviews, präsentieren ihre Fortschritte wöchentlich und dokumentieren ihre Erkenntnisse in Blogbeiträgen und Abschlussberichten. Dadurch erwerben sie nicht nur methodische Kompetenzen im Bereich Lean Startup und Innovation, sondern stärken auch ihre Kommunikations-, Analyse- und Teamfähigkeiten.

Die Lehrveranstaltung deckt das Modul 9903 „studium plus 3, Seminar und Training“ im Master ab und ist mit 5 ECTS bepunktet. Diese in einem Trimester zu erbringende Leistung findet als Kombination von Seminar und Training statt und ist benotet.

Das Programm wird von Prof. Patrick Figge, Professur für Innovationsmanagement, sowie weiteren Lehrenden der UniBw M durchgeführt. Strategisch unterstützt wird H4D durch Vizepräsident Prof. Karl-Heinz Renner.